<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FF-vita Blog &#187; Candy Cane Mountain</title>
	<atom:link href="http://blog.ff-vita.de/tag/candy-cane-mountain/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.ff-vita.de</link>
	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Aug 2010 19:04:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Reiten am Shadag und SUV fahren</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/11/reiten-am-shadag-und-suv-fahren/</link>
		<comments>http://blog.ff-vita.de/2009/11/reiten-am-shadag-und-suv-fahren/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 08:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Besh Barmag]]></category>
		<category><![CDATA[Candy Cane Mountain]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Shadag]]></category>
		<category><![CDATA[Sumgayit]]></category>
		<category><![CDATA[SUV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ff-vita.de/?p=529</guid>
		<description><![CDATA[Laut dem Lonely Planet und Trescher Reiseführer gehört eine Reittour im &#8220;Umfeld des Shadag-Massivs, dessen vergletschter Gipfel mit 4243 Metern der zweithöchste im Land ist&#8230; zu den Höhepunkten einer Reise nach Aserbaidschan&#8220;. Na das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Und weil die Bergdörfer nur mit einem Jeep zu erreichen sind, haben wir für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Laut dem Lonely Planet und Trescher Reiseführer gehört eine Reittour im &#8220;<em>Umfeld des Shadag-Massivs, dessen vergletschter Gipfel mit 4243 Metern der zweithöchste im Land ist&#8230; zu den Höhepunkten einer Reise nach Aserbaidschan</em>&#8220;. Na das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Und weil die Bergdörfer nur mit einem Jeep zu erreichen sind, haben wir für die Tour ein Auto gemietet. Also einen Hyundai Tucson &#8211; ja, ich geb es zu, es ist ein SUV (Sport Utility Vehicle) und was hab ich über diese Autos geschimpft, aber einen Lada Niva auszuleihen ist halt auch bedeutend schwieriger hierzulande. Und ich muss sagen, dass ich nun die Aserbaidschaner mit ihrer Affinität zu SUV´s besser verstehen kann, denn diese Mischung aus Familienvan mit sehr viel Komfort und gleichzeitiger Geländegängigkeit macht in diesem Land durchaus Sinn. Und bei einem Benzinpreis von 60 Cent/Liter braucht sich auch niemand ernsthafte Gedanken ums Spritsparen zu machen. Man braucht auch einfach einen Jeep, wenn man Baku und die drei Hauptstrassen nach Norden, Westen und Süden verlassen will oder muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-542" title="Reiten am Shadag" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/11/laza-135-300x200.jpg" alt="Reiten am Shadag" width="300" height="200" /><img class="alignright size-medium wp-image-543" title="Hyundai Tucson" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/11/laza-144-300x200.jpg" alt="Hyundai Tucson" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">In den Bergdörfern stehen natürlich nach wie vor, vor jedem Haus Lada Nivas, aber ich denke, wenn die Leute mehr Geld hätten, würden sie auch lieber einen Toyota Land Cruiser Prado oder was auch immer fahren wollen.  Nun gut, wir sind also mit dieser wuchtigen Riesenkarre zuerst nach Sumgayit gefahren, um Birgits Freund die verseuchteste Stadt der Welt zu zeigen, den &#8220;postindustriellen Albtraum&#8221; Aserbaidschans. Die verlassenen Fabrikanlagen sind ja wohl auch ein Highlight von Aserbaidschan, dass man gesehen haben muss. <span id="more-529"></span>Nur leider sind wir in die Stadt eingebogen und an der Strandpromenade entlang gefahren, nicht wissend, dass man den besten Blick von der Hauptstrasse hat, so sind wir um die wirklich krassen Anblicke gekonnt drumherum gefahren.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-535" title="Sumgayit_Strandpromenade" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/11/laza-017-300x200.jpg" alt="Sumgayit_Strandpromenade" width="300" height="200" /><img class="alignright size-medium wp-image-536" title="Sumgayit" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/11/laza-024-300x200.jpg" alt="Sumgayit" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Naja man kann nicht alles haben, das nächste Ziel waren die Candy Mountains und der Besh Barmag, bevor wir weiter Richtung Qusar und zu unserem wirklichen Ziel, dem &#8220;Königsberg&#8221; Shadag fuhren. Von Quasar führt ein 40 km langer Weg entlang des Qusarcay-Flusses zum Dorf Laza, das auf einer Höhe von 1850  Metern liegt. Der Weg dorthin ist schon ein kleines Off-Road-Abenteuer, zum Glück war es schon dunkel und so konnten wir nicht sehen, wie steil es neben dem Weg bergab ging. Dort angekommen fragten wir den erstbesten Herren, der alt genug aussah, um wahrscheinlich Russisch sprechen zu können. Und er bat uns auch gleich ein Zimmer für eine Übernachtung, Abendessen, Frühstück und Dusche für 50 Manat an.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wussten, dass der Preis viel zu hoch ist, hatten aber keine Lust zu verhandeln. Dafür gab es nach meinen Geschmack das beste Essen, was ich jeh in Aserbaidschan zu mir nahm (Bratkartoffeln mit Bouletten) und eine kuschelig warme Stube. Er konnte uns auch drei Pferde für den nächsten Tag und seinen Sohn als Führer anbieten. Wenigstens haben wir den Preis für die Pferde von 100 auf 70 Manat runterhandeln können. Aber dafür hat auch alles reibungslos geklappt, die Dusche war morgens angeheizt, das Frühstück kam pünktlich und die Pferde standen tatsächlich um kurz nach neun bereit. Unser Guide ging zu Fuss, worüber ich  mich erst gewundert habe, aber gut, er war auch bedeutend schneller als wir zu Pferd. Er führte uns auf einem schmalen, steinigen Weg noch höher in die Berge, über einen Kamm und ins nächste Dorf Sudur. Spannend fand ich vor allem, dass hier oben auf 2000 Meter Höhe nicht nur Heu für den Winter gewonnen wird, sondern auch Ackerbau, wenn auch auf kleinen Flächen betrieben wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-548" title="Laza" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/11/laza-082-300x200.jpg" alt="Laza" width="300" height="200" /><img class="alignright size-medium wp-image-549" title="Sudur" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/11/laza-122-300x200.jpg" alt="Sudur" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">In Sudur konnten wir bei einem Freund unseres Führers einkehren, Tee trinken, Brot und Dolma essen. Die Männer leerten noch zwei Wodkaflaschen, während wir draussen warteten und uns fragten, was die da eigentlich so lange machen. Wir wollten noch am selben Tag zurück nach Baku fahren und hatten es entsprechend etwas eilig. Aber bald ging es auch schon weiter bzw. zurück, denn leider sind wir auf dem gleichen Weg zurück geritten, was ich eigentlich gar nicht mag. Aber andererseits war ich auch so glücklich mal wieder auf einem Pferderücken zu sitzen und gleichzeitig ein grandioses Bergpanorama geniessen zu können, dass es mir relativ schnuppe war, wo wir langreiten. Also ich kann nur bestätigen, dass eine Reittour am Shadag ein absolutes Highlight ist. Ich hoffe, dass wir dort noch einmal hinkommen und besser etwas länger, damit wir auch mehr Zeit für Vogelbeobachtungen haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.ff-vita.de/2009/11/reiten-am-shadag-und-suv-fahren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Altiaghaj Nationalpark</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/10/altiaghaj-nationalpark/</link>
		<comments>http://blog.ff-vita.de/2009/10/altiaghaj-nationalpark/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 17:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
		<category><![CDATA[Halbernstes]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Altiaghaj Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[AOS]]></category>
		<category><![CDATA[Candy Cane Mountain]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Gänsegeier]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ff-vita.de/?p=360</guid>
		<description><![CDATA[Am Sonntag war es wieder soweit, wir mussten Baku dringend verlassen und frische Landluft schnappen. Nachdem wir bereits im Shirvan-und Hirkan-Nationalpark waren, haben wir mittlerweile den Anspruch alle Nationalparke in Aserbaidschan kennenzulernen. Nun denn, unser ultimativer Vogel-Reisefuehrer  &#8221;Birdwatching in Azerbaijan &#8211; a guide to nature and landscape&#8221; lockt mit: &#8220;Wolves and Caucasian Brown Bears still roam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Sonntag war es wieder soweit, wir mussten Baku dringend verlassen und frische Landluft schnappen. Nachdem wir bereits im Shirvan-und Hirkan-Nationalpark waren, haben wir mittlerweile den Anspruch alle Nationalparke in Aserbaidschan kennenzulernen. Nun denn, unser ultimativer Vogel-Reisefuehrer  &#8221;<em>Birdwatching in Azerbaijan &#8211; a guide to nature and landscape</em>&#8221; lockt mit: &#8220;Wolves and Caucasian Brown Bears still roam the national park, which is espacially beautiful in early October, when the trees are in full autumn colours.&#8221; <span id="more-360"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Und das war nun wirklich nicht zu viel versprochen, wir waren definitiv zur richtigen Zeit am richtigen Ort.  Beeindruckend sind natuerlich auch die beruehmten Candy Cane Mountains, wenn man bei Gilaezi nach Westen abbiegt. Aber leider hat unser Rally-Taxi-Fahrer hier nicht angehalten, so dass wir unbedingt noch einmal herkommen muessen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-361" title="Herbst im Altiaghaj" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/10/img_0347-300x200.jpg" alt="Herbst im Altiaghaj" width="300" height="200" /><img class="alignright size-medium wp-image-364" title="Candy Cane Mountains" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/10/img_0344-300x200.jpg" alt="Candy Cane Mountains" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Tour war weniger ein ornithologischer Ausflug als eine Begegnung mit vielen Absonderlichkeiten, zumindest aus deutscher Sicht. Wenngleich wir aus aserbaidschanischer Sicht wohl auch als sehr absonderlich aussahen, schon allein, weil wir <strong>gelaufen</strong> sind. Dazu noch unsere komisch-praktische Kleidung, Wanderschuhe, Rucksaecke, Fotoapperate und Fernglaeser. Ich habe mich auch ganz kurz gefragt, was eigentlich der Taxifahrer dachte, als er uns beim netten Oertchen Altiaghaj rausgelassen hat, um uns am Abend im naechsten Dorf wieder einzusammeln, habe diese Frage aber schnell wieder verworfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-374" title="Schutzzaun" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/10/img_0355-300x200.jpg" alt="Schutzzaun" width="300" height="200" /><img class="alignleft size-medium wp-image-375" title="Kaffee" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/10/img_0361-300x200.jpg" alt="Kaffee" width="300" height="200" />Ausserdem wurden unterwegs genuegend andere Fragen aufgeworfen, zum Beispiel was wird hier eigentlich geschuetzt oder ist dieser Zaun nur wieder Ausdruck der aserbaidschanischen Eigenheit Fassaden aufzubauen? Und warum hat der Kaffee hier nie so grosse Bedeutung erlangen koennen wie bei uns?</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-380" title="Lada Niva" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/10/img_0397-300x200.jpg" alt="Lada Niva" width="300" height="200" /><img class="alignright size-medium wp-image-381" title="Personenkult" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/10/img_0371-300x200.jpg" alt="Personenkult" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Sind Schafe gute Fussballspieler? Warum wird der Lada Niva von SUVs abgeloest? Was hat es mit diesem Personenkult in Aserbaidschan auf sich und was bedeuten die Schilder mit Spruechen des Praesidenten den Einheimischen? Warum sind die Eingaenge der Nationalparke in Aserbaidschan im sowjetischen Stil errichtet, obwohl das Land seit 1991 unabhaengig vom grossen Bruder ist? Wie kann es sein, dass anscheinend alle aelteren Maenner der postsowjetischen Laender, insbesondere Aserbaidschans waehrend der Sowjetzeit in der &#8220;GDR&#8221; in Magdeburg stationiert waren und wenn ja, waren das dann mehr Soldaten als es Buerger in der DDR gab? Ich werde noch viel darueber nachdenken koennen, wenn ich mal wieder im Buero der AOS darauf warte, dass der Rechner <em>irgendetwas</em> macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedenfalls wurden wir von einem sehr zuvorkommenden Aserbaidschaner eingeladen, der beim Kaffee aufgeregt von seiner Zeit in der &#8220;GDR&#8221; berichtet hat. Und da wir nun schon kein Brot angenommen haben und nicht zum Abendessen bleiben konnten, obwohl er ein Huhn fuer uns geschlachtet haette, gab er uns wenigstens noch suesse Quitten mit auf den Weg. Koffeingestaerkt fuehrten wir nun unseren Weg durchs Dorf weiter, als zwei riesige Greifvoegel ueber uns schwebten. Sicherlich war das seltsame Verhalten voegelbeobachtender Großstaedter beim Anblick von kreisenden Gaensegeiern in der Luft nicht nur fuer unsere Begleiter ein putziger Anblick. Panisch stellten Birgit und ich unsere Rucksaecke ab, zueckten die Fernglaeser, holten den Svensson raus und liefen aufgeregt die Strasse auf und ab, um noch einen Blick auf die Voegel erhaschen zu koennen. Gaensegeier, krass &#8211; na da hat sich der Ausflug doch wieder gelohnt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.ff-vita.de/2009/10/altiaghaj-nationalpark/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
