Am Sonntag war es wieder soweit, wir mussten Baku dringend verlassen und frische Landluft schnappen. Nachdem wir bereits im Shirvan-und Hirkan-Nationalpark waren, haben wir mittlerweile den Anspruch alle Nationalparke in Aserbaidschan kennenzulernen. Nun denn, unser ultimativer Vogel-Reisefuehrer ”Birdwatching in Azerbaijan – a guide to nature and landscape” lockt mit: “Wolves and Caucasian Brown Bears still roam the national park, which is espacially beautiful in early October, when the trees are in full autumn colours.” weiterlesen… »
Ninett Hirsch,
12.10.2009, 18:33 | Abgelegt unter: Allgemeines, Aserbaidschan, Halbernstes, Literatur | RSS 2.0 | TB | Tags: Altiaghaj Nationalpark, AOS, Aserbaidschan, Candy Cane Mountain, DDR, Gänsegeier, Literatur, Vogelwelt | Keine Kommentare
Tja, die letzten Stunden vor der Abreise nach Aserbaidschan und die Frage, was muss ich jetzt noch tun, was muss noch unbedingt in den Rucksack!? Vielleicht doch noch mal zum Outdoorladen, neuen Nikwax und eine Jacke kaufen? Oder reicht meine Regenjacke, oder besser den dicken Wintermantel anziehen und hoffen, dass ansonsten die Fleece-Jacke reicht? Man kann einfach nicht “alles” mitschleppen, was man meint, unbedingt zu brauchen für drei Monate. Unerlässlich sind auf jeden Fall Fernglas, GPS-Gerät, Kamera, Svensson Vogelführer, das Buch “Birdwatching in Azerbaijan“, Russisch-Wörterbuch, Aserbaidschanisch-Sprachführer, iPod, externe Festplatte und diverse Ladekabel. weiterlesen… »
Ninett Hirsch,
16.09.2009, 10:42 | Abgelegt unter: Allgemeines, Aserbaidschan, Literatur | RSS 2.0 | TB | Tags: Aserbaidschan, Baku, Fernglas, GPS, Humboldt, Internet, Kaffee, Kalkofe, Literatur | Keine Kommentare
Kürzlich habe ich das Buch, mit dem etwas seltsam klingenden Titel: “Vögel beobachten in Ostdeutschland” geschenkt bekommen und ich muss schon sagen, es macht wirklich sehr viel Lust auf Entdeckungstour zu gehen. In diesem Jahr erst erschienen, knüpft es an die beiden bereits erschienenen Titel “Vögel beobachten in Süddeutschland” und “Vögel beobachten in Norddeutschland” an und schliesst somit eine Lücke. Darin werden die besten Beobachtungsgebiete in den neuen Bundesländern beschrieben. Neben Gebietsbeschreibungen, Karten und Anfahrtsmöglichkeiten mit Auto, Bahn oder Fahrrad werden die Beobachtungspunkte mit anzutreffenden Vogelarten detalliert beschrieben. Also zum Fernglas greifen und los!
Heute war ich denn auch in Fergitz am Oberuckersee und wurde nicht enttäuscht. Für eine Beobachtung der Wasservögel fehlte leider das Spektiv, aber es war dennoch ein lohnenswerter Ausflug. Bei meiner Ankunft dösten noch die Rauch- und Mehlschwalben auf der Stromleitung und Kraniche trompeteten auf den umliegenden Weiden. Beim ersten Schluck Kaffee beobachtete ich ein Mönchsgrasmückenweibchen beim Naschen an den ersten reifen Holunderbeeren. Eine Ricke lief dabei lässig mit ihren beiden Kitzen nicht unweit vom Beobachtungsturm durch einen wilden Obstgarten. Der Versuch eines ihrer Kitze von den roten Äpfeln zu kosten scheitert, sie sind zu glatt und rund. Jedenfalls ein schöner Flecken Erde mit einem breiten Schilfgürtel, übergehend in eine vorgelagerte Halbinsel und einer weiteren Schilfinsel. Zu hören oder sehen waren unter anderem Wachtelkönig, Bartmeise, Weidenmeise, Neuntöter, Pirol, Bluthänfling und Grünfink.

Oberuckersee
Seit gestern ist ein neues Buch über die heimischen Amphibien in unseren Bürobestand übergegangen. Zweifelsohne gibt es zahlreiche Bücher, die sich mit der heimischen Amphibienwelt beschäftigen, doch macht dieses einen ausgesprochen guten, umfassenden und dabei gleichzeitig nicht zu detaillierten Eindruck. Der Autor Dieter Glandt hat es im Aula-Verlag 2008 verfasst. weiterlesen… »
Ein Buch zur Arbeit sollte es werden, dass ich mir vor einigen Tagen bei einem großen Internetbuchhandel bestellt habe. Jetzt, nachdem ich einige Tage den Bildatlas der “typischen Schadsymptome und Auffälligkeiten” von DUJESIEFKEN et al. (2005) während meiner Baumkartierung in der Tasche hatte, kann ich sagen, dass dieses Buch genau meine Ansprüche erfüllt. Zum einen hat es das richtige Format, um tatsächlich immer “am Mann” zu sein und zum anderen bietet es durch das Inhaltsverzeichnis auf der Coverrückseite und die Beschränkung auf die gängigsten Baumarten einen schnellen Zugriff auf eventuell festgestellte Schadbilder an Straßenbäumen.
Von Ahorn bis Weißdorn beschreibt es 15 Baumarten (unter anderem Birke, Eiche, Pappel, Robinie und Weide) mit ihren typischen Schadsymptomen und Auffälligkeiten getrennt nach “Blättern und Trieben”, “Ästen und Stamm” und Stammfuß und Wurzeln. Zusätzlich gibt es zu jeder Art einen kurzen Exkurs zur Verwendung und Baumbiologie, der zwar dem Kenner wenig Neues vermittelt, jedoch trotzdem durch wertvolle Hinweise auf Standort und Ansprüche des Baumes wertvolle Informationen liefert.
Abgerundet wird das Werk durch zahlreiche Detailbilder, die einen direkten Abgleich mit aktuellen Symptomen der begutachteten Straßenbäume ermöglichen. Es werden sowohl diverse Baumpilze und Schädigungen durch Insekten, als auch viele weiter Schadursachen erläutert. Insgesamt ein durchaus gelungenes Werk, dass mir die Arbeit erleichtert.