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	<title>FF-vita Blog &#187; Kartiertage</title>
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	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
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		<title>So sieht also NATURA 2000 aus?!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
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		<description><![CDATA[Oder: Anleitung zum &#8220;Wegackern&#8221; von Kleingewässern&#8230; Jeder Mitgliedstaat der EU verpflichtet sich, zur Erhaltung der Biodiversität, auf seinem Hoheitsgebiet bestimmte Schutzgebiete in das europäische Schutzgebietssystem &#8220;Natura 2000&#8243; einzugliedern: &#8220;Es wird ein kohärentes europäisches ökologisches Netz besonderer Schutzgebiete mit der Bezeichnung &#8220;NATURA 2000&#8243; errichtet. Dieses Netz besteht aus Gebieten, die die natürlichen Lebensraumtypen des Anhangs I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Oder: Anleitung zum &#8220;Wegackern&#8221; von Kleingewässern&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder Mitgliedstaat der EU verpflichtet sich, zur Erhaltung der Biodiversität, auf seinem Hoheitsgebiet bestimmte Schutzgebiete in das europäische Schutzgebietssystem &#8220;Natura 2000&#8243; einzugliedern: &#8220;<em>Es wird ein kohärentes europäisches ökologisches Netz besonderer Schutzgebiete mit der Bezeichnung &#8220;NATURA 2000&#8243; errichtet. Dieses Netz besteht aus Gebieten, die die natürlichen Lebensraumtypen des Anhangs I sowie die Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes dieser natürlichen Lebensraumtypen und Habitate der Arten in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gewährleisten</em> (Artikel 3 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie).&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Brandenburg hat 620 solcher FFH-Gebiete mit einer Fläche von 333.138 ha, was 11.3 Prozent der Landesfläche entspricht. Mecklenburg-Vorpommern hat zwar nur 235 FFH-Gebiete, aber dafür mit einer Fläche von 573.400 ha, was sogar 18.5 Prozent der Landesfläche entspricht. Na &#8211; ist das nicht schön? So viel Natur auf einmal? Na klar, wenn man Agrarsteppe, Kiefernforst und Kuhweiden als Natur ansieht. Ich gebe zu, es war wirklich SEHR naiv von mir zu glauben, dass FFH-Gebiete etwas besonderes sind und zum Teil gibt es darin auch kleine Inseln mit naturnahem Wald, Mooren, artenreiche Feuchtwiesen oder natürlichen Gewässern. Und außerdem hat die Kulturlandschaft, wie sie nun einmal in Mitteleuropa geschaffen wurde, auch ihre Reize und kann eine große Artenvielfalt hervorbringen. Will sagen &#8211; ich bin nun wirklich ein Freund unserer Landschaft mit ihren Weiden, Wiesen, Äckern und Hecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber oft verschlägt es mir den Atem, wenn ich an die kleinen (Natur-) Inseln auf den riesigen Ackerschlägen herantrete. Entweder ist von einem ehemaligen Ackersoll (=Kleingewässer als Überbleibsel der letzten Weichselvereisung) nur noch eine Brennesselfur übrig geblieben oder es wird noch aktiv daran gearbeitet, dieses Kleinod der Natur &#8220;wegzuackern&#8221;. Dafür wirtschaftet man am besten bis zur Böschungskante heran, möglichst so, dass viel Material ins Gewässer fällt, die Eutrophierung tut dann schon ihr Übriges. Bis man dann in einpaar Jahren einen schönen, sauberen, ebenen Ackerschlag ohne störende Kleingewässer hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/08/Natura.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-975" title="Natura" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/08/Natura.jpg" alt="" width="640" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt natürlich auch schöne Beispiele in dem FFH-Gebiet Krohnhorst in Brandenburg und Hinrichshagen in Mecklenburg-Vorpommern, zum Beispiel Kleingewässer in naturnahem Wald mit Wasserschlauch, aber das habe ich bisher nur selten sehen können. So sieht also NATURA 2000 bei uns aus! Da will ich mich nicht mehr über Aserbaidschan beschweren, wo auch mal ein Einkaufszentrum in ein Important Bird Area gebaut wird. Das können wir besser&#8230;</p>
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		<title>Die Zeit rast&#8230;..Spaß machts trotzdem</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Kartierung]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schon einige Zeit her, dass sich Ninett oder ich hier verewigt haben. Die entstandene Lücke will ich nun versuchen mit einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Wochen zu schließen. Wir sind momentan in der glücklichen Situation uns vor Arbeit nicht retten zu können. Sogar einen weiteren Kartierer, einen ehemaligen Kommilitonen, konnten wir als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist schon einige Zeit her, dass sich Ninett oder ich hier verewigt haben. Die entstandene Lücke will ich nun versuchen mit einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Wochen zu schließen. Wir sind momentan in der glücklichen Situation uns vor Arbeit nicht retten zu können. Sogar einen weiteren Kartierer, einen ehemaligen Kommilitonen, konnten wir als Verstärkung für einen Auftrag mit ins Boot holen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den heißesten Tagen des Jahres waren wir hauptsächlich in der wunderschönen Pampa der Feldberger Seenlandschaft in Mecklenburg Vorpommern unterwegs und führten eine umfangreiche FFH-LRT-Kartierung im FFH-Gebiet Hinrichshagen durch. Der Fokus lag auf den natürlich eutrophen Seen und Kleingewässern, den Moorstandorten und den artenreichen Flachlandwiesen in dieser reich strukturierten Landschaft. Während der ersten Durchgänge, als die Hitze so langsam an die 39°C heranreichte, war es schon eine ganz schöne Quälerei sich durch den vorbildlich unaufgeräumten Wald zwischen Hinrichshagen und Neugarten zu schlagen. Es kam einem so vor, dass auf jeden Baum in diesem Wald so um die 97364 Mücken gekommen sind. Der arme Herr Urox sah jedes Mal wenn wir den Wald betreten haben so aus, als hätte man ihn in Mücken paniert&#8230;..armer Kerl. So nen Hund hat ja nicht soo viel Blut&#8230;. Uns erging es kaum besser. Zumeist sind wir, um der Hitze einen Tribut zu zollen, gegen drei Uhr morgens aufgestanden und waren so ab halb fünf im Wald und dem umgebenden Offenland unterwegs, bis die Hitze so langsam das Hirn schabbelig gekocht hat.  Es galt ja schließlich möglichst alle FFH-LRT ausfindig zu machen. Naja was soll ich sagen, insgesamt waren drei (und einer kommt noch am letzten Augustwochenende) Kartiereinsätze notwendig, aber wir haben es geschafft. Neben der Aufarbeitung der Kartierungsergebnisse haben wir auch noch alle Hände voll mit einer FFH-Kartierung im Norden der wundervollen Schorfheide zu tun. &#8220;Wir&#8221; trifft es dabei allerdings nicht wirklich gut, da maßgeblich Ninett dort kartiert und ich nur versuche sie zu unterstützen. Für meine Anstellung an der FH Eberswalde für die Konzeption einer naturschutzfachlichen Dauerbeobachtung im Nationalpark &#8220;Unteres Odertal&#8221; gibt es schließlich auch noch eine Menge zu tun und auch Potsdams Straßenbäume werfen ihre Schatten voraus. Ab der kommenden Woche starte ich wieder mit der Verkehrssicherheitskontrolle. Nebenbei gibt es noch die eine oder andere Weiterbildung (z.B. ein Baumpflegeseminar bei Imstrom in Höxter, wo ich mich auch schon zum Baumkontrolleur ausbilden ließ) und im September dann ein bestimmt spannender Kongress zur Umweltbeobachtung in Essen, meiner Geburtsstadt. In diesem Sinne ist erstmal alles auf einen neuen Stand gebracht und ich hoffe inständig, dass wir demnächst mal Zeit finden die schönen Seiten unserer Arbeit und die damit verbundenen Erlebnisse, Geschichten und Bilder zu präsentieren. Auch wenn wir momentan nicht wissen wo uns der Kopf steht, wollen wir beide nichts anderes machen. Hoffentlich fängt das kommende Jahr so gut an, wie dieses scheinbar langsam zu Ende geht.</p>
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		<title>Vögel zählen im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 10:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen dürfte es auch bei den letzten angekommen sein, dass der Frühling mit großen Schritten dem Winter auf die Pelle rückt. Eine Auswahl der aktuell zu beobachtenden Frühlingsboten haben wir auf unserer Homepage bereits vorgestellt. An dieser Stelle will ich aus gegebenem Anlass von meinen beiden ersten Vogelkartierungswochen in diesem Frühjahr 2010 erzählen. Meine hochwohlgeschätzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Inzwischen dürfte es auch bei den letzten angekommen sein, dass der Frühling mit großen Schritten dem Winter auf die Pelle rückt. Eine Auswahl der aktuell zu beobachtenden Frühlingsboten haben wir auf unserer Homepage bereits vorgestellt. An dieser Stelle will ich aus gegebenem Anlass von meinen beiden ersten Vogelkartierungswochen in diesem Frühjahr 2010 erzählen. Meine hochwohlgeschätzte Freundin und Kollegin Ninett hatte ja bereits in Aserbaidschan das unzweifelhafte Vergnügen ihre Zeit mit der Beobachtung international bedeutender Zugvogel-Rast- und Nahrungsgebiete zu verbringen. Ich allerdings habe den kompletten Winter hindurch meinem nächstwichtigsten (zumindest aus arbeitstechnischer Sicht betrachtet) Arbeitsgebiet gewidmet, der kommunalen Baumschau. Diese Tätigkeit ist nicht minder wichtig und interessant und es gibt auch einige bedeutende Parallelen. Sowohl bei der Vogelbeobachtung, als auch bei der Baumschau holt man sich mitunter einen steifen Nacken, bei beiden Tätigkeiten ist ein konzentrierter Fokus auf das Objekt der Begierde (Baum oder Vogel) von essentieller Wichtigkeit und beide Tätigkeiten können (müssen) Jahr für Jahr wiederholt von A bis Z durchgeführt werden. Na wie auch immer&#8230; In der vergangenen Woche habe ich mit dem ersten Durchgang im Zuge des &#8220;<a title="Brutvogelmonitoring" href="http://www.vogelmonitoring.de/index.php?cat=service&amp;subcat=mitmachen&amp;subsubcat=hb" target="_blank">Monitoring häufiger Brutvögel in Deutschland</a>&#8221; des Dachverbandes deutscher Avifaunisten, kurz <a title="DDA" href="http://www.vogelmonitoring.de/index.php" target="_blank">DDA</a>, gestartet und auf einer Wald und einer Offenlandfläche eine Linienkartierung durchgeführt. Es ist zwar noch recht früh im Jahr und die Artenzahlen halten sich noch in Grenzen, doch konnte ich auf der Fläche in der Döberitzer Heide immerhin einige Kraniche und Kiebitze beobachten. Auch die Heide- und Feldlerchen geben schon alles und sind überall in ihren Lebensräumen zu vernehmen. In den folgenden Kartierungsdurchgängen im April, Mai und Juni wird sich insbesondere in der Döberitzer Heide das Artenspektrum noch um ein Vielfaches erweitern. Im letzten Jahr zählten auch Klein- und Mittelspechte, Kernbeisser, Seeadler und eine Vielzahl weiterer Brutvögel zum Arteninventar.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben diesen Kartierungen für den Brutvogelatlas von Deutschland werde ich in den kommenden Monaten im Zuge des Naturschutzgroßprojektes <a title="Biodiversitäts Exploratorien" href="http://www.biodiversity-exploratories.de/" target="_blank">Biodiversitätsexploratorien</a> das alljährliche Vogelmonitoring im <a title="BSR SC" href="http://www.schorfheide-chorin.de/" target="_blank">Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin</a> durchführen. Die erste Begehung der insgesamt 100 Flächen im BSR ist habe ich in der vergangenen Woche nun nahezu abgeschlossen und da es momentan regnet und somit eine weitere Kartierung heute ausgeschlossen ist, will ich die erste Woche mal an dieser Stelle Revue passieren lassen.<span id="more-862"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als erstes muss jedoch fernab der Vogelwelt eines hervorgehoben werden: Ein Hoch auf den Lada Niva! Im Mai letzten Jahres habe ich meinen Opel Astra bei der gleichen Tätigkeit zu (wirtschaftlichem) Schrott gefahren. Die Waldwege sind zum großen Teil völlig zerfahren durch die Holzeinschläge in den Wäldern. Harvester, Forwarder und nicht zuletzt die Transport-LKW haben die Forstwege in einen üblen Zustand versetzt. Nicht nur einmal saß ich selbst mit dem Niva im Schlamm fest und konnte mich nur mit Hilfe der Differentialsperre und der Geländeuntersetzung wieder befreien. Aber was soll ich sagen, dafür haben wir uns ja diese Russenschleuder gekauft.</p>
<p style="text-align: justify;">Es liegt bestimmt daran, dass wir in Brandenburg zweifellos mit einer der schönsten und reichhaltigsten Aivifaunen Deutschlands gesegnet sind, aber hätte ich in der vergangenen Woche für jedes von mir gesehene Kranichpaar ein Kreuzchen gemacht, so ständen bestimmt schon 50 oder 60 auf meiner Liste. Auch Rotmilane kreisen über dem Offenland in einer Anzahl, dass es eine wahre Wonne ist. Ohne auf die genaue Kartieranleitung eingehen zu wollen, sind es insgesamt 50 Grünlandflächen und 50 Waldflächen die insgesamt fünf Mal bis Mitte Juni zu begehen sind. Die Flächen wurden dabei so ausgewählt, dass möglichst alle vorkommenden &#8220;Natürlichkeitsgrade&#8221; abgebildet werden. So hat man Untersuchungsflächen in Kieferndickungen ebenso wie in naturnahen Buchenwäldern. Selbstverständlich spiegelt sich das auch jetzt schon im März  in dem vorkommenden Arteninventar wieder. Während in den Kiefernmonokulturen hauptsächlich verschiedene Meisen und Wintergoldhähnchen zu vernehmen sind, so warten die naturnahen Buchenwaldbereiche mit Kleibern, Schwarz-, Mittel- und Buntspechten, Kranichen, verschiedenen Meisen, Buchfinken, Wald- und Gartenbaumläufern usw. auf. Ebenso verhält es sich auf den Grünlandflächen. Je nach umgebender Landschaftsstruktur mehr oder weniger reichhaltig ausgeprägt. Sieht man heute im Offenland einen Schwarm von vielleicht 300 Staren, so lässt sich schon vermuten wie imposant wohl noch vor einigen Jahren (bzw. Jahrzehnten) Schwärme mit mehreren Tausend Individuen gewirkt haben müssen. Momentan sind Wiesenpieper und Feldlerchen auf dem Grünland und Grauammer, Goldammer und Heidelerche in den umgebenden Gehölzen noch tonangebend. Mit jeder weiteren Woche wird sich die Artenanzahl jedoch weiter erhöhen und so werden bald auch Neuntöter und verschiedene Grasmücken in den Frühlingsgesang mit einstimmen. Ich freue mich in jedem Fall auf den nächsten Durchgang. Doch bevor es soweit ist, stehen erst wieder einige Bäume zur Beurteilung ihrer Verkehrssicherheit auf dem Programm. Aber was soll ich sagen, schließlich lässt sich auch Innernorts parallel zur Baumschau eine besondere und einmalige Vogelwelt entdecken&#8230;..man muss nur hinschauen.</p>
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		<title>Vier Seeadler und ein fahder Beigeschmack</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 15:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch an diesem Samstag waren wir wieder draußen in der wunderschönen Schorfheide und haben im Offenland Vögel beobachtet. Das Wetter war nicht gerade perfekt, doch war es immerhin gut genug nicht die Zelte abzubrechen, um schon vorzeitig nach hause zu fahren. Immer wieder ergab sich doch ein kleines Highlight, dass uns zum weitermachen bewegte. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auch an diesem Samstag waren wir wieder draußen in der wunderschönen Schorfheide und haben im Offenland Vögel beobachtet. Das Wetter war nicht gerade perfekt, doch war es immerhin gut genug nicht die Zelte abzubrechen, um schon vorzeitig nach hause zu fahren. Immer wieder ergab sich doch ein kleines Highlight, dass uns zum weitermachen bewegte. Am letzten Punkt unserer Tour wurde dann unser Durchhaltevermögen jedoch mehr als nur belohnt. In unmittelbarer Nähe zu unserem Astra (ja, er ist noch immer dabei <img src='http://blog.ff-vita.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) standen neben uns in der Wiese drei Kraniche&#8230; na super! denkt sich da der alteingesessene Brandenburger, die Viecher sieht man doch mittlerweile an jeder Straßenecke&#8230;.doch war es damit noch nicht genug. Drei juvenile Seeadler saßen im Abstand von etwa 10 Metern zueinander etwa 80 Meter von uns entfernt. Zwar hatten wir kein Spektiv dabei, doch aufgrund der guten Lichtverhältnisse und der geringen Distanz, war es uns möglich die Tiere eingehend zu beobachten.<span id="more-148"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Während einer nahezu regungslos auf einem modrigen Baumstumpf hockte, flogen die (zunächst) zwei anderen immer wieder kurz auf, verschwanden dann jedoch immer wieder im hohen Gras der Pferdekoppel hinter einem kleinen Feldgehölz. Bei uns machte sich zu diesem Zeitpunkt bereits die Vermutung breit, dass es auf der Koppel irgendwas geben muss, was diese drei Individuen dazu veranlasst so eng beieinander zu verbleiben. Nachdem die drei Seeadler (und lang zuvor bereits die Kraniche) unter ständigen Attacken aufgebrachter Kolkraben das Weite gesucht haben, beschlossen wir der Sache einmal auf den Grund zu gehen. Wir stiegen also aus dem Astra und machten uns auf den Weg zur Koppel. An dem Feldgehölz angekommen sah ich einen weiteren Seeadler (die Nummer vier!) im hohen Gras sitzen und fressen. Unsere Vermutung hatte sich also bestätigt, dort, etwa 20 Meter vor uns lag der Grund für die Ansammlung. Ich machte weitere, vorsichtige Schritte auf den Kadaver und den daran speisenden Seeadler zu, um mir ein besseres Bild zu verschaffen, wobei ich den Vogel allerdings leider aufscheuchte bevor ich ihn beim Fressen ablichten konnte. Als aktiven Naturschützer braucht man es mir nicht sagen, dass man die Tiere, die man beobachtet nicht stören soll, doch entschieden wir uns in dieser Situation dazu auch den letzten der Seeadler durch unsere weitere Annäherung zu verschrecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich die weiteren Beobachtungen schildere möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass weder ein noch vier Seeadler in der Lage wären (oder auch nur die Motivation besäßen) Fohlen oder Stuten zu töten. Sie waren an dieser Stelle, so grausam das auch nach menschlichen Maßstäben ist, lediglich und ausschließlich Nutznießer der Situation. Für den Tod der Tiere sind die Greifvögel nicht verantwortlich zu machen!</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fohlen war bereits vom Kopf abwärts zu einem guten Viertel angefressen, die etwa 20 Meter entfernt liegende Stute war nahezu unversehrt. Ihr fehlten lediglich die Augen und aus dem Hinterteil quoll eine Art Nachgeburt. Man könnte nun denken, dass die beiden bei der Geburt verendet sind, doch wirkte das Fohlen keinesfalls wie ein frisch geborenes, sondern muss schon älter gewesen sein. Über die Todesursache können an dieser Stelle lediglich Mutmaßungen angestellt werden. In jedem Fall war für uns das &#8220;tolle&#8221; Erlebnis insgesamt vier Seeadler aus nächster Nähe beobachten zu können jäh in blankes Entsetzen über den Fund der toten Pferde übergegangen. So ist es anscheinend halt nunmal, alles Gute hat auch irgendwo etwas Schlechtes, bzw. jede Medaille hat zwei Seiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben uns entschlossen unseren Fund der nächsten Polizeidienststelle zu melden, damit der Besitzer der Pferde über den Tod benachrichtigt werden kann. Auf der Polizeistation sagte man uns lapidar, dass man das Problem dort kenne und dass dort öfter tote Pferde und Kühe rumliegen, bis nichts mehr von ihnen da ist. Den Besitzer scheint es nicht zu interessieren und laut Polizei ist das Veterinär- bzw. Ordnungsamt für die Sache zuständig. Warum so ein Landwirt, dem das wohl seiner Tiere anscheinend völlig egal ist, überhaupt eine entsprechende Lizenz besitzt, um Tiere halten zu dürfen, bleibt dem normalen Menschenverstand allerdings schleierhaft&#8230;.. Ich lasse die Eindrücke jetzt erstmal eine Nacht sacken und mache mir morgen weitere Gedanken über die heutigen Geschehnisse. In diesem Sinne bis in Bälde&#8230;..</p>
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		<title>Die Vögel im Park Babelsberg</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten zwei Wochen war ich regelmäßig in den frühen Morgenstunden im Park Babelsberg unterwegs. Für meine Begriffe ist der Park Babelsberg der mit Abstand schönste Park Potsdams. Nicht nur aufgrund des &#8220;Dynamik&#8221; im Relief, dem wunderschönen Flatowturm und dem schönen Blick über die Havel und Potsdam. Insbesondere der alte, abwechslungsreiche Baumbestand und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den letzten zwei Wochen war ich regelmäßig in den frühen Morgenstunden im Park Babelsberg unterwegs. Für meine Begriffe ist der Park Babelsberg der mit Abstand schönste Park Potsdams. Nicht nur aufgrund des &#8220;Dynamik&#8221; im Relief, dem wunderschönen Flatowturm und dem schönen Blick über die Havel und Potsdam. Insbesondere der alte, abwechslungsreiche Baumbestand und die große Menge verschiedenartiger Strukturen in den Bestandesschichten mit viel stehendem Totholz macht den Park zu einem Eldorado für eine Vielzahl an Brutvögeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Meiner Leidenschaft folgend habe ich die letzten zwei Wochen der Erkundung der Vogelwelt im Park gewidmet. Nicht, dass ich eine professionelle Kartierung unternommen hätte (auch wenn ich das gegen eine gewisse Aufwandsentschädigung sehr gerne tun würde), ich bin lediglich mit dem Fernglas, Stullen und meinem Rucksackhocker bewaffnet durch verschiedene Parkbereiche geschlichen und habe mir die vorkommenden Vögel betrachtet. Das gute Wetter in den letzten Tagen tat sein übriges, um jeden einzelnen Morgen zu etwas ganz besonderem zu machen. Auffallend war zum Beispiel die noch sehr hohe Aktivität der Mittelspechte, im östlichen Parkbereich lassen sich mindestens drei Reviere erahnen. Schön war auch das rege treiben und fröhliche Gezwitscher der Mönchsgrasmücken in den Büschen und Sträuchern und der nicht weniger überschwänglich klingende Gesang der Rotkehlchen in den Bäumen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Liste der bis zum heutigen Tag vorkommenden Brutvögel in den bearbeiteten Parkbereichen ist lang und reicht buchstäblich von A wie Amsel bis Z wie Zaunkönig. Dazwischen finden sich unter anderem Bunt-, Mittel-, Schwarz-  Grün- und Kleinspechte, Buchfinken, die schon erwähnten Mönchsgrasmücken, Rotkehlchen, Buchfinken, Wald- und Gartenbaumläufer, Elstern, Eichelhäher, Nebelkrähen, Grünfinken, Mäusebussard, Schwarzmilan, Höckerschwäne, Stockenten, Singdrosseln, Schwanz-, Blau- und Kohlmeisen und und und&#8230;.viele mehr. Herauszuheben ist vielleicht noch ein tolles Ereignis mit vielleicht tragischem Ende. Nachdem ich an einem Morgen Herrn und Frau Gänsesäger beobachtet habe und mich über den Fund freute, zog kurze Zeit später knapp 30 Meter vor mir ein Habicht mit Beute an mir vorbei. Er kam aus der Gegend, in der ich noch zuvor die beiden Gänsesäger beobachten konnte. Da ich nicht schnell genug mein Fernglas zur Hand hatte, konnte ich lediglich erkennen, dass die Beute schwarz-weiß und verhältnismäßig groß war&#8230;.. Ob es sich dabei um Herrn Gänsesäger gehandelt hat oder nicht vermag ich nicht mit Sicherheit zu sagen. Sicher ist nur, dass ich in den folgenden Tagen nur noch Frau Gänsesäger im Park nachweisen konnte. Ich mache mich aber auch gleich wieder auf den Weg in den Park. In diesem Sinne gibt es demnächst bestimmt noch mehr Geschichten aus dem Park Babelsberg.</p>
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		<title>Das Trompeten des Kranichs</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 10:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als heute Morgen die ersten Sonnenstrahlen in mein Zimmer luckten, dachte ich, man, bei dem Wetter muss man doch raus, der Bürokram kann schliesslich warten. Also machte ich mir eine Kanne Kaffee, einpaar Stullen, packte Fernglas und Vogelbuch in den Rucksack, ein Kissen in die Fahrradtasche und fuhr los in den Wald Richtung Schwärzesee. Beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als heute Morgen die ersten Sonnenstrahlen in mein Zimmer luckten, dachte ich, man, bei dem Wetter muss man doch raus, der Bürokram kann schliesslich warten. Also machte ich mir eine Kanne Kaffee, einpaar Stullen, packte Fernglas und Vogelbuch in den Rucksack, ein Kissen in die Fahrradtasche und fuhr los in den Wald Richtung Schwärzesee.<br />
Beim Überqueren der Stromtrasse hörte ich Goldammer und Heidelerche, da dachte ich mir schon, ja wirklich in guter Tag zum Vögel beobachten. Im Kiefernforst vernahm ich neben einigen Kohlmeisen und Buchfinken, eine Singdrossel in der Nähe einer Schonung. Für das Beobachten eines Buntspechtweibchens beim Nüsseln an der Birkenrinde musste ich nur anhalten und brauchte nicht einmal das Fernglas zum Erkennen ihres schönen kontrastreichen Gefieders. Dabei flogen lautstark eine Gruppe Gänse über mich hinweg und aus dem Wald weiter weg hörte ich das Trompeten eines Kranichs, ja meine Herren, denke ich bei mir, herrlich heute. Kurz vor dem Schwärzesee biegt der Waldweg zum Schwärzefliess ab und ich entscheide mich für ein Stück Buchenwald zur weiteren Vogelbeobachtung. Ich schaue mir die Buchen genauer an und tatsächlich da sind Schwarzspechthöhlen, die mir ein Grinsen aufs Gesicht zaubern und da höre ich auch schon in der Nähe seinen anklagenden Revier-Ruf, ja ja ich bin ja gleich weg.<span id="more-76"></span><br />
Ein Stückchen weiter kurz vorm Erlenbruch steht ein Hochstand, ach wie gemütlich, super zum Frühstücken, aber ich komme erst einmal gar nicht dazu, so spannend ist hier alles. Da heißen mich zeternd Kohlmeisen willkommen, da rufen Schwarzspecht, Kleiber, Buchfinken und alle wollen sie beobachtet werden. Ein Kolkrabe fliegt vorbei und waren dass da eben zwei Tauben im Abflug? Vielleicht Hohltauben? Könnte doch sein, hier bei den Buchen mit den Schwarzspechthöhlen, aber genauer anschauen konnte ich sie mir nicht mehr. Puh, dann gieße ich mir doch einen Kaffee ein und hole meine Stullen raus.<br />
Schön hier, das Fliess glitzert in der Morgensonne, die Vögel zwitschern munter, ich höre wieder das Trompeten des Kranichs und Moment mal, das hört sich ja an, als wenn er näher kommt. Tatsache da fliegt er und er fliegt auf mich zu, was macht der denn? Er kreist unter lautem Trompeten im Kreis in unmittelbarer Nähe, bis er sich in der Senke neben dem Hochstand nieder lässt. Hat der mich denn nicht gesehen? Boah, ich bewege mich kein Stück, traue mich nicht mal zu Ende zu kauen oder auch nur einen Muskel zu entspannen, ich schaue ihn einfach nur an. Und er steht einfach nur da, eine ganze Weile passiert nichts, nur meine Gedanken kreisen und zwar darum, wie ich meine Stulle aus der Hand legen kann und das Fernglas vor meine Augen bekomme, ohne mich zu bewegen?! Aber ok, ich sehe ich ihn auch so ganz gut, so nah ist er. Der Kranich schaut sich etwas um, pickert dann ein bisschen auf dem Boden rum, gibt seltsame Gluckergeräusche von sich, die ich vorher noch nicht gehört habe und bewegt sich dann langsam Richtung Erlenbruch. Klar, meine untere Hälfte kann er ja gar nicht sehen, ich sitze doch auf einem Hochstand, also lege ich doch mal die Stulle weg und hebe in Zeitlupe mein Fernglas hoch. Super schön, wie er so langsam weiter stolziert und bald sieht man nur noch ab und zu sein hellgraues Gefieder durch die Erlen aufblitzen.<br />
Ich denke, dass war für heute genug Belohnung von Mutter Natur, trinke noch ein Käffchen, beobachte dabei einen Kleiber und mache mich dann auf den Heimweg, während ich noch weiter das Trompeten des Kranichs höre.</p>
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		<title>Winter in den Rieselfeldern bei Güterfelde</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/02/winter-in-den-rieselfeldern-bei-guterfelde/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 17:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kartierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Morgen war hier einer der schönsten Tage des gesamten bisherigen Winters. Ich habe mir dann gleich meinen Hund geschnappt und bin mit ihm raus in die ehemaligen Rieselfelder bei Güterfelde gefahren. Durch den frischen Schnee vom Vortag und die eisigen Temperaturen in der Nacht, war die komplette Landschaft vollständig weiss von Schnee bedeckt. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern Morgen war hier einer der schönsten Tage des gesamten bisherigen Winters. Ich habe mir dann gleich meinen Hund geschnappt und bin mit ihm raus in die ehemaligen Rieselfelder bei Güterfelde gefahren. Durch den frischen Schnee vom Vortag und die eisigen Temperaturen in der Nacht, war die komplette Landschaft vollständig weiss von Schnee bedeckt. Es war wirklich traumhaft schön. Kaum zu glauben, dass sich hier in der Vergangenheit die Fäkalien und Abfälle Berlins ausgebracht worden sind. Bereits im vergangenen Jahr war ich öfter dort und habe die Gegend als Vogelbeobachter schätzen gelernt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Mal hatte ich mein Fernglas, Zettel und Stift bei der Hand, um nebenbei alle Vogelarten aufzunehmen, die sich entlang meiner Route akustisch oder visuell bemerkbar gemacht haben. Selbstverständlich waren es zu der frühen Jahreszeit nicht sonderlich viele, doch auf 15 Arten bin ich an diesem schönen Tag immerhin schon gekommen. Dazu gehörten unter anderem Blau- und Kohlmeise, ein Trupp Stieglitze, drei Rotmilane, zwei Mäusebussarde, zwei Kolkraben und mehrere Nebelkrähen, Elstern, Amseln, Ringeltauben usw. .</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stieglitze, bestimmt ein Trupp von ungefähr 20 Individuen, konnte ich im bodennahen Raum zwischen den abgestorbenen Stauden des Vorjahres beobachten. Ihr farbenfrohes Gefieder wirkte durch die weiße Landschaft, den blauen Himmel und die Sonne fast schon unecht bunt, war aber daher umso schöner zu beobachten. Beeindruckend war auch die Begegnung mit den Kolkraben, den Rotmilanen und den Nebelkrähen. Während zwei Nebelkrähen damit beschäftigt waren die kreisenden Rotmilane zu stören, konnte ich einen Kolkraben in einer Pappel am Wegesrand beobachten. Alles in allem mal wieder nichts besonderes, aber es hat in jedem Fall Lust auf mehr gemacht.</p>
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		<title>Es riecht nach Frühling in Babelsberg</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 11:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiber]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich gerade eben mit meinem Hund entlang der Bahnschienen parallel zur Stahnsdorfer spazieren gegangen bin, hat sich ein weiterer Frühlingsbote aus der Vogelwelt lautstark zu Wort gemeldet. Zum ersten mal in diesem Jahr habe ich bewusst den Kleiber im Wald wahrgenommen. Sein &#8220;Trillern&#8221; hat selbst die sonst im Augenblick so dominanten Kohlmeisen übertönt. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als ich gerade eben mit meinem Hund entlang der Bahnschienen parallel zur Stahnsdorfer spazieren gegangen bin, hat sich ein weiterer Frühlingsbote aus der Vogelwelt lautstark zu Wort gemeldet. Zum ersten mal in diesem Jahr habe ich bewusst den Kleiber im Wald wahrgenommen. Sein &#8220;Trillern&#8221; hat selbst die sonst im Augenblick so dominanten Kohlmeisen übertönt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kleiber ist zwar das ganze Jahr über bei uns beheimatet, doch kann sein Gesang lediglich im zeitigen Frühjahr so zahlreich vernommen werden. Bereits ab Ende März nimmt die Rufaktivität spürbar ab. Er ist der einzige heimische Vogel, der sowohl baumaufwärts, als auch kopfüber, baumabwärts laufend in Waldbeständen und Parks anzutreffen ist. Zur Brut benutzt er neben natürlichen Baumlöchern auch vom Specht angelegte Bruthöhlen, in die ab der ersten Aprilhälfte die Eier gelegt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu beobachten ist der Vogel besonders gut, wenn man zum Beispiel bei einem schönen Sonntagsspaziergang durch einen der zahlreichen, innerstädtischen Parks in Potsdam einfach mal auf einer Bank ausruht und den Blick über die Baumstämme in der näheren Umgebung streifen lässt. Insbesondere in Parks kommen die Kleiber in hoher Dichte vor, so dass die Chancen auch tatsächlich einen zu entdecken ausgesprochen hoch sind.</p>
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		<title>Ein neuer Tag in Potsdam West</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/02/ein-neuer-tag-in-potsdam-west/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 16:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Baumläufer]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiber]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat sich tatsächlich mal kurz die Sonne blicken lassen. Bei dem eisigen Wind der letzten Tage, taten die Sonnenstrahlen sogar richtig gut. Neben diesem rein subjektiven Wohlgefühl steigt mit jedem Sonnenstrahl auch die Aktivität der allgegenwärtigen Stadtvögel. Heute waren es vor allem die Baumläufer und Grünfinken, die sich stärker als in den letzten tagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute hat sich tatsächlich mal kurz die Sonne blicken lassen. Bei dem eisigen Wind der letzten Tage, taten die Sonnenstrahlen sogar richtig gut. Neben diesem rein subjektiven Wohlgefühl steigt mit jedem Sonnenstrahl auch die Aktivität der allgegenwärtigen Stadtvögel. Heute waren es vor allem die Baumläufer und Grünfinken, die sich stärker als in den letzten tagen bemerkbar gemacht haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <a title="Grünfink-Steckbrief" href="http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/die40haeufigstengartenvoegel/03653.html" target="_blank">Grünfinken</a> sind zu weitesten Teilen ganzjährig bei uns zu hause und somit auch durchweg zu beobachten. Bei dem guten Wetter heute zeigten sie sich allerdings von ihrer musikalischen Seite und bewiesen eindrucksvoll, dass sie durchaus zu mehr fähig sind als zu ihrem typischen, krächzenden &#8220;dschrüüüüüjuh&#8221;. Die Grünfinken entlang der Forststraße waren noch in recht großen Trupps unterwegs, die sich im weiteren Verlauf des Frühjahrs aber weitestgehend auflösen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <a title="Garten- und Waldbaumläfer " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bauml%C3%A4ufer" target="_blank">Baumläufer</a> sind da wesentlich schwerer zu sehen und noch schwerer zu hören. Ihre Rufe sind viel unscheinbarer als die der meisten übrigen Stadtvögel und man muss sich schon konzentrieren, um sie bewusst zu vernehmen. Ich habe festgestellt, dass man am meisten Glück hat, wenn man eine Weile den Blick auf einen kräftigen Baumstamm richtet und genauaufpasst, dass einem der ebenso kleine, wie unscheinbare Geselle nicht durch die Lappen rutscht. Neben dem Kleiber sind Garten- und Waldbaumläufer (die Baumläufer sind im Übrigen recht schwer voneinander zu unterscheiden) die einzigen Vertreter innerhalb der heimischen Vogelwelt, die so sicher an den senkrechten Baumstämmen marschieren können. Doch während die Baumläufer dies nur aufwärts beherrschen, kann man den Kleiber in beide Richtungen, also oben und unten, laufen sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne freue ich mich schon auf die Entdeckungen des nächsten Kartiertages.</p>
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		<title>Aus dem Leben eines Kartierers</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2009/02/aus-dem-leben-eines-kartierers/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 16:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kartierung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch heute war ich wieder draussen und habe mir den eisigen Wind um die Nase wehen lassen. Jeden Tag aufs Neue, daher kam ich heute auch auf die Idee, ausgewählte Tagesereignisse mit euch teilen zu wollen. Wie ich schon mehrfach in den letzten Tagen auf der Homepage und hier im Blog geschrieben habe, kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auch heute war ich wieder draussen und habe mir den eisigen Wind um die Nase wehen lassen. Jeden Tag aufs Neue, daher kam ich heute auch auf die Idee, ausgewählte Tagesereignisse mit euch teilen zu wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich schon mehrfach in den letzten Tagen auf der Homepage und hier im Blog geschrieben habe, kann man momentan jeden Tag schöne, die Mundwinkel in die Höhe treibende Beobachtungen machen, wenn man nur ein wenig die Augen aufmacht. Tag für Tag kehrt immer mehr Leben in die heimische Vogelwelt zurück. Heute habe ich schwärmeweise Schwanzmeisen in den Gartengehölzen und Hecken entlang der Straßenzüge in Potsdam-West gesehen. Auch das ist ja vielleicht wieder nichts besonderes, doch immerhin mal eine willkommene Abwechslung zu dem ewigen Einerlei aus Blau- und Kohlmeisen. Diese sind zwar nicht minder hübsch, doch im Vergleich viel häufiger anzutreffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Begeisternd war ferner die akrobatische Flugleistung zweier Nebelkrähen, die in der Luft über der Tram-Haltestelle Zeppelinstraße / Feuerbachstraße versuchten sich gegenseitig wieder und wieder das erbeutete Brötchen abzujagen. Ein schönes Schauspiel mit einem arg schimpfenden Verlierer.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin gespannt, welcher Vogel mir morgen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.</p>
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