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	<title>FF-vita Blog &#187; mein Astra</title>
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	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
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		<title>Die letzte Fahrt mit dem Opel Astra</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 06:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist immer schmerzhaft, wenn ein guter Freund gehen muss. Es war deshalb mehr als seltsam mit Florians güldenem Opel Astra eine Woche zum ASA-Vorbereitungsseminar in die Rhön zu fahren &#8211; seine letzte Fahrt vor der Abwrackung. Klar, er ist nicht mehr der Jüngste, Baujahr 1998 mit 211.000 km auf dem Buckel, aber er fährt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist immer schmerzhaft, wenn ein guter Freund gehen muss. Es war deshalb mehr als seltsam mit Florians güldenem Opel Astra eine Woche zum ASA-Vorbereitungsseminar in die Rhön zu fahren &#8211; seine letzte Fahrt vor der Abwrackung. Klar, er ist nicht mehr der Jüngste, Baujahr 1998 mit 211.000 km auf dem Buckel, aber er fährt noch, ja er fährt noch! Und darauf kommt es doch an! Ok, die Scheibenwischer führen ein Eigenleben, ein Gurtstraffer ist hin, die Kühlung funktioniert nur mit hinreichendem Fahrtwind, das Lenkrad fängt bei 110 km/h an zu flattern, aber das hört bei 130 km/h auch wieder auf und er schnurrt dahin wie ein Kätzchen. Ich habe dieses Auto, was einfach zu Florian gehört hat, wie Bier zum Feierabend, immer gemocht wegen seiner robusten praktischen Art. Ich habe mich immer bemüht, Sprit sparend und fair zu fahren. Aber bei seiner letzten Fahrt musste er doch ganz schön getreten werden, was mir in der Seele weh tat. Mit fünf Leuten und Gepäck, die Wasserkuppe hoch zufahren, einem schneidigen BMW hinterher, der keine Rücksicht auf alte Opels nimmt, das war ganz schön hart. Wenn man in den Dritten runterschalten muss, mit dem Gaspedal das Bodenblech durchdrückend und er immer noch hinterher ächzt wie eine alte Oma, dann ist das irgendwie entwürdigend. Aber wenn man oben angekommen ist und er golden in der Sonne auf dem Parkplatz steht, neben all den jungschen Karren und beim Öffnen der Kofferraumklappe seine wahre Größe zeigt, dann ist man doch wieder stolz einen Opel Astra zu fahren. Auf der Rückfahrt haben wir uns leider am Kreuz Erfurt vertan und wollten dann als Abkürzung  ein Stückchen Bundesstraße fahren, was sich aber als besserer Feldweg durch Kleckerdörfer mit Umleitung auf einer Strecke von 60 km herausgestellt hat. Naja da fühlt man sich verantwortlich für die verlorene Zeit der Mitfahrenden und so wurde der Astra erneut bei jeder sich bietenden Gelegenheit getreten &#8211; Oje. Für die knapp 500 km von der Wasserkuppe bei Fulda nach Potsdam haben wir sechs Stunden gebraucht, was bei der Strecke und den Widrigkeiten dann doch wieder ok ist. Naja, laut GoogleMaps braucht man vier Stunden, aber kommt es darauf an? Wir haben jedenfalls was von Thüringen gesehen und für den Opel war noch mal alles drin, Landstraße, Dörfer, Berge und Autobahn. Danke, alter Freund, auf das Du Deinen Weg ins Autonirvana gefunden hast.</p>
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		<title>Asche auf mein Haupt&#8230;&#8230;ich wracke ab!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 12:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was habe ich zu Beginn meiner Schreiberei gewettert gegen den blanken Hohn einer als &#8220;Umweltprämie&#8221; getarnten Massenabzocke ohne Sinn und Verstand einst bekannt als  &#8220;Abwrackprämie&#8221;. Nun ist es doch passiert, mein über Jahre treuer Begleiter, ein güldener Opel Astra, ein Quell der Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit, reist die Hufe hoch. Die letzten fünf Jahre waren einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was habe ich zu Beginn meiner Schreiberei gewettert gegen den blanken Hohn einer als &#8220;Umweltprämie&#8221; getarnten Massenabzocke ohne Sinn und Verstand einst bekannt als   &#8220;Abwrackprämie&#8221;. Nun ist es doch passiert, mein über Jahre treuer Begleiter, ein güldener Opel Astra, ein Quell der Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit, reist die Hufe hoch. Die letzten fünf Jahre waren einfach zu viel für ihn&#8230;.er ist ein Stadtauto, vielleicht für eine kleine Familie geeignet, die er sicher und gemütlich durch kleinere und größere Ortschaften, über Land und an entfernte Reiseziele bringen kann, doch meiner Beanspruchung war er nicht gewachsen. Ich habe ihn benutzt wie eine alte rostige Schubkarre, die von Baustelle zu Baustelle gefahren wird, um sie wieder und wieder mit Dreck zu beladen, sie durch den Schlamm zu schieben, um dann schließ und endlich den Feierabend nur als kleine Verschnaufpause vor dem nächsten Arbeitseinsatz zu genießen. Jetzt ist es so weit&#8230;.das Ende ist nah.</p>
<div id="attachment_126" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-126" title="astra2" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2009/05/astra2-300x225.jpg" alt="mein Astra" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">mein Astra</p></div>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-121"></span>Doch mein Freund straft mich nicht etwa mit hoffnungslosem Versinken im Wald oder einer gebrochenen, bzw abgerissenen Achse, nein&#8230;.die &#8220;Gurtpeitsche&#8221; besiegelt das Ende dieser Ära. Mir war bis zur letzten Woche sowohl der Begriff fremd, als auch der dafür zu löhnende Preis in meiner sonst vielgelobten Opelfachwerkstatt. Gefasst war ich auf nen &#8220;Fuffi&#8221;&#8230;..der Werkstattmeister kam jedoch mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Kostenvoranschlag in der Hand aus seinem Büro und verkündete mir, dass dieser Opel mit Gurtstraffern ausgerüstet sei und die Reparatur dadurch sich auf rund 360 Euronen belaufen würde!!! Mein entsetzter Blick tat wohl sein übriges und der Meister, der meinen Wagen nunmehr schon seit Jahren begleitet, sagte mir mit einem noch viel größeren Lächeln auf den Lippen, dass sich aber mit der Reparatur auch der Wert meines Fahrzeugs auf immerhin 360 Euro steigern würde. Seine Freude darüber konnte ich zu diesem Zeitpunkt leider nicht teilen, es machte sich lediglich ein ungläubiges Entsetzen bei mir breit.<!--more--></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Lange Rede wenig Sinn, jetzt wracke ich mein Auto ab. Ich kassiere die Prämie von Vater Staat und führe meine eigenen Ausführungen über die umweltrelevanten Mängel in den Vorgaben zum Erhalt der Prämie ad absurdum. Ich kaufe als aktiver Naturschützer nicht etwa einen Toyota Prius oder eine vergleichbare Umweltschüssel, nein, ich kaufe einen LADA NIVA! Ja! 15 Liter Stadtverbrauch Ja! Minimal 10 Liter bei Überlandfahrten!</p>
<p style="text-align: justify;">Ende des Monats soll er da sein und was soll ich sagen, ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd. Endlich ein Geländewagen, endlich brauche ich mir nicht auf jedem gefahrenen Waldkilometer (in der letzten Woche waren es immerhin 1100km) endlose Sorgen um den Zustand meiner Ölwanne machen und endlich habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Mein bisheriger Wagen war mir ein stets treuer Begleiter und es schmerzt mir in der Seele, dass ich seine Treue verkauft habe für 2500 Euronen, doch als angehender Selbständiger kann ich es mir nicht leisten Geld zu verschenken. Also bekommt der Astra eine anständige letzte Ölung und wird mit viel Emotion auf den Autofriedhof in Eberswalde gebracht. In dieser Woche wird er seine letzten Kilometer durch die wunderschönen hiesigen Wälder drehen, um dann seinen wohlverdienten Ruhestand anzutreten. Ich werde in einer eigens für meinen Astra angelegten Kategorie bestimmt noch so manche Anekdote zum Besten geben über unsere gemeinsame Zeit. Bis dahin hoffe ich auf treue Dienste bis zum Schluss und auf einen reibungslosen Start mit dem Niva.</p>
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