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	<title>FF-vita Blog &#187; Kranich</title>
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	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
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		<title>Vögel beobachten am Oberuckersee</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 10:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich habe ich das Buch, mit dem etwas seltsam klingenden Titel: &#8220;Vögel beobachten in Ostdeutschland&#8221; geschenkt bekommen und ich muss schon sagen, es macht wirklich sehr viel Lust auf Entdeckungstour zu gehen. In diesem Jahr erst erschienen, knüpft es an die beiden bereits erschienenen Titel &#8220;Vögel beobachten in Süddeutschland&#8221; und &#8220;Vögel beobachten in Norddeutschland&#8221; an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kürzlich habe ich das Buch, mit dem etwas seltsam klingenden Titel: <a href="http://www.amazon.de/V%C3%B6gel-beobachten-Ostdeutschland-Beobachtungsgebiete-Th%C3%BCringer/dp/3440111296/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1249118353&amp;sr=8-1" target="_blank">&#8220;Vögel beobachten in Ostdeutschland&#8221;</a> geschenkt bekommen und ich muss schon sagen, es macht wirklich sehr viel Lust auf Entdeckungstour zu gehen. In diesem Jahr erst erschienen, knüpft es an die beiden bereits erschienenen Titel &#8220;Vögel beobachten in Süddeutschland&#8221; und &#8220;Vögel beobachten in Norddeutschland&#8221; an und schliesst somit eine Lücke. Darin werden die besten Beobachtungsgebiete in den neuen Bundesländern beschrieben. Neben Gebietsbeschreibungen, Karten und Anfahrtsmöglichkeiten mit Auto, Bahn oder Fahrrad werden die Beobachtungspunkte  mit anzutreffenden Vogelarten detalliert beschrieben. Also zum Fernglas greifen und los!</p>
<p style="text-align: justify;">Heute war ich denn auch in Fergitz am Oberuckersee und wurde nicht enttäuscht. Für eine Beobachtung der Wasservögel fehlte leider das Spektiv, aber es war dennoch ein lohnenswerter Ausflug. Bei meiner Ankunft dösten noch die Rauch- und Mehlschwalben auf der Stromleitung und Kraniche trompeteten auf den umliegenden Weiden. Beim ersten Schluck Kaffee beobachtete ich ein Mönchsgrasmückenweibchen beim Naschen an den ersten reifen Holunderbeeren. Eine Ricke lief dabei lässig mit ihren beiden Kitzen nicht unweit vom Beobachtungsturm durch einen wilden Obstgarten. Der Versuch eines ihrer Kitze von den roten Äpfeln zu kosten scheitert, sie sind zu glatt und rund.  Jedenfalls ein schöner Flecken Erde mit einem breiten Schilfgürtel, übergehend in eine vorgelagerte Halbinsel und  einer weiteren Schilfinsel. Zu hören oder sehen waren unter anderem Wachtelkönig, Bartmeise, Weidenmeise, Neuntöter, Pirol, Bluthänfling und Grünfink.</p>
<div id="attachment_216" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-216" title="cimg8039" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/08/cimg8039-300x225.jpg" alt="Oberuckersee" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Oberuckersee</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>FFH-Gebiet Suckower Haussee</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 18:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Sonnenuntergang am See von einem Hügel aus erleben, dabei Neuntöter, Rohrweihe und Kranich beobachten , den Grau- und Goldammern lauschen? Ja,  so schön kann Brandenburg sein. Besonders viel Spaß macht das natürlich bei einer Flasche Rotwein und Freunden, die sich für Pflanzen, Tiere und der eiszeitlich geprägten Landschaft mit ihren vielen kleinen Söllen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einen Sonnenuntergang am See von einem Hügel aus erleben, dabei Neuntöter, Rohrweihe und Kranich beobachten , den Grau- und Goldammern lauschen? Ja,  so schön kann Brandenburg sein. Besonders viel Spaß macht das natürlich bei einer Flasche Rotwein und Freunden, die sich für Pflanzen, Tiere und der eiszeitlich geprägten Landschaft mit ihren vielen kleinen Söllen und Seen begeistern können. Wer sich nach dem Besuch des im letzten Artikel genannten Kranichspeicher in Parlow mit dem Rad weiter Richtung Norden begibt, wegen meiner über Poratz und Stegelitz kommt nach der Durchquerung ausgedehnter Waldgebiete  in eine äußerst reizvolle Hügelweidelandschaft. In Suckow lohnt sich denn auch ein Besuch des Gutshofes und dem angrenzenden FFH-Gebiet Suckower Haussee, welcher Fischotter, Rotbauchunke und Teichfledermaus einen Lebensraum bietet. Radelt man nun weiter nach Flieth, biegt  aber noch vorher links in Richtung der kleinen Siedlung Voßberg ab und durchquert diese, kann man auf besagten Hügel rasten, die Rotweinflasche rausholen und einfach genießen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_164" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-164" title="suckower-haussee2" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/05/suckower-haussee2-300x200.jpg" alt="FFH-Gebiet Suckower Haussee" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">FFH-Gebiet Suckower Haussee</p></div>
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		<title>UNESCO &#8211; Weltnaturerbe Grumsiner Forst</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 14:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Naturschutzgebiet Grumsiner Forst wurde als Weltnaturerbe nominiert und das völlig zu Recht. Im Herzen des Biosphärenreservates Schorheide-Chorin, nördlich des Grimnitzsees gelegen, ist er selbst innerhalb dieses riesigen zusammenhängenden Waldes eine besondere Perle. (Da lassen wir die Autobahn mal außer Acht&#8230;) Habe ich in dem Artikel über den Urwald bei Chorin übertrieben? Mag sein, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Naturschutzgebiet Grumsiner Forst wurde als <a href="http://weltnaturerbe-buchenwaelder.de/de/nominierung/deutsche-gebiete/totalreservat-grumsiner-forst.html" target="_blank">Weltnaturerbe </a>nominiert und das völlig zu Recht. Im Herzen des Biosphärenreservates Schorheide-Chorin, nördlich des Grimnitzsees gelegen, ist er selbst innerhalb dieses riesigen zusammenhängenden Waldes eine besondere Perle. (Da lassen wir die Autobahn mal außer Acht&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify;">Habe ich in dem Artikel über den Urwald bei Chorin übertrieben? Mag sein, also wer sich einen naturnahen <a href="http://www.floraweb.de/vegetation/pnv/index.html">Waldmeister- Buchenwald</a> mit Flattergras und Einblütigem Perlgras und Schwarzerlen- oder Moorbirkenwald anschauen möchte, sollte sich auch auf einem der vielen Wander- oder Radwege durch den Grumsiner Forst begeben. Bei Fontanes &#8220;Wanderungen durch die Mark Brandenburg&#8221; heisst dieses Gebiet noch Werbelliner Forst und seine Beschreibung ist im Band &#8220;Das Oderland&#8221; zu finden. <span id="more-150"></span>Hier ein schönes Zitat, warum der Grumsiner Forst seit nunmehr 100 Jahren flächendeckend als Laubwald überdauern konnte: &#8220;Dort jagen die Hohenzollern um des Jagens willen&#8230;&#8221; und weiter liest man beispielsweise über meinen Namensvettern: &#8220;&#8230;während außerdem Brunnen in den Wald gegraben sind und überall ausgebreitete Heu- und Moosbetten über die Gefahren des Winters hinweghelfen. Und das alles nur sehr ausnahmsweise mit der hinterlistigen Absicht, den heute noch gehegten und gepflegten Hirsch bei nächster Gelegenheit ins Blatt zu treffen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Für den heutigen Naturfreund sei folgende (Rad-) Wanderung ab der Vogelbeobachtungsstation in Althüttendorf empfohlen:  Zunächst schauen wir uns natürlich diesen herrlichen Grimnitzsee an, ein durch Gletscherschürfungen  in der Weichseleiszeit (vor ca. 16.000 Jahren) entstander Zungenbeckensee. Aber wie dem auch sei, dieser etwa 800 ha große See ist größtenteils durch einen breiten Schilfgürtel umsäumt, was ihn natürlich interessant macht für viele einheimische Vögel und auch als Rastplatz für Zugvögel. So schmettern, schnalzen und schnattern die verschiedenen Rohrsänger im Schilf, schwirren die Schwirle und hupt die Rohrdommel, oder auch liebvoll Moorochse genannt, während Silber- und Graureiher ruhig verharren. Kormorane trocknen ihr Gefieder auf alten Baumstümpfen in der Sonne, auf dem Wasser ziehen Zwerg- und Gänsesäger neben verschiedenen Enten und Gänsen ihre Bahnen. Rot- und Schwarzmilan gleiten durch die Luft, Schwalben und Möwen flattern umher, aber wirkliche Unruhe vermag erst die Ankunft eines Seeadlers zu verbreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">So ziehen auchh wir weiter zum bereits beschriebenen Dorf Neugrimnitz und dem Schweizer Berg, vorbei an der Waldsiedlung Grumsin in Richtung Altkünkendorf, wo ebenfalls eine Naturbeobachtungspunkt zum Verweilen und Kaffee trinken einläd. Gestärkt kann es weiter gehen mitten durch den Wald und nach Überquerung der Autobahn ist man auch schon im netten Örtchen Glambeck, das sich selbst rühmt ein Ort der Kultur zu sein. Neben einem Gutspark, einer Fachwerkkirche und einem Dorfmuseum bietet dieses Walddorf Konzerte und Ausstellungen als Kulturprogramm.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Berlin-Usedom-Radweg geht es dann weiter zum Kranichdorf Parlow, welches den Namen aufgrund der besonders hohen Brutdichte in den umliegenden sumpfigen Wäldern verdient. Hier gibt es auch einen sogenannten &#8220;Kranichspeicher&#8221;, was nun nicht bedeutet, dass die vielen Kraniche von hier losgeschickt werden, es handelt sich vielmehr um einen alten Getreidespeicher, der als Informationszentrum ausgebaut wurde. Vor der Ankunft in Parlow lohnt sich aber noch ein Anhalten am Beobachtungsturm &#8220;Am Melln&#8221;, benannt nach dem myhtischen, verschwundenen Dorf Melln. Von hier blickt man auf eine Moorniederung und sicherlich wird man auch Kraniche zu Gesicht bekommen. Eine Besonderheit ist noch der Ort Schmelze, naja eigentlich handelt es sich dabei um zwei sehr schön renovierte Bauernhäuser mit Grundstück am See.  Bis hierher hat man dann an die 20 km zurückgelegt und kann sich nun entscheiden, ob man weiter Richtung Norden fährt und die Poratzer Moränenlandschaft erkundet oder über Joachimsthal den Rückweg um den Grimnitzsee nach Althüttendorf antritt, was noch mal locker 12 km sind. Auf jeden Fall ein lohneswerter Ausflug!</p>
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		<title>Vier Seeadler und ein fahder Beigeschmack</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 15:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch an diesem Samstag waren wir wieder draußen in der wunderschönen Schorfheide und haben im Offenland Vögel beobachtet. Das Wetter war nicht gerade perfekt, doch war es immerhin gut genug nicht die Zelte abzubrechen, um schon vorzeitig nach hause zu fahren. Immer wieder ergab sich doch ein kleines Highlight, dass uns zum weitermachen bewegte. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auch an diesem Samstag waren wir wieder draußen in der wunderschönen Schorfheide und haben im Offenland Vögel beobachtet. Das Wetter war nicht gerade perfekt, doch war es immerhin gut genug nicht die Zelte abzubrechen, um schon vorzeitig nach hause zu fahren. Immer wieder ergab sich doch ein kleines Highlight, dass uns zum weitermachen bewegte. Am letzten Punkt unserer Tour wurde dann unser Durchhaltevermögen jedoch mehr als nur belohnt. In unmittelbarer Nähe zu unserem Astra (ja, er ist noch immer dabei <img src='http://blog.ff-vita.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) standen neben uns in der Wiese drei Kraniche&#8230; na super! denkt sich da der alteingesessene Brandenburger, die Viecher sieht man doch mittlerweile an jeder Straßenecke&#8230;.doch war es damit noch nicht genug. Drei juvenile Seeadler saßen im Abstand von etwa 10 Metern zueinander etwa 80 Meter von uns entfernt. Zwar hatten wir kein Spektiv dabei, doch aufgrund der guten Lichtverhältnisse und der geringen Distanz, war es uns möglich die Tiere eingehend zu beobachten.<span id="more-148"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Während einer nahezu regungslos auf einem modrigen Baumstumpf hockte, flogen die (zunächst) zwei anderen immer wieder kurz auf, verschwanden dann jedoch immer wieder im hohen Gras der Pferdekoppel hinter einem kleinen Feldgehölz. Bei uns machte sich zu diesem Zeitpunkt bereits die Vermutung breit, dass es auf der Koppel irgendwas geben muss, was diese drei Individuen dazu veranlasst so eng beieinander zu verbleiben. Nachdem die drei Seeadler (und lang zuvor bereits die Kraniche) unter ständigen Attacken aufgebrachter Kolkraben das Weite gesucht haben, beschlossen wir der Sache einmal auf den Grund zu gehen. Wir stiegen also aus dem Astra und machten uns auf den Weg zur Koppel. An dem Feldgehölz angekommen sah ich einen weiteren Seeadler (die Nummer vier!) im hohen Gras sitzen und fressen. Unsere Vermutung hatte sich also bestätigt, dort, etwa 20 Meter vor uns lag der Grund für die Ansammlung. Ich machte weitere, vorsichtige Schritte auf den Kadaver und den daran speisenden Seeadler zu, um mir ein besseres Bild zu verschaffen, wobei ich den Vogel allerdings leider aufscheuchte bevor ich ihn beim Fressen ablichten konnte. Als aktiven Naturschützer braucht man es mir nicht sagen, dass man die Tiere, die man beobachtet nicht stören soll, doch entschieden wir uns in dieser Situation dazu auch den letzten der Seeadler durch unsere weitere Annäherung zu verschrecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich die weiteren Beobachtungen schildere möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass weder ein noch vier Seeadler in der Lage wären (oder auch nur die Motivation besäßen) Fohlen oder Stuten zu töten. Sie waren an dieser Stelle, so grausam das auch nach menschlichen Maßstäben ist, lediglich und ausschließlich Nutznießer der Situation. Für den Tod der Tiere sind die Greifvögel nicht verantwortlich zu machen!</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fohlen war bereits vom Kopf abwärts zu einem guten Viertel angefressen, die etwa 20 Meter entfernt liegende Stute war nahezu unversehrt. Ihr fehlten lediglich die Augen und aus dem Hinterteil quoll eine Art Nachgeburt. Man könnte nun denken, dass die beiden bei der Geburt verendet sind, doch wirkte das Fohlen keinesfalls wie ein frisch geborenes, sondern muss schon älter gewesen sein. Über die Todesursache können an dieser Stelle lediglich Mutmaßungen angestellt werden. In jedem Fall war für uns das &#8220;tolle&#8221; Erlebnis insgesamt vier Seeadler aus nächster Nähe beobachten zu können jäh in blankes Entsetzen über den Fund der toten Pferde übergegangen. So ist es anscheinend halt nunmal, alles Gute hat auch irgendwo etwas Schlechtes, bzw. jede Medaille hat zwei Seiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben uns entschlossen unseren Fund der nächsten Polizeidienststelle zu melden, damit der Besitzer der Pferde über den Tod benachrichtigt werden kann. Auf der Polizeistation sagte man uns lapidar, dass man das Problem dort kenne und dass dort öfter tote Pferde und Kühe rumliegen, bis nichts mehr von ihnen da ist. Den Besitzer scheint es nicht zu interessieren und laut Polizei ist das Veterinär- bzw. Ordnungsamt für die Sache zuständig. Warum so ein Landwirt, dem das wohl seiner Tiere anscheinend völlig egal ist, überhaupt eine entsprechende Lizenz besitzt, um Tiere halten zu dürfen, bleibt dem normalen Menschenverstand allerdings schleierhaft&#8230;.. Ich lasse die Eindrücke jetzt erstmal eine Nacht sacken und mache mir morgen weitere Gedanken über die heutigen Geschehnisse. In diesem Sinne bis in Bälde&#8230;..</p>
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		<title>Schweizer Berge und verrückte Damhirsche</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 14:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da brauchen sich die Schweizer auf ihre Alpen gar nichts einzubilden, denn auch in unserer Märkischen Heimat gibt es einen Schweizer Berg mit ganzen 101 zu überwindenden Höhenmetern &#8211; klein aber fein.  Wer sich also mal an den Grimnitzsee begibt, egal ob zum baden, Boot fahren, Vögel beobachten oder was auch immer, dem sei ein  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Da brauchen sich die Schweizer auf ihre Alpen gar nichts einzubilden, denn auch in unserer Märkischen Heimat gibt es einen Schweizer Berg mit ganzen 101 zu überwindenden Höhenmetern &#8211; klein aber fein.  Wer sich also mal an den Grimnitzsee begibt, egal ob zum baden, Boot fahren, Vögel beobachten oder was auch immer, dem sei ein  Spaziergang um das nette Dörfchen Neugrimnitz empfohlen. Die Vogelliebhaber unter uns kennen ja die Beobachtungsstation in Althüttendorf und von dort aus einfach weiter, über die Autobahn und schon ist man in Neugrimnitz, ein richtiges Dorf mit Wiesen und Kuhweiden drumherum. Geht man von dort weiter kommt man zu besagtem Schweizer Berg und danach zu dem malerisch gelegenen Grumsinsee. Wer Zeit oder ein Fahrrad hat, kann weiter Richtung Wolletzsee und dem verschlafenen Dörfchen Altkünkendorf einen Besuch abstatten,  was auch sehr lohenswert wäre. Aber wir begeben uns an der alten Försterei Richtung Sperlingsherberge, an einem weiteren Waldee vorbei, gehen durch einen Buchenwald mit Perlgras und um die Wiesen und Felder wieder zurück nach Neugrimnitz. Bei diesem Weg legt man ungefähr sechs Kilometer zurück und kann in gut anderthalb Stunden wieder in Neugrimnitz sein.<span id="more-132"></span></p>
<div id="attachment_141" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-141" title="cimg79571" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/05/cimg79571-300x225.jpg" alt="Feldsoll am Schweizer Berg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Feldsoll am Schweizer Berg</p></div>
<p>Wer sich diesen Flecken Erde einmal anschaut, wird sehen, was eine reich struktierte Landschaft mit Wiesen, Weiden, Hügeln, Hecken, Feldgehölzen, Söllen, Seen und Wald ist. Und wer Neuntöter, Goldammer, Grauammer, Wiesenpieper oder Feldlerche, also all die Kulturfolger, die heute selten geworden sind, sehen und hören möchte, dem sei diese Region ans Herz gelegt.  Aus den Hecken erschallen Nachtigall, Mönchs- und Klappergrasmücken, aus dem Wald hört man Pirol, Bunt- und auch Mittelspecht und mit etwas Glück kreisen am Himmel diverse Greifvögel wie See- und Fischadler, Rohrweihe oder Rotmilan. Heute morgen liess sich jedenfalls ein kapitaler Damhirsch beobachten,  naja was heisst beobachten. Wir haben eigentlich ein Neuntöterpaar beobachtet und plötzlich war er ziemlich dicht (50 m, gefühlte 10 m)  und lief auch noch auf uns zu.  Wir fragten uns gleichzeitig gegenseitig:  &#8220;Ähm und warum läuft der genau auf uns zu??&#8221; Dann hat er uns wohl doch gesehen oder er hatte ein Einsehen, jedenfalls bog er ab und floh, wie es sich gehört. Das war aber auf jeden Fall ein schöner Anblick, einfach perfekt, wie er im Licht der Morgensonne an uns vorbei gesprungen ist, nur gut das die Kamera im Auto lag. Ach naja, nachher ist grad die Batterie alle oder der Film ist voll, oder die Technik spinnt mal wieder (alte analoge (!) Spiegelreflex von Nikon) und dann hätte man sich nur geärgert.</p>
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		<title>Chorin ist mehr als ein Kloster</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/05/chorin-ist-mehr-als-ein-kloster/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 09:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer noch richtigen &#8220;Urwald&#8221; erleben möchte, muss nach Chorin kommen und das Kloster mal Kloster sein lassen, also einfach links liegen lassen  oder östlich für die Geographen unter uns und sich in Richtung Golzow bewegen. Klar wird auch hier gewirtschaftet und wir haben es mit einem Nutzwald zu tun, aber wenn man mal die Polter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer noch richtigen &#8220;Urwald&#8221; erleben möchte, muss nach Chorin kommen und das Kloster mal Kloster sein lassen, also einfach links liegen lassen  oder östlich für die Geographen unter uns und sich in Richtung Golzow bewegen. Klar wird auch hier gewirtschaftet und wir haben es mit einem Nutzwald zu tun, aber wenn man mal die Polter am Wegesrand vergisst, könnte man eben doch glauben in einem Urwald zu sein. Was für Ökis &#8220;eine gute Naturverjüngung&#8221; ist, mutet für jeden Normalsterblichen mit etwas Phantasie als: &#8220;Boah was für ein Urwald&#8221; an. Man bekommt doch eine gewisse Vorstellung davon, wie sich die Römer gefühlt haben müssen und was sie meinten mit undurchdringlichem germanischen Wald. Buchenmischwald  vom Feinsten, kleine Hügelchen, die in dieser Region schon als Berge durchgehen, wie z.B. der Pferdeberg mit seinen immerhin 101,8 m üNN oder der Katzenberg mit schlappen 99,7 m üNN. Daneben kleine Moore mit Wollgras und mickrigen Birken und durchzogen wird das ganze vom Nettelgraben. Nun gut, das ist kein schönes Fließgewässer, sondern entwässert diese Region noch heute Richtung Parsteinsee, was nicht so toll ist.  Aber wer Zeit mitbringt sollte sich auch nach Brodowin begeben, sich dieses nette Ökodorf anschauen, das südlich gelegene 102-jährige Naturschutzgebiet Plagefenn nicht zu vergessen und auf dem &#8220;Königsweg&#8221; kann man in Richtung Chorin zurückgehen oder fahren. Hoffentlich gehen, Kopfsteinpflaster gut und schön, aber für Radler ist es eher eine Teststrecke als eine gemütliche Tour. Und was nützt das alles dem Orni? Wer schon frühzeitig draussen ist, wird ganz bestimmt Kraniche auf der einen oder anderen Lichtung stehen sehen. Gewiss wird man einen Schwarzspecht hören oder sehen, Hohltauben, Kolkraben, und natürlich die üblichen Verdächtigen wie Mäusebussard, Buchfink, Buntspecht, Kohl- und Blaumeisen, Ziplzalp, Amseln, Zaunkönig, Waldlaubsänger, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen, Garten- und Waldbaumläufer usw. usw. Ach, macht Euch doch ein eigenes Bild von der Schönheit Chorins und bei der Gelegenheit kann man sich ja auch mal die Klosterruine anschauen, die ist ja auch ganz hübsch. <img src='http://blog.ff-vita.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Vogelwelt bei Trampe</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 12:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lohnenswert, in ornithologischer Hinsicht ist auch auf jeden Fall der unscheinbare Ort Trampe kurz hinter Eberswalde. Regional eher bekannt für seinen guten Bäcker bietet die parkähnliche Landschaft mit Wiesen, Feldgehölzen, Söllen und angrenzenden Wäldern allerlei Vogelarten eine Heimat. Bei meiner Ankunft kann ich gleich zwei Kraniche und einen Mäusebussard beobachten, na da hat sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lohnenswert, in ornithologischer Hinsicht ist auch auf jeden Fall der unscheinbare Ort Trampe kurz hinter Eberswalde. Regional eher bekannt für seinen guten Bäcker bietet die parkähnliche Landschaft mit Wiesen, Feldgehölzen, Söllen und angrenzenden Wäldern allerlei Vogelarten eine Heimat. Bei meiner Ankunft kann ich gleich zwei Kraniche und einen Mäusebussard beobachten, na da hat sich das frühe Aufstehen doch wieder gelohnt. Neben Feld- und Heidelerchen, Grau- und Goldammern, Baumpiepern gibt es hier Braunkehlchen, Neuntöter, Pirol, Mönchs,-Sperber,-Zaun- und Klappergrasmücken. Auffällig sind aber vor allem die vielen Grauammern. Ui ein dicker Buchfink fliegt vorbei, ach nein, bei genauerem Hinschauen zeigt sich ein Kernbeißer in seiner ganzen Farbenpracht. In den Robinien huscht ein Grauschnäpperpärchen und Baumpieper lassen sich von Birken- oder Kiefernwipfel zu Singflügen herab. Nur die Mücken nerven und lassen sich auch nicht sonderlich vom Duft des Autans beeindrucken, so dass ich diese Gegend verlassen muss, bevor ich völlig blutleer bin.</p>
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		<title>Die seltsamen Laute eines Graureihers</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 11:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute morgen bin ich mit dem Hund aus einer alten Gewohnheit heraus zum Schwärzesee gefahren, wenngleich es noch zu kalt zum Baden ist, Vögel beobachten kann man dennoch wunderbar hier. Nach der Eintönigkeit des Kiefernwaldes freue ich mich bei der Ankunft über die Triller der Waldlaubsänger und die Gesänge einer Mönchsgrasmücke, von Fitissen, Zilpzalp und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute morgen bin ich mit dem Hund aus einer alten Gewohnheit heraus zum Schwärzesee gefahren, wenngleich es noch zu kalt zum Baden ist, Vögel beobachten kann man dennoch wunderbar hier. Nach der Eintönigkeit des Kiefernwaldes freue ich mich bei der Ankunft über die Triller der Waldlaubsänger und die Gesänge einer Mönchsgrasmücke, von Fitissen, Zilpzalp und Buchfinken. Ansonsten ist es noch wunderbar still hier, keine Menschenseele um diese Zeit und die Wasseroberfläche wird nur von einigen Stock- und Schellenten durchzogen. Während ich einen Kleiber bei seinen Kletterkünsten am Baum beobachte, höre ich eine Art bellen, wie von einem Fuchs oder so, denk ich jedenfalls bei mir. Aber das Geräusch kommt vom Wasser, ach nee, da zieht ein Graureiher seine Runden. Er lässt sich auf einer alten Kiefer in der Nähe nieder und ich denke, na super, Kissen und Kaffee wieder in der Fahrradtasche verstauen, Hund schnappen und weiterziehen, um den Herr Reiher nicht zu stören. Am anderen Ende des Badestrandes lasse ich mich wieder nieder, hole meinen Kaffee raus und beobachte Trauerschnäpper, Baumläufer, höre Stare, diverse Meisen, Amseln und Buchfinken. Eine Drossel läuft über den Strand und sucht nach Nahrung und vom anderen Ufer hört man die Kraniche und einen Schwarzspecht rufen. Der Graureiher hat sich auch mittlerweile auf der anderen Seeseite niedergelassen und steht ebenso gelassen wie elegant auf einem abgebrochenen Baumstamm. Nun gut, ich werde auch wieder abziehen, aber sicherlich wieder öfter zum Schwärzesee fahren, denn der Sommer fängt ja grad erst an.</p>
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		<title>Ein kleiner ornithologischer Rundumschlag zum Frühlingsanfang</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 13:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingsanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Goldammer]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim Start meiner kleinen ornithologischen Radtour heute morgen lag noch Reif über der „Heide“ unter der Stromtrasse. Anscheinend waren es der Heidelerche und Goldammer noch zu kalt zum Zwitschern. Im Kiefernforst hingegen waren Kohlmeisen, Buchfinken, Eichelhäher, Amseln und an exakt derselben Stelle wie neulich die Singdrossel aktiv. Auf Höhe des Forsthauses hielt ich kurz an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Beim Start meiner kleinen ornithologischen Radtour heute morgen lag noch Reif über der „Heide“ unter der Stromtrasse. Anscheinend waren es der Heidelerche und Goldammer noch zu kalt zum Zwitschern. Im Kiefernforst hingegen waren Kohlmeisen, Buchfinken, Eichelhäher, Amseln und an exakt derselben Stelle wie neulich die Singdrossel aktiv. Auf Höhe des Forsthauses hielt ich kurz an, um mir den fröhlichen Gesang des Rotkehlchens anzuhören, um dann über die Telekomstrasse und weiter durch den Kiefernforst zu fahren. Hier vernahm ich noch eine Tannenmeise und Misteldrossel, bevor ich nach rechts zum Walpurgisbruch, einem durch Torfstich entstandenen Kleingewässers abbog. Ein herrlicher Platz zum Kaffee trinken! Beim Abstellen des Fahrrads bemerkte ich einen kleinen flinken Vogel in einem unteren Kiefernast und dachte, was wuselt denn da? Mit dem Fernglas konnte ich wunderbar den gelben Scheitel und schwarzen Überaugenstreif des Wintergoldhähnchen sehen, echt bezaubernd.<span id="more-78"></span></p>
<p>Vom Flugplatz aus hörte man die Feldlerche, von weiter weg zwei Kraniche und ein Trupp Erlenzeisige flogen vorüber, hielten kurz an, um ihre Künste beim geschickten Knibbern an den Erlenzäpfchen zu zeigen und dann weiter zu ziehen. Ich gieße grad Kaffee nach, da fliegt einer der Kraniche nah über dem Waplurgisbruch hinweg und verschwindet Richtung Flugplatz. Später ziehen noch zwei Schwäne vorüber, aber ansonsten ist es noch ziemlich still hier. Da meine Hände langsam drohten abzufrieren, entschied ich mich dafür meinen Weg fortzusetzen. Am Flugplatz hielt ich noch einmal kurz an, um eine Goldammer beim Rufen von einem Birkenast aus zu beobachten und beim Fahren durch den Ort Finowfurt hörte ich Grünfinken, Elstern, Spatzen, Kohlmeisen usw. Am Finowkanal trieb ich einen ganzen Trupp Buchfinken vor mir her, sah viele Kohl- und Blaumeisen, Kleiberrufe drangen aus dem Wald des anderen Ufers herüber und ein Graureiher flog gemütlich vorbei. Die Sonne wird von mehr und mehr Wolken verdrängt und es ist ziemlich windig heute, aber der Frühling fängt ja grad erst an!</p>
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		<title>Das Trompeten des Kranichs</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 10:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[Kranich]]></category>

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		<description><![CDATA[Als heute Morgen die ersten Sonnenstrahlen in mein Zimmer luckten, dachte ich, man, bei dem Wetter muss man doch raus, der Bürokram kann schliesslich warten. Also machte ich mir eine Kanne Kaffee, einpaar Stullen, packte Fernglas und Vogelbuch in den Rucksack, ein Kissen in die Fahrradtasche und fuhr los in den Wald Richtung Schwärzesee. Beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als heute Morgen die ersten Sonnenstrahlen in mein Zimmer luckten, dachte ich, man, bei dem Wetter muss man doch raus, der Bürokram kann schliesslich warten. Also machte ich mir eine Kanne Kaffee, einpaar Stullen, packte Fernglas und Vogelbuch in den Rucksack, ein Kissen in die Fahrradtasche und fuhr los in den Wald Richtung Schwärzesee.<br />
Beim Überqueren der Stromtrasse hörte ich Goldammer und Heidelerche, da dachte ich mir schon, ja wirklich in guter Tag zum Vögel beobachten. Im Kiefernforst vernahm ich neben einigen Kohlmeisen und Buchfinken, eine Singdrossel in der Nähe einer Schonung. Für das Beobachten eines Buntspechtweibchens beim Nüsseln an der Birkenrinde musste ich nur anhalten und brauchte nicht einmal das Fernglas zum Erkennen ihres schönen kontrastreichen Gefieders. Dabei flogen lautstark eine Gruppe Gänse über mich hinweg und aus dem Wald weiter weg hörte ich das Trompeten eines Kranichs, ja meine Herren, denke ich bei mir, herrlich heute. Kurz vor dem Schwärzesee biegt der Waldweg zum Schwärzefliess ab und ich entscheide mich für ein Stück Buchenwald zur weiteren Vogelbeobachtung. Ich schaue mir die Buchen genauer an und tatsächlich da sind Schwarzspechthöhlen, die mir ein Grinsen aufs Gesicht zaubern und da höre ich auch schon in der Nähe seinen anklagenden Revier-Ruf, ja ja ich bin ja gleich weg.<span id="more-76"></span><br />
Ein Stückchen weiter kurz vorm Erlenbruch steht ein Hochstand, ach wie gemütlich, super zum Frühstücken, aber ich komme erst einmal gar nicht dazu, so spannend ist hier alles. Da heißen mich zeternd Kohlmeisen willkommen, da rufen Schwarzspecht, Kleiber, Buchfinken und alle wollen sie beobachtet werden. Ein Kolkrabe fliegt vorbei und waren dass da eben zwei Tauben im Abflug? Vielleicht Hohltauben? Könnte doch sein, hier bei den Buchen mit den Schwarzspechthöhlen, aber genauer anschauen konnte ich sie mir nicht mehr. Puh, dann gieße ich mir doch einen Kaffee ein und hole meine Stullen raus.<br />
Schön hier, das Fliess glitzert in der Morgensonne, die Vögel zwitschern munter, ich höre wieder das Trompeten des Kranichs und Moment mal, das hört sich ja an, als wenn er näher kommt. Tatsache da fliegt er und er fliegt auf mich zu, was macht der denn? Er kreist unter lautem Trompeten im Kreis in unmittelbarer Nähe, bis er sich in der Senke neben dem Hochstand nieder lässt. Hat der mich denn nicht gesehen? Boah, ich bewege mich kein Stück, traue mich nicht mal zu Ende zu kauen oder auch nur einen Muskel zu entspannen, ich schaue ihn einfach nur an. Und er steht einfach nur da, eine ganze Weile passiert nichts, nur meine Gedanken kreisen und zwar darum, wie ich meine Stulle aus der Hand legen kann und das Fernglas vor meine Augen bekomme, ohne mich zu bewegen?! Aber ok, ich sehe ich ihn auch so ganz gut, so nah ist er. Der Kranich schaut sich etwas um, pickert dann ein bisschen auf dem Boden rum, gibt seltsame Gluckergeräusche von sich, die ich vorher noch nicht gehört habe und bewegt sich dann langsam Richtung Erlenbruch. Klar, meine untere Hälfte kann er ja gar nicht sehen, ich sitze doch auf einem Hochstand, also lege ich doch mal die Stulle weg und hebe in Zeitlupe mein Fernglas hoch. Super schön, wie er so langsam weiter stolziert und bald sieht man nur noch ab und zu sein hellgraues Gefieder durch die Erlen aufblitzen.<br />
Ich denke, dass war für heute genug Belohnung von Mutter Natur, trinke noch ein Käffchen, beobachte dabei einen Kleiber und mache mich dann auf den Heimweg, während ich noch weiter das Trompeten des Kranichs höre.</p>
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