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	<title>FF-vita Blog &#187; Wandern in Brandenburg</title>
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	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
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		<title>Herbst in der Schorfheide</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 13:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Waldspaziergang im Herbst durch raschelndes Laub, im goldenen Licht und dieser besonderen, irgendwie melancholischen Stimmung. Geniesst noch mal ganz bewusst die letzten Sonnenstrahlen als wären es die letzten überhaupt&#8230; Rund um Chorin gibt es wunderbare Buchenwälder mit eingestreuten kleinen Gewässern und Mooren, die zum Spaziergang einladen. Zwischen Chorin, Brodowin und Liepe liegt das älteste Naturschutzgebiet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1566.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1095" title="Waldspaziergang" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1566-1024x682.jpg" alt="" width="664" height="442" /></a>Ein Waldspaziergang im Herbst durch raschelndes Laub, im goldenen Licht und dieser besonderen, irgendwie melancholischen Stimmung. Geniesst noch mal ganz bewusst die letzten Sonnenstrahlen als wären es die letzten überhaupt&#8230;<span id="more-1084"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1570.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1085" title="Kleingewässer" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1570-1024x682.jpg" alt="" width="738" height="491" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Rund um Chorin gibt es wunderbare Buchenwälder mit eingestreuten kleinen Gewässern und Mooren, die zum Spaziergang einladen. Zwischen Chorin, Brodowin und Liepe liegt das älteste Naturschutzgebiet Brandenburgs, das <a href="http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.516615.de" target="_blank">&#8220;NSG Plagefenn&#8221;</a>. Und wenn man schon in Brodowin ist, muss man unbedingt den Rummelsberg (83m) &#8220;besteigen&#8221; und die Aussicht auf die umliegende Seenlandschaft genießen. Westlich von Chorin in Richtung Senftenhütte kann man auch den mit Buchen bestandenen Pferdekopfberg (110m) erklimmen oder umrunden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1604.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1100" title="Pferdekopfberg" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1604-1024x682.jpg" alt="" width="737" height="491" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1609.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1107" title="Pferdeberg" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1609-1024x682.jpg" alt="" width="819" height="546" /></a></p>
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		<title>Still und starr ruht der See</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 13:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, das sind schwere Zeiten für Ornis! Denn der Winter hat unsere Landschaft fest im Griff und (fast) alle Seen der näheren Umgebung um Eberswalde liegen zur Zeit unter einer dicken Schnee- und Eisdecke. So war ich erfolglos am Grimnitz,- und Parsteinsee sowie den umliegenden kleineren Seen sowieso. Nicht einmal Wildgänse liessen sich auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das sind schwere Zeiten für Ornis! Denn der Winter hat unsere Landschaft fest im Griff und (fast) alle Seen der näheren Umgebung um Eberswalde liegen zur Zeit unter einer dicken Schnee- und Eisdecke. So war ich erfolglos am Grimnitz,- und Parsteinsee sowie den umliegenden kleineren Seen sowieso. Nicht einmal Wildgänse liessen sich auf den Feldern blicken. Wenigstens schien gestern zum ersten Mal seit Wochen wieder die Sonne und durchbrach das ewige Weiss-Grau des Januars. Auf dem Weg zum Grimnitzsee sah ich, dass aber zumindest der Werbellinsee offen ist und so hielt ich auf dem Rückweg am Ufer zwischen Altenhof und Eichhorst an. Aber auch hier war nichts Interessantes zu sehen, ausser Stockenten, Blässrallen, Haubentaucher und wunderschöne Eisskulpturen&#8230;</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/01/CIMG8320.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-819" title="Werbellinsee" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/01/CIMG8320-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/01/CIMG8328.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-820" title="Eisskulpturen am Werbellinsee" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/01/CIMG8328-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Natürlich waren am anderen Ufer riesige Ansammlungen von Wasservögeln, welche aber auf dieser Entfernung nur schemenhaft zu erkennen waren. Und natürlich ist die Straße am scheinbar vogeltechnisch besseren Ufer zwischen Eichhorst und Joachimsthal wegen Bauarbeiten gesperrt. <span id="more-817"></span>Aber ich entschloss mich dennoch, zu sehen, wie weit man auf der anderen Seite kommt und ob ich dort nicht mehr Glück habe. Und wie ich so zurück zum Auto laufe, mit aufgeschultertem Spektiv und dem &#8220;Svensson&#8221; bewaffnet, denke ich, wenigstens einpaar Tafel- oder Reiherenten könnten ja mal in den Stockentenschwärmen mitschwimmen! Noch bevor ich den Gedanken zu Ende denken konnte, sah ich einpaar weisse Flecken zwischen den Stockenten aufblitzen und Tatsache: ca. 20 Reiherenten, na wenigstens was&#8230;</p>
<p>Am Café Wildau bzw. dem Ablauf des Sees in den Werbellinkanal gab es noch größere Ansammlungen von Blässrallen, Stockenten und auch einige Kormorane, na super, dafür schleppe ich nicht das Spektiv durch die Gegend.  Also fuhr ich weiter und dann hatte ich endlich etwas mehr Glück, in der Bucht nördlich vom Strand &#8220;Am Spring&#8221; haben sich auch einige Tafel- und Schellenten mitunter gemischt. Ansonsten konnte ich noch ein einzelnes Gänsesägerweibchen entdecken. Ach, da macht es bald mehr Spaß die Trupps aus Grünfinken, Erlenzeisigen, verschiedenen Meisen, wie beispielsweise Sumpf- oder Schwanzmeisen in den Erlen am Ufer zu beobachten. Aber schön war es dennoch am Werbellinsee. Vor allem der Strand, absolut weiss und ohne Menschen, hatte eine ganz besondere Stimmung und zu hören war nur das Rufen des Schwarzpechtes, das Gemecker der Enten und das Gezwitscher der Meisen und Zeisige.</p>
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		<title>Unteres Odertal &#8211; Singschwäne und mehr</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit tummeln sich Hunderte Singschwäne und Wildgänse auf den Stoppelfeldern rund um Schwedt. Am 20. und 21. Februar wird es auch wieder die Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal geben. Dieses Spektakel wollten Florian und ich uns nicht entgehen lassen, außerdem soll es im Odertal während des Winterzuges sogar die seltenen Zwerg- und Rothalsgänse als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zur Zeit tummeln sich Hunderte Singschwäne und Wildgänse auf den Stoppelfeldern rund um Schwedt. Am 20. und 21. Februar wird es auch wieder die <a href="http://blog.mitkid.de/singschwaene-im-odertal/" target="_blank">Singschwantage</a> im <a href="http://www.nationalpark-unteres-odertal.de/" target="_blank">Nationalpark Unteres Odertal</a> geben. Dieses Spektakel wollten Florian und ich uns nicht entgehen lassen, außerdem soll es im Odertal während des Winterzuges sogar die seltenen Zwerg- und Rothalsgänse als Gäste aus dem hohen Norden geben. Schon bei der Anfahrt auf der B2 nach Schwedt sollte man Ausschau auf die angrenzenden Felder halten. Wir bogen von der B2 in Richtung Criewen ab, übrigens ein Ort, in dem ich schon gern meine Kindheit mit Reitferien verbracht habe! Dann fuhren wir am Vorwerk vorbei und hielten  ersteinmal an einem Rastplatz für sicherlich tausend Bläss- und Saatgänse und mehr als Hundert Singschwänen.  <span id="more-759"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Danach ging es weiter durch den Ort Criewen, Richtung Criewener Polder. Schon beim Überqueren der Brücke über die Hohensaaten-Friedrichtsthaler-Wasserstraße wurden wir von einem Schwarzspecht willkommen gerufen und auf dem offenen Wasser tummelten sich Stockenten, Blässrallen und Höckerschwäne. Die Polderflächen zwischen der Wasserstraße und der Oder gehören zum Nationalpark Unteres Odertal, der sich als Deutschlands einziger Auen-Nationalpark rühmen kann. Wenngleich seit achtzig Jahren das Wasserregime mit Dämmen und Schöpfwerken reguliert wird, aber das ist eine andere Geschichte&#8230; Wie auch immer, der Anblick ist jedenfalls dennoch beeindruckend: eine weite glatte Schneefläche, so weit das Auge reicht und dazwischen Bäume, wie steckengeblieben in Eis und Schnee.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/01/Nationalpark-Unteres-Odertal.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-778" title="Nationalpark Unteres Odertal" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/01/Nationalpark-Unteres-Odertal-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/01/Criewen.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-779" title="Criewen" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/01/Criewen-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Aus ornithologischer Sicht jedoch waren die Stoppelfelder weitaus interessanter, denn auf den Polderflächen sind die Gänse und Schwäne dem eisigen Wind schutzlos ausgeliefert und da es keine offenen Wasserstellen gibt, kann man auch nach Enten lange suchen. Fast schon etwas schadenfroh nahm ich zur Kenntniss, dass wenigstens ein Seeadler etwas Bewegung in den Stockentenschwarm brachte. Aber es lohnt sich auf dem Damm entlang  der Wasserstraße weiterzugehen und aufmerksam nach Vögeln zu schauen. Wir konnten jedenfalls einige Zwergsäger, Gänsesäger und Schellenten beobachten und in den Bäumen oder Gärten tummelten sich Schwärme von Grünfinken, Wacholderdrosseln und Goldammern.</p>
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		<title>Vögel beobachten am Oberuckersee</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/08/vogel-beobachten-am-oberuckersee/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 10:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich habe ich das Buch, mit dem etwas seltsam klingenden Titel: &#8220;Vögel beobachten in Ostdeutschland&#8221; geschenkt bekommen und ich muss schon sagen, es macht wirklich sehr viel Lust auf Entdeckungstour zu gehen. In diesem Jahr erst erschienen, knüpft es an die beiden bereits erschienenen Titel &#8220;Vögel beobachten in Süddeutschland&#8221; und &#8220;Vögel beobachten in Norddeutschland&#8221; an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kürzlich habe ich das Buch, mit dem etwas seltsam klingenden Titel: <a href="http://www.amazon.de/V%C3%B6gel-beobachten-Ostdeutschland-Beobachtungsgebiete-Th%C3%BCringer/dp/3440111296/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1249118353&amp;sr=8-1" target="_blank">&#8220;Vögel beobachten in Ostdeutschland&#8221;</a> geschenkt bekommen und ich muss schon sagen, es macht wirklich sehr viel Lust auf Entdeckungstour zu gehen. In diesem Jahr erst erschienen, knüpft es an die beiden bereits erschienenen Titel &#8220;Vögel beobachten in Süddeutschland&#8221; und &#8220;Vögel beobachten in Norddeutschland&#8221; an und schliesst somit eine Lücke. Darin werden die besten Beobachtungsgebiete in den neuen Bundesländern beschrieben. Neben Gebietsbeschreibungen, Karten und Anfahrtsmöglichkeiten mit Auto, Bahn oder Fahrrad werden die Beobachtungspunkte  mit anzutreffenden Vogelarten detalliert beschrieben. Also zum Fernglas greifen und los!</p>
<p style="text-align: justify;">Heute war ich denn auch in Fergitz am Oberuckersee und wurde nicht enttäuscht. Für eine Beobachtung der Wasservögel fehlte leider das Spektiv, aber es war dennoch ein lohnenswerter Ausflug. Bei meiner Ankunft dösten noch die Rauch- und Mehlschwalben auf der Stromleitung und Kraniche trompeteten auf den umliegenden Weiden. Beim ersten Schluck Kaffee beobachtete ich ein Mönchsgrasmückenweibchen beim Naschen an den ersten reifen Holunderbeeren. Eine Ricke lief dabei lässig mit ihren beiden Kitzen nicht unweit vom Beobachtungsturm durch einen wilden Obstgarten. Der Versuch eines ihrer Kitze von den roten Äpfeln zu kosten scheitert, sie sind zu glatt und rund.  Jedenfalls ein schöner Flecken Erde mit einem breiten Schilfgürtel, übergehend in eine vorgelagerte Halbinsel und  einer weiteren Schilfinsel. Zu hören oder sehen waren unter anderem Wachtelkönig, Bartmeise, Weidenmeise, Neuntöter, Pirol, Bluthänfling und Grünfink.</p>
<div id="attachment_216" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-216" title="cimg8039" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/08/cimg8039-300x225.jpg" alt="Oberuckersee" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Oberuckersee</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Das Walpurgisbruch</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 19:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute war mir danach einen alten Bekannten aus dem Studium wieder zu sehen, das Walpurgisbruch. Dieses stille Kleingewässer am Flugplatz Finow verspricht auch an einem sonnigen Samstagabend Ruhe und Einsamkeit. Bei einem Zigarettchen und einem Bierchen kann man dem Wind und dem Flöten des Pirols lauschen und die Seele baumeln lassen. Im letzten Jahrhundert war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute war mir danach einen alten Bekannten aus dem Studium wieder zu sehen, das Walpurgisbruch. Dieses stille Kleingewässer am Flugplatz Finow verspricht auch an einem sonnigen Samstagabend Ruhe und Einsamkeit. Bei einem Zigarettchen und einem Bierchen kann man dem Wind und dem Flöten des Pirols lauschen und die Seele baumeln lassen. Im letzten Jahrhundert war an der Stelle des heutigen Gewässers noch eine &#8220;nasse Wiese&#8221;, wovon sich der slawische Name Lug ableitet. Nachdem das &#8220;Walpurgislug&#8221; als Torfstich ausgediehnt hatte, wurde es als Karpfenteich genutzt, dieser wurde jedoch 1937 mit der Zwangsräumung einer nahe gelegenen Siedlung durch die Deutsche Luftwaffe aufgegeben. Nach 1945 wurde der Flugplatz von der Roten Armee übernommen und das Gewässer konnte sich am Rande des Sperrgebietes ungestört zu einem wertvollen Habitat für Libellen und Amphibien entwickeln. Aber auch auf dem Gelände des Flugplatzes sind einige interessante Kleingewässer durch den Aushub für die Tarnung der Shelter entstanden.  Wie auf so vielen ehemaligen Truppenübungsplätzen hat sich auch hier eine bemerkenswerte Vielfalt an seltenen und bedrohten Arten eingestellt. Wer mehr wissen möchte über  &#8220;Faunistische Besonderheiten am südlichen Randbereich des Flugplatzes Finow und am Walpurgisbruch&#8221; (Reichling 2006) kann sich darüber im Heft 3/2006 der <a href="http://brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.323058.de" target="_blank">Natur und Landschaftspflege in Brandenburg</a> informieren.</p>
<div id="attachment_173" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-173" title="cimg3529" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/06/cimg3529-300x225.jpg" alt="Das Walpurgisbruch" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Das Walpurgisbruch</p></div>
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		<title>FFH-Gebiet Suckower Haussee</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 18:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Sonnenuntergang am See von einem Hügel aus erleben, dabei Neuntöter, Rohrweihe und Kranich beobachten , den Grau- und Goldammern lauschen? Ja,  so schön kann Brandenburg sein. Besonders viel Spaß macht das natürlich bei einer Flasche Rotwein und Freunden, die sich für Pflanzen, Tiere und der eiszeitlich geprägten Landschaft mit ihren vielen kleinen Söllen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einen Sonnenuntergang am See von einem Hügel aus erleben, dabei Neuntöter, Rohrweihe und Kranich beobachten , den Grau- und Goldammern lauschen? Ja,  so schön kann Brandenburg sein. Besonders viel Spaß macht das natürlich bei einer Flasche Rotwein und Freunden, die sich für Pflanzen, Tiere und der eiszeitlich geprägten Landschaft mit ihren vielen kleinen Söllen und Seen begeistern können. Wer sich nach dem Besuch des im letzten Artikel genannten Kranichspeicher in Parlow mit dem Rad weiter Richtung Norden begibt, wegen meiner über Poratz und Stegelitz kommt nach der Durchquerung ausgedehnter Waldgebiete  in eine äußerst reizvolle Hügelweidelandschaft. In Suckow lohnt sich denn auch ein Besuch des Gutshofes und dem angrenzenden FFH-Gebiet Suckower Haussee, welcher Fischotter, Rotbauchunke und Teichfledermaus einen Lebensraum bietet. Radelt man nun weiter nach Flieth, biegt  aber noch vorher links in Richtung der kleinen Siedlung Voßberg ab und durchquert diese, kann man auf besagten Hügel rasten, die Rotweinflasche rausholen und einfach genießen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_164" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-164" title="suckower-haussee2" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/05/suckower-haussee2-300x200.jpg" alt="FFH-Gebiet Suckower Haussee" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">FFH-Gebiet Suckower Haussee</p></div>
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		<title>UNESCO &#8211; Weltnaturerbe Grumsiner Forst</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 14:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Naturschutzgebiet Grumsiner Forst wurde als Weltnaturerbe nominiert und das völlig zu Recht. Im Herzen des Biosphärenreservates Schorheide-Chorin, nördlich des Grimnitzsees gelegen, ist er selbst innerhalb dieses riesigen zusammenhängenden Waldes eine besondere Perle. (Da lassen wir die Autobahn mal außer Acht&#8230;) Habe ich in dem Artikel über den Urwald bei Chorin übertrieben? Mag sein, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Naturschutzgebiet Grumsiner Forst wurde als <a href="http://weltnaturerbe-buchenwaelder.de/de/nominierung/deutsche-gebiete/totalreservat-grumsiner-forst.html" target="_blank">Weltnaturerbe </a>nominiert und das völlig zu Recht. Im Herzen des Biosphärenreservates Schorheide-Chorin, nördlich des Grimnitzsees gelegen, ist er selbst innerhalb dieses riesigen zusammenhängenden Waldes eine besondere Perle. (Da lassen wir die Autobahn mal außer Acht&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify;">Habe ich in dem Artikel über den Urwald bei Chorin übertrieben? Mag sein, also wer sich einen naturnahen <a href="http://www.floraweb.de/vegetation/pnv/index.html">Waldmeister- Buchenwald</a> mit Flattergras und Einblütigem Perlgras und Schwarzerlen- oder Moorbirkenwald anschauen möchte, sollte sich auch auf einem der vielen Wander- oder Radwege durch den Grumsiner Forst begeben. Bei Fontanes &#8220;Wanderungen durch die Mark Brandenburg&#8221; heisst dieses Gebiet noch Werbelliner Forst und seine Beschreibung ist im Band &#8220;Das Oderland&#8221; zu finden. <span id="more-150"></span>Hier ein schönes Zitat, warum der Grumsiner Forst seit nunmehr 100 Jahren flächendeckend als Laubwald überdauern konnte: &#8220;Dort jagen die Hohenzollern um des Jagens willen&#8230;&#8221; und weiter liest man beispielsweise über meinen Namensvettern: &#8220;&#8230;während außerdem Brunnen in den Wald gegraben sind und überall ausgebreitete Heu- und Moosbetten über die Gefahren des Winters hinweghelfen. Und das alles nur sehr ausnahmsweise mit der hinterlistigen Absicht, den heute noch gehegten und gepflegten Hirsch bei nächster Gelegenheit ins Blatt zu treffen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Für den heutigen Naturfreund sei folgende (Rad-) Wanderung ab der Vogelbeobachtungsstation in Althüttendorf empfohlen:  Zunächst schauen wir uns natürlich diesen herrlichen Grimnitzsee an, ein durch Gletscherschürfungen  in der Weichseleiszeit (vor ca. 16.000 Jahren) entstander Zungenbeckensee. Aber wie dem auch sei, dieser etwa 800 ha große See ist größtenteils durch einen breiten Schilfgürtel umsäumt, was ihn natürlich interessant macht für viele einheimische Vögel und auch als Rastplatz für Zugvögel. So schmettern, schnalzen und schnattern die verschiedenen Rohrsänger im Schilf, schwirren die Schwirle und hupt die Rohrdommel, oder auch liebvoll Moorochse genannt, während Silber- und Graureiher ruhig verharren. Kormorane trocknen ihr Gefieder auf alten Baumstümpfen in der Sonne, auf dem Wasser ziehen Zwerg- und Gänsesäger neben verschiedenen Enten und Gänsen ihre Bahnen. Rot- und Schwarzmilan gleiten durch die Luft, Schwalben und Möwen flattern umher, aber wirkliche Unruhe vermag erst die Ankunft eines Seeadlers zu verbreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">So ziehen auchh wir weiter zum bereits beschriebenen Dorf Neugrimnitz und dem Schweizer Berg, vorbei an der Waldsiedlung Grumsin in Richtung Altkünkendorf, wo ebenfalls eine Naturbeobachtungspunkt zum Verweilen und Kaffee trinken einläd. Gestärkt kann es weiter gehen mitten durch den Wald und nach Überquerung der Autobahn ist man auch schon im netten Örtchen Glambeck, das sich selbst rühmt ein Ort der Kultur zu sein. Neben einem Gutspark, einer Fachwerkkirche und einem Dorfmuseum bietet dieses Walddorf Konzerte und Ausstellungen als Kulturprogramm.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Berlin-Usedom-Radweg geht es dann weiter zum Kranichdorf Parlow, welches den Namen aufgrund der besonders hohen Brutdichte in den umliegenden sumpfigen Wäldern verdient. Hier gibt es auch einen sogenannten &#8220;Kranichspeicher&#8221;, was nun nicht bedeutet, dass die vielen Kraniche von hier losgeschickt werden, es handelt sich vielmehr um einen alten Getreidespeicher, der als Informationszentrum ausgebaut wurde. Vor der Ankunft in Parlow lohnt sich aber noch ein Anhalten am Beobachtungsturm &#8220;Am Melln&#8221;, benannt nach dem myhtischen, verschwundenen Dorf Melln. Von hier blickt man auf eine Moorniederung und sicherlich wird man auch Kraniche zu Gesicht bekommen. Eine Besonderheit ist noch der Ort Schmelze, naja eigentlich handelt es sich dabei um zwei sehr schön renovierte Bauernhäuser mit Grundstück am See.  Bis hierher hat man dann an die 20 km zurückgelegt und kann sich nun entscheiden, ob man weiter Richtung Norden fährt und die Poratzer Moränenlandschaft erkundet oder über Joachimsthal den Rückweg um den Grimnitzsee nach Althüttendorf antritt, was noch mal locker 12 km sind. Auf jeden Fall ein lohneswerter Ausflug!</p>
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		<title>Schweizer Berge und verrückte Damhirsche</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 14:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern in Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Goldammer]]></category>
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		<category><![CDATA[Kranich]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturfolger]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelspecht]]></category>
		<category><![CDATA[Neuntöter]]></category>

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		<description><![CDATA[Da brauchen sich die Schweizer auf ihre Alpen gar nichts einzubilden, denn auch in unserer Märkischen Heimat gibt es einen Schweizer Berg mit ganzen 101 zu überwindenden Höhenmetern &#8211; klein aber fein.  Wer sich also mal an den Grimnitzsee begibt, egal ob zum baden, Boot fahren, Vögel beobachten oder was auch immer, dem sei ein  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Da brauchen sich die Schweizer auf ihre Alpen gar nichts einzubilden, denn auch in unserer Märkischen Heimat gibt es einen Schweizer Berg mit ganzen 101 zu überwindenden Höhenmetern &#8211; klein aber fein.  Wer sich also mal an den Grimnitzsee begibt, egal ob zum baden, Boot fahren, Vögel beobachten oder was auch immer, dem sei ein  Spaziergang um das nette Dörfchen Neugrimnitz empfohlen. Die Vogelliebhaber unter uns kennen ja die Beobachtungsstation in Althüttendorf und von dort aus einfach weiter, über die Autobahn und schon ist man in Neugrimnitz, ein richtiges Dorf mit Wiesen und Kuhweiden drumherum. Geht man von dort weiter kommt man zu besagtem Schweizer Berg und danach zu dem malerisch gelegenen Grumsinsee. Wer Zeit oder ein Fahrrad hat, kann weiter Richtung Wolletzsee und dem verschlafenen Dörfchen Altkünkendorf einen Besuch abstatten,  was auch sehr lohenswert wäre. Aber wir begeben uns an der alten Försterei Richtung Sperlingsherberge, an einem weiteren Waldee vorbei, gehen durch einen Buchenwald mit Perlgras und um die Wiesen und Felder wieder zurück nach Neugrimnitz. Bei diesem Weg legt man ungefähr sechs Kilometer zurück und kann in gut anderthalb Stunden wieder in Neugrimnitz sein.<span id="more-132"></span></p>
<div id="attachment_141" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-141" title="cimg79571" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/05/cimg79571-300x225.jpg" alt="Feldsoll am Schweizer Berg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Feldsoll am Schweizer Berg</p></div>
<p>Wer sich diesen Flecken Erde einmal anschaut, wird sehen, was eine reich struktierte Landschaft mit Wiesen, Weiden, Hügeln, Hecken, Feldgehölzen, Söllen, Seen und Wald ist. Und wer Neuntöter, Goldammer, Grauammer, Wiesenpieper oder Feldlerche, also all die Kulturfolger, die heute selten geworden sind, sehen und hören möchte, dem sei diese Region ans Herz gelegt.  Aus den Hecken erschallen Nachtigall, Mönchs- und Klappergrasmücken, aus dem Wald hört man Pirol, Bunt- und auch Mittelspecht und mit etwas Glück kreisen am Himmel diverse Greifvögel wie See- und Fischadler, Rohrweihe oder Rotmilan. Heute morgen liess sich jedenfalls ein kapitaler Damhirsch beobachten,  naja was heisst beobachten. Wir haben eigentlich ein Neuntöterpaar beobachtet und plötzlich war er ziemlich dicht (50 m, gefühlte 10 m)  und lief auch noch auf uns zu.  Wir fragten uns gleichzeitig gegenseitig:  &#8220;Ähm und warum läuft der genau auf uns zu??&#8221; Dann hat er uns wohl doch gesehen oder er hatte ein Einsehen, jedenfalls bog er ab und floh, wie es sich gehört. Das war aber auf jeden Fall ein schöner Anblick, einfach perfekt, wie er im Licht der Morgensonne an uns vorbei gesprungen ist, nur gut das die Kamera im Auto lag. Ach naja, nachher ist grad die Batterie alle oder der Film ist voll, oder die Technik spinnt mal wieder (alte analoge (!) Spiegelreflex von Nikon) und dann hätte man sich nur geärgert.</p>
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		<title>Chorin ist mehr als ein Kloster</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 09:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern in Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster Chorin]]></category>
		<category><![CDATA[Kranich]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzspecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer noch richtigen &#8220;Urwald&#8221; erleben möchte, muss nach Chorin kommen und das Kloster mal Kloster sein lassen, also einfach links liegen lassen  oder östlich für die Geographen unter uns und sich in Richtung Golzow bewegen. Klar wird auch hier gewirtschaftet und wir haben es mit einem Nutzwald zu tun, aber wenn man mal die Polter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer noch richtigen &#8220;Urwald&#8221; erleben möchte, muss nach Chorin kommen und das Kloster mal Kloster sein lassen, also einfach links liegen lassen  oder östlich für die Geographen unter uns und sich in Richtung Golzow bewegen. Klar wird auch hier gewirtschaftet und wir haben es mit einem Nutzwald zu tun, aber wenn man mal die Polter am Wegesrand vergisst, könnte man eben doch glauben in einem Urwald zu sein. Was für Ökis &#8220;eine gute Naturverjüngung&#8221; ist, mutet für jeden Normalsterblichen mit etwas Phantasie als: &#8220;Boah was für ein Urwald&#8221; an. Man bekommt doch eine gewisse Vorstellung davon, wie sich die Römer gefühlt haben müssen und was sie meinten mit undurchdringlichem germanischen Wald. Buchenmischwald  vom Feinsten, kleine Hügelchen, die in dieser Region schon als Berge durchgehen, wie z.B. der Pferdeberg mit seinen immerhin 101,8 m üNN oder der Katzenberg mit schlappen 99,7 m üNN. Daneben kleine Moore mit Wollgras und mickrigen Birken und durchzogen wird das ganze vom Nettelgraben. Nun gut, das ist kein schönes Fließgewässer, sondern entwässert diese Region noch heute Richtung Parsteinsee, was nicht so toll ist.  Aber wer Zeit mitbringt sollte sich auch nach Brodowin begeben, sich dieses nette Ökodorf anschauen, das südlich gelegene 102-jährige Naturschutzgebiet Plagefenn nicht zu vergessen und auf dem &#8220;Königsweg&#8221; kann man in Richtung Chorin zurückgehen oder fahren. Hoffentlich gehen, Kopfsteinpflaster gut und schön, aber für Radler ist es eher eine Teststrecke als eine gemütliche Tour. Und was nützt das alles dem Orni? Wer schon frühzeitig draussen ist, wird ganz bestimmt Kraniche auf der einen oder anderen Lichtung stehen sehen. Gewiss wird man einen Schwarzspecht hören oder sehen, Hohltauben, Kolkraben, und natürlich die üblichen Verdächtigen wie Mäusebussard, Buchfink, Buntspecht, Kohl- und Blaumeisen, Ziplzalp, Amseln, Zaunkönig, Waldlaubsänger, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen, Garten- und Waldbaumläufer usw. usw. Ach, macht Euch doch ein eigenes Bild von der Schönheit Chorins und bei der Gelegenheit kann man sich ja auch mal die Klosterruine anschauen, die ist ja auch ganz hübsch. <img src='http://blog.ff-vita.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Vogelwelt bei Trampe</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 12:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern in Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[Goldammer]]></category>
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		<description><![CDATA[Lohnenswert, in ornithologischer Hinsicht ist auch auf jeden Fall der unscheinbare Ort Trampe kurz hinter Eberswalde. Regional eher bekannt für seinen guten Bäcker bietet die parkähnliche Landschaft mit Wiesen, Feldgehölzen, Söllen und angrenzenden Wäldern allerlei Vogelarten eine Heimat. Bei meiner Ankunft kann ich gleich zwei Kraniche und einen Mäusebussard beobachten, na da hat sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lohnenswert, in ornithologischer Hinsicht ist auch auf jeden Fall der unscheinbare Ort Trampe kurz hinter Eberswalde. Regional eher bekannt für seinen guten Bäcker bietet die parkähnliche Landschaft mit Wiesen, Feldgehölzen, Söllen und angrenzenden Wäldern allerlei Vogelarten eine Heimat. Bei meiner Ankunft kann ich gleich zwei Kraniche und einen Mäusebussard beobachten, na da hat sich das frühe Aufstehen doch wieder gelohnt. Neben Feld- und Heidelerchen, Grau- und Goldammern, Baumpiepern gibt es hier Braunkehlchen, Neuntöter, Pirol, Mönchs,-Sperber,-Zaun- und Klappergrasmücken. Auffällig sind aber vor allem die vielen Grauammern. Ui ein dicker Buchfink fliegt vorbei, ach nein, bei genauerem Hinschauen zeigt sich ein Kernbeißer in seiner ganzen Farbenpracht. In den Robinien huscht ein Grauschnäpperpärchen und Baumpieper lassen sich von Birken- oder Kiefernwipfel zu Singflügen herab. Nur die Mücken nerven und lassen sich auch nicht sonderlich vom Duft des Autans beeindrucken, so dass ich diese Gegend verlassen muss, bevor ich völlig blutleer bin.</p>
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