FF-vita Blog

Landschaftsnutzung und Naturschutz

Tag: Kartierung

Der EeePC 1005 HA-H ist da…

…oder des Mannes neues Spielzeug. Na wie man den frischen FF vita – Zuwachs auch immer nennen möchte (für Namensvorschläge bin ich immer dankbar), er wurde wie bestimmt viele andere seiner Art, vom Postboten gebracht. Zwar nicht traditionell durch den Schornstein, sondern durch die Vordertür, aber ich denke dies war dem übermenschlichen Arbeitspensum geschuldet, dass so ein Paktebote in Zeiten des Internetversands zu bewerkstelligen hat.  Jetzt ist er da, kaum größer als DIN A5 kommt er daher und begeistert durch eine Vielzahl technischer Spielereien und Möglichkeiten.

Ich bin ganz sicher kein PC-Experte und sollte mich daher mit einer rein technischen Interpretation der Komponenten fein zurück halten, dennoch bin ich jahrelanger Computernutzer und erkenne was Spaß macht und was nicht. Er macht Spaß! Und zwar viel und ausdauernd. Der Akku hat bereits nach dem ersten Laden gut und gerne neun Stunden ausgehalten ohne zu mucken. Auch ist das Teil im direkten Vergleich schneller am Start als mein “großer”, der immerhin mit einem modernen QuadCore Prozessor und reichlich Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Schaut man sich das Gehäuse an findet man allerhand Anschlüsse, die dem uneingeschränkten mobilen Einsatz ganz sicher zuträglich sein werden. Schließlich wurde das Gerät nicht nur zum Zeitvertreib angeschafft, sondern es soll eine Investition in die Zukunft unserer Selbständigkeit darstellen.

Jetzt geht der Kleine erstmal auf Wanderschaft. Wie jeder Zögling großer Familien soll auch er die Welt bereisen, Erfahrungen sammeln und Patina ansetzen. So sende ich ihn zu meiner werten Geschäftspartnerin, die gerade bemüht ist einen kleinen Beitrag zur Rettung der aserbaidschanischen Vogelwelt zu leisten. Sie weilt, wie sie ja bereits beschrieben hat in der dreckigsten Stadt der Welt: in Baku. Ich habe ihn hier mit allen nützlich Programmen ausgestattet, so dass er dann vor Ort direkt einsatzbereit ist. Vielleicht schickt er ja mal ne ecard aus der Ferne…wer weiß.

Heimische Amphibien: Bestimmen – Beobachten – Schützen

Seit gestern ist ein neues Buch über die heimischen Amphibien in unseren Bürobestand übergegangen. Zweifelsohne gibt es zahlreiche Bücher, die sich mit der heimischen Amphibienwelt beschäftigen, doch macht dieses einen ausgesprochen guten, umfassenden und dabei gleichzeitig nicht zu detaillierten Eindruck. Der Autor Dieter Glandt hat es im Aula-Verlag 2008 verfasst. weiterlesen… »

Winter in den Rieselfeldern bei Güterfelde

Gestern Morgen war hier einer der schönsten Tage des gesamten bisherigen Winters. Ich habe mir dann gleich meinen Hund geschnappt und bin mit ihm raus in die ehemaligen Rieselfelder bei Güterfelde gefahren. Durch den frischen Schnee vom Vortag und die eisigen Temperaturen in der Nacht, war die komplette Landschaft vollständig weiss von Schnee bedeckt. Es war wirklich traumhaft schön. Kaum zu glauben, dass sich hier in der Vergangenheit die Fäkalien und Abfälle Berlins ausgebracht worden sind. Bereits im vergangenen Jahr war ich öfter dort und habe die Gegend als Vogelbeobachter schätzen gelernt.

Dieses Mal hatte ich mein Fernglas, Zettel und Stift bei der Hand, um nebenbei alle Vogelarten aufzunehmen, die sich entlang meiner Route akustisch oder visuell bemerkbar gemacht haben. Selbstverständlich waren es zu der frühen Jahreszeit nicht sonderlich viele, doch auf 15 Arten bin ich an diesem schönen Tag immerhin schon gekommen. Dazu gehörten unter anderem Blau- und Kohlmeise, ein Trupp Stieglitze, drei Rotmilane, zwei Mäusebussarde, zwei Kolkraben und mehrere Nebelkrähen, Elstern, Amseln, Ringeltauben usw. .

Die Stieglitze, bestimmt ein Trupp von ungefähr 20 Individuen, konnte ich im bodennahen Raum zwischen den abgestorbenen Stauden des Vorjahres beobachten. Ihr farbenfrohes Gefieder wirkte durch die weiße Landschaft, den blauen Himmel und die Sonne fast schon unecht bunt, war aber daher umso schöner zu beobachten. Beeindruckend war auch die Begegnung mit den Kolkraben, den Rotmilanen und den Nebelkrähen. Während zwei Nebelkrähen damit beschäftigt waren die kreisenden Rotmilane zu stören, konnte ich einen Kolkraben in einer Pappel am Wegesrand beobachten. Alles in allem mal wieder nichts besonderes, aber es hat in jedem Fall Lust auf mehr gemacht.

Aus dem Leben eines Kartierers

Auch heute war ich wieder draussen und habe mir den eisigen Wind um die Nase wehen lassen. Jeden Tag aufs Neue, daher kam ich heute auch auf die Idee, ausgewählte Tagesereignisse mit euch teilen zu wollen.

Wie ich schon mehrfach in den letzten Tagen auf der Homepage und hier im Blog geschrieben habe, kann man momentan jeden Tag schöne, die Mundwinkel in die Höhe treibende Beobachtungen machen, wenn man nur ein wenig die Augen aufmacht. Tag für Tag kehrt immer mehr Leben in die heimische Vogelwelt zurück. Heute habe ich schwärmeweise Schwanzmeisen in den Gartengehölzen und Hecken entlang der Straßenzüge in Potsdam-West gesehen. Auch das ist ja vielleicht wieder nichts besonderes, doch immerhin mal eine willkommene Abwechslung zu dem ewigen Einerlei aus Blau- und Kohlmeisen. Diese sind zwar nicht minder hübsch, doch im Vergleich viel häufiger anzutreffen.

Begeisternd war ferner die akrobatische Flugleistung zweier Nebelkrähen, die in der Luft über der Tram-Haltestelle Zeppelinstraße / Feuerbachstraße versuchten sich gegenseitig wieder und wieder das erbeutete Brötchen abzujagen. Ein schönes Schauspiel mit einem arg schimpfenden Verlierer.

Ich bin gespannt, welcher Vogel mir morgen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

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