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	<title>FF-vita Blog &#187; Pflanzenwelt</title>
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	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
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		<title>Naturnaher Wald</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wald ist in unserer Kulturlandschaft auf kleine Inseln zusammen geschrumpft und steht unter einem enormen Nutzungsdruck.  Einschichtige Monokulturen aus Kiefern bestimmen das Waldbild in Brandenburg und es gibt nur wenige Ausnahmen mit naturnahen Eichen-, Buchen-, Erlen- oder Erlen-Eschenwäldern auf Standorten, die für den Menschen eher schwierig zu nutzen sind oder waren. Nicht zuletzt wegen der Nutzung als Biomasse ist sehr unwahrscheinlich geworden, dass unsere Nachfahren einmal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ivenacker_Eichen" target="_blank">&#8220;1000-jährige Eichen&#8221;</a> oder allgemein Naturwald werden bewundern können.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/04/InvenackerEichen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1050" title="Invenacker Eichen" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/04/InvenackerEichen.jpg" alt="" width="640" height="200" /></a></p>
<p>Bäume dürfen nicht einmal in Naturschutzgebieten ihr natürliches Alter erreichen und als mächtiger, stehender oder liegender Stamm neues Leben bergen. Wenn auch etwas größere Feldgehölze in der Ackerlandschaft mit mehr als einem Hektar schon als Wald definiert werden und eine wichtige Funktion als Biotop erfüllen, so sind die doch kaum naturnah bzw. typisch ausgebildet. Als willkommener Wildeinstand von Reh und Wildschwein genutzt, gibt es praktisch keine Naturverjüngung und die Krautschicht wird durch den Nährstoffeintrag von Brennnessel und Wiesenkerbel beherrscht.</p>
<p>Um so mehr habe ich mich gestern im FFH-Gebiet &#8220;<em>Randowtal bei Grünz und Schwarze Berge</em>&#8220;  über einen relativ naturnahen Erlen-Eschenwald mit typisch ausgeprägter Krautschicht gefreut. Obwohl dieses Gebiet eher wegen seine Kalkmagerrasen interessant ist und Wald eine untergeordnete Rolle spielt, musste ich mir diesen schmalen Streifen an einem Seitentälchen der Randow doch einmal näher ansehen. Ja &#8211; die Eschen sind aufgrund des Eschen-Triebsterbens abgängig oder bereits abgestorben, aber ich denke, dass sie den Pilz letzlich überwinden werden. Ich glaube, wenn Ökosysteme noch halbwegs funktionieren, werden neue Bäume wachsen und sie werden Krankheiten und &#8220;Schädlinge&#8221; auf lange Sicht überleben. Aber abgesehen von dem vielen Totholz, dass auf diese Weise entstanden ist, habe ich mich hier an einer wunderbar natürlichen, artenreichen Bodenvegetation erfreuen können: Giersch, Einbeere, Vielblütige Weißwurz, Sumpf-Dotterblume, Scharbockskraut, Bingelkraut, Lungenkraut, Gelbes und Weißes Buschwindröschen und an den sickerfeuchten Stellen Sumpfsegge.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/04/Erlen-Eschenwald.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1057" title="Erlen-Eschenwald" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/04/Erlen-Eschenwald.jpg" alt="" width="640" height="200" /></a></p>
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		<title>Krötenwanderung und blaue Moorfrösche</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 19:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich für Amphibien interessiert kommt zurzeit so richtig auf seine Kosten. Eigentlich wollte ich ja auf den großen Ackerflächen bei Gerswalde hören oder sehen, ob sich dort mein Verdacht des Vorkommens der Knoblauchkröte bestätigt. Aber es war einfach nichts zu wollen mit dieser Kröte, vielleicht war es doch noch etwas zu früh oder Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich für Amphibien interessiert kommt zurzeit so richtig auf seine Kosten. Eigentlich wollte ich ja auf den großen Ackerflächen bei Gerswalde hören oder sehen, ob sich dort mein Verdacht des Vorkommens der Knoblauchkröte bestätigt. Aber es war einfach nichts zu wollen mit dieser Kröte, vielleicht war es doch noch etwas zu früh oder Herr Urox und ich nicht leise genug. Aber auf jeden Fall sind gerade Erdkröten auf dem Weg zu ihrem Laichgewässer und blaue Moorfroschmännchen blubbern in den Tümpeln, um Weibchen zu beeindrucken. Sieht schon irgendwie niedlich aus, wenn überall so blaue Froschköpfe aus dem Wasser lucken. Leider kam ich zum Fotografieren dieses Phänomens nicht nah genug heran, denn die Gummistiefel lagen vorsorglich im Auto&#8230;</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/04/Blog3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1019" title="Blog3" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2011/04/Blog3.jpg" alt="" width="650" height="200" /></a></p>
<p>Naja aber im Wald kann man ja auch trockenen Fußes Frühjahrsblüher wie das Buschwindröschen oder den Goldstern bewundern. Rotkehlchen, Buchfink, Singdrossel, Feld- und Heidelerche etc. zwitschern wieder um die Wette, Zitronenfalter flattern wild durch die Gegend und verheißen den Frühling! Ja, endlich Frühling, endlich wieder angenehme Temperaturen und längere Tage, um die Zeit draußen zu verbringen.</p>
<p>Zum krönenden Abschluss habe ich noch mein Auto festgefahren, so ein Seat Cordoba ist eben doch nicht mit einem Lada Niva zu verwechseln. Da sollte man besser aufpassen, vor allem im Frühjahr. Wo letztes Jahr noch harter Lehm war, konnte ich nun den Schlamm so richtig spritzen lassen. Blöd, wenn man dann allein ist, der Herr Urox ist da überhaupt keine Hilfe und ansonsten ließen sich nur ein Eiskratzer zum &#8220;freischaufeln&#8221; und eine Hundedecke zum unterlegen finden. So eine Decke bringt übrigens bei nassem Lehm überhaupt gar nichts, die wurde einfach durchgezogen. Aber auch alle anderen Versuche trockene Materialen wie Holz, Rinde etc. unterzulegen scheiterten ebenso grandios. Zum Glück kam dann doch noch kurz vor der Dämmerung ein Jäger vorbei, der mich mit seinem Jimny rausziehen konnte. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle an den netten, unbekannten Jäger und ich nehm alles zurück, was ich je über Fahrer eines Suzuki Jimnys gesagt oder gedacht haben sollte. <img src='http://blog.ff-vita.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>NATURA 2000</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 19:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oder: Ein Nachtrag&#8230; Ein Sommer der Biotop- und FFH-Lebensraumkartierung liegt hinter uns und es war nicht alles schlecht. Es gab auch schöne Ecken in den FFH-Gebieten Krohnhorst in Brandenburg und Hinrichshagen in Mecklenburg-Vorpommern. Neben großen Ackerschlägen mit kleinen Söllen oder Baumgruppen als einzige Naturinseln gibt es auch noch wunderschöne Landschaften mit Wiesen, Weiden und Büschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder: Ein Nachtrag&#8230;</p>
<p>Ein Sommer der Biotop- und FFH-Lebensraumkartierung liegt hinter uns und es war nicht alles schlecht. Es gab auch schöne Ecken in den FFH-Gebieten Krohnhorst in Brandenburg und Hinrichshagen in Mecklenburg-Vorpommern. Neben großen Ackerschlägen mit kleinen Söllen oder Baumgruppen als einzige Naturinseln gibt es auch noch wunderschöne Landschaften mit Wiesen, Weiden und Büschen in der Uckermark. Bei Groß Kölpin, Luisenhof und Friedenfelde erinnert die hügelige Landschaft mit ihren alten Feldsteinmauern, knöchrigen Eichen und Hecken an irländische Weidelandschaften. Und um Hohenwalde und Temmen wechseln sich die Wiesen, Weiden und Wälder mit glasklaren Seen, kleinen Dörfern und Allen ab. Es ist eine Kulturlandschaft, na klar, aber sie ist wunderschön, man muss nur genau hinschaun.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/11/Blog2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-992" title="Blog2" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/11/Blog2.jpg" alt="" width="650" height="200" /></a>Und so richtig schön ist es natürlich im FFH-Gebiet Hinrichshagen in der Feldberger Seenlandschaft. Es besteht hauptsächlich aus naturnahem Buchenwald, mit vielen eingestreuten Erlenbrüchen, Kesselmooren und Kleingewässern. Hier gab es auch einige botanische Besonderheiten zu bewundern wie zum Beispiel den fleischfressenden, in nährstoffarmen Moorgewässern lebenden Wasserschlauch (<em>Utricularia vulgaris, U.minor)</em> oder den nicht minder schönen Froschbiss (<em>Hydrocharis morsus-ranae</em>).</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/11/Blog.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-989" title="Blog" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/11/Blog.jpg" alt="" width="650" height="200" /></a>Man muss es nur schaffen alles auszublenden, was der Mensch der Natur angetan hat, dass der Wald bei Hinrichshagen komplett mit Entwässerungsgräben durchzogen ist und die Schweinereien einer intensiven Landwirtschaft mit ihren riesigen flurbereinigten Ackerflächen. Man muss nur wieder das Positive sehen können. Zum Beispiel, dass es bereits über 100 Wiedervernässungs-maßnahmen in Hinrichshagen gegeben hat, dass es engagierte Menschen wie Peter Wernicke vom <a href="http://www.naturpark-feldberger-seenlandschaft.de/" target="_blank">Naturpark Feldberger Seenlandschaft</a> gibt und die FFH-Managementplanung eine Chance für die Erhaltung unserer Kultur- und Naturlandschaft sein kann.</p>
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		<title>Buchen sollst Du suchen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 14:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naturnahe Buchenwälder gehören zu den faszinierendsten und eindrucksvollsten Landschaften in Deutschland. Vor allem jetzt im Wonnemonat Mai haben sie eine besondere Ausstrahlung durch das frische Grün der austreibenden Blätter. Und wo der Wilddruck nicht zu groß ist, bilden sie mit ihrer immensen Naturverjüngung tatsächlich, die von Tacitus beschriebenen &#8220;undurchdringlichen Wälder Germaniens&#8220;. Experten gehen davon aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naturnahe Buchenwälder gehören zu den faszinierendsten und eindrucksvollsten Landschaften in Deutschland. Vor allem jetzt im Wonnemonat Mai haben sie eine besondere Ausstrahlung durch das frische Grün der austreibenden Blätter. Und wo der Wilddruck nicht zu groß ist, bilden sie mit ihrer immensen Naturverjüngung tatsächlich, die von Tacitus beschriebenen &#8220;<em>undurchdringlichen Wälder Germaniens</em>&#8220;.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/05/Buchenwald2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-943" title="Buchenwald" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/05/Buchenwald2.jpg" alt="" width="640" height="200" /></a></p>
<p>Experten gehen davon aus, dass Deutschland von Natur aus zu ca. 60-70% mit Buchenwäldern bedeckt wäre. Real sind es ca. 5% und von diesem Restbestand werden 98% forstlich genutzt. Rotbuchen (<em>Fagus sylvatica</em>) können 300 und zum Teil sogar bis zu 500 Jahre  alt werden. Das Erreichen ihrer Endhöhe bzw. Hiebsreife liegt jedoch bei 140-160 Jahren, weshalb es Bestände mit über 160-jährigen Buchen nur noch auf 0,16% der Fläche Deutschlands gibt. Der älteste Buchenbestand Deutschlands sind die sogenannten <a href="http://www.wald-mv.de/style-a2/heilige_hallen-13-7-1-67-68-75.html" target="_blank">Heiligen Hallen</a>, mit über 350 Jahre alten Buchen auf 25 ha.</p>
<p>Dass Buchenwälder besonders artenarm sind,  ist jedoch ein verbreiteter Aberglaube und trifft lediglich auf die Anzahl der Baumarten zu. Tatsächlich ist die Rotbuche im Allgemeinen, also abgesehen von Extremstandorten (sehr nass, trocken oder besonders flachgründig) gegenüber anderen Baumarten dominant und kann mit ihrem dichten Kronenschluss Reinbestände bilden. Vor allem in der sogenannten Optimalphase, mit Erreichen der Endhöhe fehlen verschiedene Schichten und der Wald erhält das Aussehen eines aufgeräumten Wirtschaftswaldes. Von Natur aus würden jedoch verschiedene Waldentwicklungsphasen von Vorwald- bis hin zu einem Zerfallsstadium, nebst anderen Kleinbiotopen wie Quellen, Bächen, Waldsümpfe, Kesselmoore usw. mosaikartig nebeneinander vorkommen.</p>
<p>Buchenwald ist sogar besonders artenreich! Vor allem ist er reich an Pilzen, Bodenfauna, speziell Insekten und damit auch unter anderem an Vögel. Nach Untersuchungen wird die Zahl der Tierarten im Buchenwald auf rund 6000 geschätzt. Dabei spielt besonders Tot- und Altholz eine wichtige Rolle als unerschöpfliche Quelle neuen Lebens. Zahlreiche Totholzkäfer (z.B. Hirschkäfer), Hautflügler (Bienen, Wespen), Schnecken, höhlenbewohnende Vögel wie Spechte, Hohltaube, Waldkauz oder auch Säugetiere wie Fledermäuse, Eichhörnchen und Siebenschläfer finden in den Tot- und Altholzstrukturen der Buche einen Lebensraum. Und auch der phänologische Wandel ist im Jahresverlauf viel ausgeprägter als in anderen Waldsystemen. Wenn im Frühjahr die Buchenwälder noch lichtdurchflutet sind, gibt es eine Fülle an Frühjahrsblühern und Gräsern und im Sommer ist der Boden durch den dichten Bewuchs junger Buchen oder dem Kronenschluss ausgedunkelt. Durch den ausgeprägten Wechsel des Licht- und Mikroklimas im Jahresverlauf können elf phänologische Phasen unterschieden werden.</p>
<p><a href="http://www.natur-und-landschaft.de/kurzfassung/index_kurzfassung.htm" target="_blank">Natur und Landschaft, 82. Jg., Heft 9/10 (2007)</a></p>
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		<title>Endlich Frühling!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 09:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Frühjahrsblüher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, dieser Winter war lang und hart, aber umso mehr kann man sich jetzt über die Sonne freuen. Und wer mal einen Spaziergang durch Wald und Flur unternimmt, wird vieles entdecken können, zum Beispiel, die vielen Frühjahrsblüher. Das Buschwindröschen zaubert gleich ganze Blütenteppiche auf den Waldboden, solange noch kein Laub an den Bäumen ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, dieser Winter war lang und hart, aber umso mehr kann man sich jetzt über die Sonne freuen. Und wer mal einen Spaziergang durch Wald und Flur unternimmt, wird vieles entdecken können, zum Beispiel, die vielen Frühjahrsblüher. Das Buschwindröschen zaubert gleich ganze Blütenteppiche auf den Waldboden, solange noch kein Laub an den Bäumen ist und die Sonne ungehindert zu ihr durchdringen kann.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8422.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-894" style="border: 0pt none;" title="Blütenteppich" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8422-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8418.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-895" style="border: 0pt none;" title="Buschwindröschen" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8418-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Huflattich blüht schon sehr zeitig im Jahr, ab Februar, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Schnee weglecken und kommt häufig an lichten Waldstellen, Wegen oder Ufern vor. Den jetzt schon rumfliegenden Hummeln und Bienen bietet der Huflattich eine erste Nahrungsquelle. Ein saftiges Gelb steuern auch die Sumpfdotterblumen an Uferrändern, Gräben und in Auwäldern bei.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8393.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-899" style="border: 0pt none;" title="Huflattich" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8393-300x225.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_8524.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-900" style="border: 0pt none;" title="Sumpfdotterblume" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_8524-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Das Leberblümchen blüht zart blau und verdankt seinen Namen den dreilappigen Blättern, die an die Form einer Leber erinnern. Es gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ist in Laub-,  oder Auwäldern mit kalkhaltigem Boden zu finden. Die Blüten wachsen  während der achttägigen Blütezeit auf das Doppelte ihrer ursprünglichen  Länge an, sie werden von pollenfressenden Käfern gefressen und die Samen  von Ameisen verschleppt.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_8462.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-911" title="Leberblümchen" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_8462-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8414.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-912" title="Lungenkraut" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8414-300x225.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Wie viele andere Frühblüher besitzt das wunderschön blau bis rotviolett  blühende Lungenkraut einen stärkehaltigen Wurzelstock, der im zeitigen  Frühjahr dem jungen Trieb die notwendigen Nährstoffe zuführt. Das besondere am Lungenkraut aber ist die Blüte, die ihre Farbe mit dem Säuregrad des Zellsaftes ändert. In jungen Blüten ist der Zellsaft sauer und der Farbstoff eher rot. In älteren Blüten ist der Zellsaft neutral bis alkalisch und der Farbstoff blau.  Auch das Lungenkraut verdankt seinen Namen den (weiß gesprenkelten) Blättern, die entfernt an die Oberfläche der Lunge erinnern. Wie beim Leberblümchen glaubte man früher an die Heilkraft für das jeweilige Organ. Tatsächlich enthält das Lungenkraut Saponin und Kieselsäure und soll damit lindernd bei Reizungen der Luftwege sowie bei Reizhusten wirken. Na wie auch immer, für mich wirken alle Frühjahrsblüher lindernd bei Wintermuffeligkeit und Trägheit. Also raus, wenn die Sonne scheint und die Wirkung der bunten Farbtupfer am eigenen Leibe ausprobieren!</p>
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