<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FF-vita Blog &#187; Abwrackprämie</title>
	<atom:link href="http://blog.ff-vita.de/tag/abwrackpramie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.ff-vita.de</link>
	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Aug 2010 19:04:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Die letzte Fahrt mit dem Opel Astra</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/06/die-letzte-fahrt-mit-dem-opel-astra/</link>
		<comments>http://blog.ff-vita.de/2009/06/die-letzte-fahrt-mit-dem-opel-astra/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 06:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[mein Astra]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Opel Astra]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkuppe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ff-vita.de/?p=179</guid>
		<description><![CDATA[Es ist immer schmerzhaft, wenn ein guter Freund gehen muss. Es war deshalb mehr als seltsam mit Florians güldenem Opel Astra eine Woche zum ASA-Vorbereitungsseminar in die Rhön zu fahren &#8211; seine letzte Fahrt vor der Abwrackung. Klar, er ist nicht mehr der Jüngste, Baujahr 1998 mit 211.000 km auf dem Buckel, aber er fährt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist immer schmerzhaft, wenn ein guter Freund gehen muss. Es war deshalb mehr als seltsam mit Florians güldenem Opel Astra eine Woche zum ASA-Vorbereitungsseminar in die Rhön zu fahren &#8211; seine letzte Fahrt vor der Abwrackung. Klar, er ist nicht mehr der Jüngste, Baujahr 1998 mit 211.000 km auf dem Buckel, aber er fährt noch, ja er fährt noch! Und darauf kommt es doch an! Ok, die Scheibenwischer führen ein Eigenleben, ein Gurtstraffer ist hin, die Kühlung funktioniert nur mit hinreichendem Fahrtwind, das Lenkrad fängt bei 110 km/h an zu flattern, aber das hört bei 130 km/h auch wieder auf und er schnurrt dahin wie ein Kätzchen. Ich habe dieses Auto, was einfach zu Florian gehört hat, wie Bier zum Feierabend, immer gemocht wegen seiner robusten praktischen Art. Ich habe mich immer bemüht, Sprit sparend und fair zu fahren. Aber bei seiner letzten Fahrt musste er doch ganz schön getreten werden, was mir in der Seele weh tat. Mit fünf Leuten und Gepäck, die Wasserkuppe hoch zufahren, einem schneidigen BMW hinterher, der keine Rücksicht auf alte Opels nimmt, das war ganz schön hart. Wenn man in den Dritten runterschalten muss, mit dem Gaspedal das Bodenblech durchdrückend und er immer noch hinterher ächzt wie eine alte Oma, dann ist das irgendwie entwürdigend. Aber wenn man oben angekommen ist und er golden in der Sonne auf dem Parkplatz steht, neben all den jungschen Karren und beim Öffnen der Kofferraumklappe seine wahre Größe zeigt, dann ist man doch wieder stolz einen Opel Astra zu fahren. Auf der Rückfahrt haben wir uns leider am Kreuz Erfurt vertan und wollten dann als Abkürzung  ein Stückchen Bundesstraße fahren, was sich aber als besserer Feldweg durch Kleckerdörfer mit Umleitung auf einer Strecke von 60 km herausgestellt hat. Naja da fühlt man sich verantwortlich für die verlorene Zeit der Mitfahrenden und so wurde der Astra erneut bei jeder sich bietenden Gelegenheit getreten &#8211; Oje. Für die knapp 500 km von der Wasserkuppe bei Fulda nach Potsdam haben wir sechs Stunden gebraucht, was bei der Strecke und den Widrigkeiten dann doch wieder ok ist. Naja, laut GoogleMaps braucht man vier Stunden, aber kommt es darauf an? Wir haben jedenfalls was von Thüringen gesehen und für den Opel war noch mal alles drin, Landstraße, Dörfer, Berge und Autobahn. Danke, alter Freund, auf das Du Deinen Weg ins Autonirvana gefunden hast.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.ff-vita.de/2009/06/die-letzte-fahrt-mit-dem-opel-astra/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Asche auf mein Haupt&#8230;&#8230;ich wracke ab!</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/05/asche-auf-mein-hauptich-wracke-ab/</link>
		<comments>http://blog.ff-vita.de/2009/05/asche-auf-mein-hauptich-wracke-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 May 2009 12:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Halbernstes]]></category>
		<category><![CDATA[mein Astra]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Astra]]></category>
		<category><![CDATA[Lada]]></category>
		<category><![CDATA[Niva]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ff-vita.de/?p=121</guid>
		<description><![CDATA[Was habe ich zu Beginn meiner Schreiberei gewettert gegen den blanken Hohn einer als &#8220;Umweltprämie&#8221; getarnten Massenabzocke ohne Sinn und Verstand einst bekannt als  &#8220;Abwrackprämie&#8221;. Nun ist es doch passiert, mein über Jahre treuer Begleiter, ein güldener Opel Astra, ein Quell der Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit, reist die Hufe hoch. Die letzten fünf Jahre waren einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was habe ich zu Beginn meiner Schreiberei gewettert gegen den blanken Hohn einer als &#8220;Umweltprämie&#8221; getarnten Massenabzocke ohne Sinn und Verstand einst bekannt als   &#8220;Abwrackprämie&#8221;. Nun ist es doch passiert, mein über Jahre treuer Begleiter, ein güldener Opel Astra, ein Quell der Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit, reist die Hufe hoch. Die letzten fünf Jahre waren einfach zu viel für ihn&#8230;.er ist ein Stadtauto, vielleicht für eine kleine Familie geeignet, die er sicher und gemütlich durch kleinere und größere Ortschaften, über Land und an entfernte Reiseziele bringen kann, doch meiner Beanspruchung war er nicht gewachsen. Ich habe ihn benutzt wie eine alte rostige Schubkarre, die von Baustelle zu Baustelle gefahren wird, um sie wieder und wieder mit Dreck zu beladen, sie durch den Schlamm zu schieben, um dann schließ und endlich den Feierabend nur als kleine Verschnaufpause vor dem nächsten Arbeitseinsatz zu genießen. Jetzt ist es so weit&#8230;.das Ende ist nah.</p>
<div id="attachment_126" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-126" title="astra2" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/05/astra2-300x225.jpg" alt="mein Astra" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">mein Astra</p></div>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-121"></span>Doch mein Freund straft mich nicht etwa mit hoffnungslosem Versinken im Wald oder einer gebrochenen, bzw abgerissenen Achse, nein&#8230;.die &#8220;Gurtpeitsche&#8221; besiegelt das Ende dieser Ära. Mir war bis zur letzten Woche sowohl der Begriff fremd, als auch der dafür zu löhnende Preis in meiner sonst vielgelobten Opelfachwerkstatt. Gefasst war ich auf nen &#8220;Fuffi&#8221;&#8230;..der Werkstattmeister kam jedoch mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Kostenvoranschlag in der Hand aus seinem Büro und verkündete mir, dass dieser Opel mit Gurtstraffern ausgerüstet sei und die Reparatur dadurch sich auf rund 360 Euronen belaufen würde!!! Mein entsetzter Blick tat wohl sein übriges und der Meister, der meinen Wagen nunmehr schon seit Jahren begleitet, sagte mir mit einem noch viel größeren Lächeln auf den Lippen, dass sich aber mit der Reparatur auch der Wert meines Fahrzeugs auf immerhin 360 Euro steigern würde. Seine Freude darüber konnte ich zu diesem Zeitpunkt leider nicht teilen, es machte sich lediglich ein ungläubiges Entsetzen bei mir breit.<!--more--></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Lange Rede wenig Sinn, jetzt wracke ich mein Auto ab. Ich kassiere die Prämie von Vater Staat und führe meine eigenen Ausführungen über die umweltrelevanten Mängel in den Vorgaben zum Erhalt der Prämie ad absurdum. Ich kaufe als aktiver Naturschützer nicht etwa einen Toyota Prius oder eine vergleichbare Umweltschüssel, nein, ich kaufe einen LADA NIVA! Ja! 15 Liter Stadtverbrauch Ja! Minimal 10 Liter bei Überlandfahrten!</p>
<p style="text-align: justify;">Ende des Monats soll er da sein und was soll ich sagen, ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd. Endlich ein Geländewagen, endlich brauche ich mir nicht auf jedem gefahrenen Waldkilometer (in der letzten Woche waren es immerhin 1100km) endlose Sorgen um den Zustand meiner Ölwanne machen und endlich habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Mein bisheriger Wagen war mir ein stets treuer Begleiter und es schmerzt mir in der Seele, dass ich seine Treue verkauft habe für 2500 Euronen, doch als angehender Selbständiger kann ich es mir nicht leisten Geld zu verschenken. Also bekommt der Astra eine anständige letzte Ölung und wird mit viel Emotion auf den Autofriedhof in Eberswalde gebracht. In dieser Woche wird er seine letzten Kilometer durch die wunderschönen hiesigen Wälder drehen, um dann seinen wohlverdienten Ruhestand anzutreten. Ich werde in einer eigens für meinen Astra angelegten Kategorie bestimmt noch so manche Anekdote zum Besten geben über unsere gemeinsame Zeit. Bis dahin hoffe ich auf treue Dienste bis zum Schluss und auf einen reibungslosen Start mit dem Niva.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.ff-vita.de/2009/05/asche-auf-mein-hauptich-wracke-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Abwrackprämie als Umweltprämie?&#8230;.</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/01/die-abwrackpramie-als-umweltpramie/</link>
		<comments>http://blog.ff-vita.de/2009/01/die-abwrackpramie-als-umweltpramie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 06:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort des Jahres]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ff-vita.de/?p=48</guid>
		<description><![CDATA[Ich will es garnicht verhehlen, dass auch ich seit Mitte Januar mit dem Gedanken gespielt habe, meinen alten, treuen Opel Astra aus dem Baujahr 1998 via Abwrackprämie ins Jenseits des Schrottplatznirvanas zu schicken, um mir stattdessen meinen allerersten Neuwagen zu kaufen. Die von Vater Staat angepriesenen 2500 Euro für die Verschrottung meines Altfahrzeugs, würde mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich will es garnicht verhehlen, dass auch ich seit Mitte Januar mit dem Gedanken gespielt habe, meinen alten, treuen Opel Astra aus dem Baujahr 1998 via Abwrackprämie ins Jenseits des Schrottplatznirvanas zu schicken, um mir stattdessen meinen allerersten Neuwagen zu kaufen. Die von Vater Staat angepriesenen 2500 Euro für die Verschrottung meines Altfahrzeugs, würde mein treuer Gefährte ansonsten ganz sicher bei keinem Händler der Welt mehr als Verkaufswert erhalten. Doch lange Rede, wenig Sinn&#8230;ich kann es nicht. Nicht nur aus reiner Sentimentalität heraus, nein, mein ökologisches gewissen hat sich lautstark zu Wort gemeldet.<span id="more-48"></span>Mein Opel ist sicherlich nicht mehr der schönste welche auf Deutschlands Straßen und ganz sicher hat sich auch an der einen oder anderen Stelle ein wenig Flugrost breitgemacht, doch in jedem Fall ist er absolut fahrtüchtig und viel zu schade, um sinnlos verschrottet zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem zunächst der Begriff Abwrackprämie in den Medien herumgeisterte, haben sich anscheinend inzwischen die PR-Berater der Großkopferden Plitiker eingeschaltet und das Wort (unter mithilfe der Medien) ratz fatz in die viel klangvollere &#8220;Umweltprämie&#8221; gewandelt. Na klar, warum auch nicht. Ist ja ein irrsinnig raffinierter Schachzug in Zeiten, in denen sogar die Automobilindustrie und nahezu jede andere Industriebranche die Werbewirksamkeit des Umweltschutzes begriffen hat. Ich will an dieser Stelle garnicht weiter in die Tiefe gehen, um zu klären, warum die meisten Unternehmen, die sich werbewirksam den Umweltschutz auf die Kappe geschrieben haben, eigentlich nicht mehr mit dem Thema zu tun haben als holländische Tomaten mit Geschmack. Fakt ist meiner Meinung nach nur, dass die Umweltprämie sich nahtlos in den reigen der Schönfärberei einreiht.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Astra hat einen Verbrauch von kaum sieben Litern pro 100km. Was soll ich mir denn für ein sparsames Auto kaufen, dass diese Werte so massiv unterbietet, dass ich erstens den ökologischen Schwachfug der verschrottung meines Fahrzeugs zustimmen und zweitens die Mehrausgaben für ein Neu- oder Jahresfahrzeug wieder langfristig einsparen kann? Ich weiss es nicht. Die Regelungen für die Umweltprämie beziehen sich lediglich auf Bereiche, die nichts oder vielmehr absolut nichts mit der Umwelt zu tun haben. Das zu verschrottende Vehikel muss lediglich alt und ein Jahr auf denjenigen zugelassen sein, der die Prämie in Empfang nehmen will. An keiner Stelle ist darauf hingewiesen, dass die Prämie nur dann gezahlt wird, wenn ein spritsparendes oder eines mit alternativen Energien betriebenes Fahrzeig gekauft wird. Man bekommt die Prämie somit auch, wenn man sich denkt &#8220;ach Mensch, jetzt wo ich die tolle Prämie einsacken kann, dann leiste ich mir den Wagen doch einfach mit ner stärkeren Motorisierung&#8221;. Um die Abwrackprämie wirklich als umweltprämie bezeichnen zu können, fehlt es an grundlegenden Einschränkungen bezüglich des Neu-, bzw. Jahreswagenkaufs. Daher höre ich auf mein ökologisches Gewissen und halte meinem treuen Gefährten die Stange.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.ff-vita.de/2009/01/die-abwrackpramie-als-umweltpramie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abwrackprämie &#8211; Unwort des Jahres?</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/01/abwrackpramie-unwort-des-jahres/</link>
		<comments>http://blog.ff-vita.de/2009/01/abwrackpramie-unwort-des-jahres/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 21:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Halbernstes]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort des Jahres]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ff-plan.de/?p=29</guid>
		<description><![CDATA[Der Januar ist gerade einmal zur Hälfte verstrichen und schon zeigt sich mit voller Überzeugung der erste Kandidat für das Unwort des Jahres 2009 &#8211; ABWRACKPRÄMIE. Es hat zwar bei weitem nicht den agentenhaften Charme des  im letzten Jahr für jeden krisengebeutelten Banker aufgespannten &#8220;SCHUTZSCHIRMS&#8221;, doch implimentiert es gerade durch seine bodenständige Schlichtheit den ernst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Januar ist gerade einmal zur Hälfte verstrichen und schon zeigt sich mit voller Überzeugung der erste Kandidat für das Unwort des Jahres 2009 &#8211; ABWRACKPRÄMIE. Es hat zwar bei weitem nicht den agentenhaften Charme des  im letzten Jahr für jeden krisengebeutelten Banker aufgespannten &#8220;SCHUTZSCHIRMS&#8221;, doch implimentiert es gerade durch seine bodenständige Schlichtheit den ernst der Lage im Konsumgulag Deutschland.<span id="more-29"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt 2500 € für die Verschrottung eines eventuell noch fahrtauglichen Kraftfahrzeugs um damit die angeschlagenen Autobauern an dem krisenvernichtendem Konjunkturpaket der Bundesregierung teilhaben zu lassen. Natürlich ist die Prämienzahlung an einigen Papierkram und verschiedene <a title="Abwrackprämie mdr" href="http://www.mdr.de/nachrichten/6058215.html" target="_blank">Vorgaben</a> geknüpft, doch bekommen kann sie anscheinend jeder, der a) ein mindestens 9 Jahre altes Auto fährt, welches b) seit mindestens einem Jahr auf ihn zugelassen ist. Hört sich ja ganz leicht an, wäre da nicht noch eine klitze kleine weitere Bedingung. Gezahlt wird nur, wenn sich im Anschluss auch fröhlich ein Neu- oder Jahreswagen gekauft wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich werfen sich da zwei drei Fragen auf, die ich an dieser Stelle zumindest einmal nicht ungestellt im Verborgenen lassen will. Gibt es viele Bundesbürger, die seit neun Jahren in ihrer runtergegurkten und durchgesessenen Karre ihr trauriges Dasein damit fristen, vielleicht alleine mit den Reparaturkosten ihres Fahrzeug die Fachwerkstatt um die Ecke vorm Untergang zu retten und jetzt mit der Abwrackprämie im Nacken doch feststellen, dass sie noch irgendwo unterm Kissen 20000 Euro für nen Neuwagen haben? Geht denn mit dem abgewrackten Altwagen auch gleichzeitig die fachwerkstatt an der Ecke unter? Und warum zum Teufel wird so unglaublich viel Wert darauf gelegt, den Altwagen nun tatsächlich durch die Schrottpresse zu jagen, bloß damit kein anderer mehr damit spielen kann? Und wenn ich schon einmal dabei bin, was wird aus der Branche der &#8220;bunte Kärtchen ans Auto hefter&#8221;, hat auch mal jemand an sie gedacht, geschweige denn an all die autohungrigen Menschen in Übersee, die auf Nachschub der Kärtchenhefter zählen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz ehrlich muss man es auch ökologischen Gesichtspunkten heraus einmal hinterfragen, wie sinnvoll es ist Funktionierendes zu zerstören um die ressourcenverbrauchende Produktion von einem gleichwertigen Ersatz zu initiieren. Doch so lange diese Regelung gilt, werden viele Menschen entsprechend verfahren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.ff-vita.de/2009/01/abwrackpramie-unwort-des-jahres/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
