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	<title>FF-vita Blog &#187; Kleiber</title>
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	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
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		<title>Die seltsamen Laute eines Graureihers</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 11:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute morgen bin ich mit dem Hund aus einer alten Gewohnheit heraus zum Schwärzesee gefahren, wenngleich es noch zu kalt zum Baden ist, Vögel beobachten kann man dennoch wunderbar hier. Nach der Eintönigkeit des Kiefernwaldes freue ich mich bei der Ankunft über die Triller der Waldlaubsänger und die Gesänge einer Mönchsgrasmücke, von Fitissen, Zilpzalp und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute morgen bin ich mit dem Hund aus einer alten Gewohnheit heraus zum Schwärzesee gefahren, wenngleich es noch zu kalt zum Baden ist, Vögel beobachten kann man dennoch wunderbar hier. Nach der Eintönigkeit des Kiefernwaldes freue ich mich bei der Ankunft über die Triller der Waldlaubsänger und die Gesänge einer Mönchsgrasmücke, von Fitissen, Zilpzalp und Buchfinken. Ansonsten ist es noch wunderbar still hier, keine Menschenseele um diese Zeit und die Wasseroberfläche wird nur von einigen Stock- und Schellenten durchzogen. Während ich einen Kleiber bei seinen Kletterkünsten am Baum beobachte, höre ich eine Art bellen, wie von einem Fuchs oder so, denk ich jedenfalls bei mir. Aber das Geräusch kommt vom Wasser, ach nee, da zieht ein Graureiher seine Runden. Er lässt sich auf einer alten Kiefer in der Nähe nieder und ich denke, na super, Kissen und Kaffee wieder in der Fahrradtasche verstauen, Hund schnappen und weiterziehen, um den Herr Reiher nicht zu stören. Am anderen Ende des Badestrandes lasse ich mich wieder nieder, hole meinen Kaffee raus und beobachte Trauerschnäpper, Baumläufer, höre Stare, diverse Meisen, Amseln und Buchfinken. Eine Drossel läuft über den Strand und sucht nach Nahrung und vom anderen Ufer hört man die Kraniche und einen Schwarzspecht rufen. Der Graureiher hat sich auch mittlerweile auf der anderen Seeseite niedergelassen und steht ebenso gelassen wie elegant auf einem abgebrochenen Baumstamm. Nun gut, ich werde auch wieder abziehen, aber sicherlich wieder öfter zum Schwärzesee fahren, denn der Sommer fängt ja grad erst an.</p>
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		<title>Ein kleiner ornithologischer Rundumschlag zum Frühlingsanfang</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 13:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim Start meiner kleinen ornithologischen Radtour heute morgen lag noch Reif über der „Heide“ unter der Stromtrasse. Anscheinend waren es der Heidelerche und Goldammer noch zu kalt zum Zwitschern. Im Kiefernforst hingegen waren Kohlmeisen, Buchfinken, Eichelhäher, Amseln und an exakt derselben Stelle wie neulich die Singdrossel aktiv. Auf Höhe des Forsthauses hielt ich kurz an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Beim Start meiner kleinen ornithologischen Radtour heute morgen lag noch Reif über der „Heide“ unter der Stromtrasse. Anscheinend waren es der Heidelerche und Goldammer noch zu kalt zum Zwitschern. Im Kiefernforst hingegen waren Kohlmeisen, Buchfinken, Eichelhäher, Amseln und an exakt derselben Stelle wie neulich die Singdrossel aktiv. Auf Höhe des Forsthauses hielt ich kurz an, um mir den fröhlichen Gesang des Rotkehlchens anzuhören, um dann über die Telekomstrasse und weiter durch den Kiefernforst zu fahren. Hier vernahm ich noch eine Tannenmeise und Misteldrossel, bevor ich nach rechts zum Walpurgisbruch, einem durch Torfstich entstandenen Kleingewässers abbog. Ein herrlicher Platz zum Kaffee trinken! Beim Abstellen des Fahrrads bemerkte ich einen kleinen flinken Vogel in einem unteren Kiefernast und dachte, was wuselt denn da? Mit dem Fernglas konnte ich wunderbar den gelben Scheitel und schwarzen Überaugenstreif des Wintergoldhähnchen sehen, echt bezaubernd.<span id="more-78"></span></p>
<p>Vom Flugplatz aus hörte man die Feldlerche, von weiter weg zwei Kraniche und ein Trupp Erlenzeisige flogen vorüber, hielten kurz an, um ihre Künste beim geschickten Knibbern an den Erlenzäpfchen zu zeigen und dann weiter zu ziehen. Ich gieße grad Kaffee nach, da fliegt einer der Kraniche nah über dem Waplurgisbruch hinweg und verschwindet Richtung Flugplatz. Später ziehen noch zwei Schwäne vorüber, aber ansonsten ist es noch ziemlich still hier. Da meine Hände langsam drohten abzufrieren, entschied ich mich dafür meinen Weg fortzusetzen. Am Flugplatz hielt ich noch einmal kurz an, um eine Goldammer beim Rufen von einem Birkenast aus zu beobachten und beim Fahren durch den Ort Finowfurt hörte ich Grünfinken, Elstern, Spatzen, Kohlmeisen usw. Am Finowkanal trieb ich einen ganzen Trupp Buchfinken vor mir her, sah viele Kohl- und Blaumeisen, Kleiberrufe drangen aus dem Wald des anderen Ufers herüber und ein Graureiher flog gemütlich vorbei. Die Sonne wird von mehr und mehr Wolken verdrängt und es ist ziemlich windig heute, aber der Frühling fängt ja grad erst an!</p>
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		<title>Es riecht nach Frühling in Babelsberg</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 11:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich gerade eben mit meinem Hund entlang der Bahnschienen parallel zur Stahnsdorfer spazieren gegangen bin, hat sich ein weiterer Frühlingsbote aus der Vogelwelt lautstark zu Wort gemeldet. Zum ersten mal in diesem Jahr habe ich bewusst den Kleiber im Wald wahrgenommen. Sein &#8220;Trillern&#8221; hat selbst die sonst im Augenblick so dominanten Kohlmeisen übertönt. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als ich gerade eben mit meinem Hund entlang der Bahnschienen parallel zur Stahnsdorfer spazieren gegangen bin, hat sich ein weiterer Frühlingsbote aus der Vogelwelt lautstark zu Wort gemeldet. Zum ersten mal in diesem Jahr habe ich bewusst den Kleiber im Wald wahrgenommen. Sein &#8220;Trillern&#8221; hat selbst die sonst im Augenblick so dominanten Kohlmeisen übertönt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kleiber ist zwar das ganze Jahr über bei uns beheimatet, doch kann sein Gesang lediglich im zeitigen Frühjahr so zahlreich vernommen werden. Bereits ab Ende März nimmt die Rufaktivität spürbar ab. Er ist der einzige heimische Vogel, der sowohl baumaufwärts, als auch kopfüber, baumabwärts laufend in Waldbeständen und Parks anzutreffen ist. Zur Brut benutzt er neben natürlichen Baumlöchern auch vom Specht angelegte Bruthöhlen, in die ab der ersten Aprilhälfte die Eier gelegt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu beobachten ist der Vogel besonders gut, wenn man zum Beispiel bei einem schönen Sonntagsspaziergang durch einen der zahlreichen, innerstädtischen Parks in Potsdam einfach mal auf einer Bank ausruht und den Blick über die Baumstämme in der näheren Umgebung streifen lässt. Insbesondere in Parks kommen die Kleiber in hoher Dichte vor, so dass die Chancen auch tatsächlich einen zu entdecken ausgesprochen hoch sind.</p>
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		<title>Ein neuer Tag in Potsdam West</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/02/ein-neuer-tag-in-potsdam-west/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 16:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute hat sich tatsächlich mal kurz die Sonne blicken lassen. Bei dem eisigen Wind der letzten Tage, taten die Sonnenstrahlen sogar richtig gut. Neben diesem rein subjektiven Wohlgefühl steigt mit jedem Sonnenstrahl auch die Aktivität der allgegenwärtigen Stadtvögel. Heute waren es vor allem die Baumläufer und Grünfinken, die sich stärker als in den letzten tagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute hat sich tatsächlich mal kurz die Sonne blicken lassen. Bei dem eisigen Wind der letzten Tage, taten die Sonnenstrahlen sogar richtig gut. Neben diesem rein subjektiven Wohlgefühl steigt mit jedem Sonnenstrahl auch die Aktivität der allgegenwärtigen Stadtvögel. Heute waren es vor allem die Baumläufer und Grünfinken, die sich stärker als in den letzten tagen bemerkbar gemacht haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <a title="Grünfink-Steckbrief" href="http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/die40haeufigstengartenvoegel/03653.html" target="_blank">Grünfinken</a> sind zu weitesten Teilen ganzjährig bei uns zu hause und somit auch durchweg zu beobachten. Bei dem guten Wetter heute zeigten sie sich allerdings von ihrer musikalischen Seite und bewiesen eindrucksvoll, dass sie durchaus zu mehr fähig sind als zu ihrem typischen, krächzenden &#8220;dschrüüüüüjuh&#8221;. Die Grünfinken entlang der Forststraße waren noch in recht großen Trupps unterwegs, die sich im weiteren Verlauf des Frühjahrs aber weitestgehend auflösen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <a title="Garten- und Waldbaumläfer " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bauml%C3%A4ufer" target="_blank">Baumläufer</a> sind da wesentlich schwerer zu sehen und noch schwerer zu hören. Ihre Rufe sind viel unscheinbarer als die der meisten übrigen Stadtvögel und man muss sich schon konzentrieren, um sie bewusst zu vernehmen. Ich habe festgestellt, dass man am meisten Glück hat, wenn man eine Weile den Blick auf einen kräftigen Baumstamm richtet und genauaufpasst, dass einem der ebenso kleine, wie unscheinbare Geselle nicht durch die Lappen rutscht. Neben dem Kleiber sind Garten- und Waldbaumläufer (die Baumläufer sind im Übrigen recht schwer voneinander zu unterscheiden) die einzigen Vertreter innerhalb der heimischen Vogelwelt, die so sicher an den senkrechten Baumstämmen marschieren können. Doch während die Baumläufer dies nur aufwärts beherrschen, kann man den Kleiber in beide Richtungen, also oben und unten, laufen sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne freue ich mich schon auf die Entdeckungen des nächsten Kartiertages.</p>
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