FF-vita Blog

Landschaftsnutzung und Naturschutz

Kategorie: Halbernstes

Schluss mit putzig! Kormoran ist Vogel des Jahres 2010

Der Kormoran ist zum Vogel des Jahres 2010 gekürt worden – das ist doch mal spannend! Da kommt doch mal so richtig Bewegung in die Sache.  Schluss mit hübsch, putzig oder elegant! Ich mein, so einen Eisvogel findet noch jeder schön, am liebsten in einer netten Licher-Werbung mit klarem Wasser und so schön grünen Wäldern drumherum. Ja damit können wir uns identifizieren, vor allem wir Biertrinker. Wo genau liegt eigentlich dieses Licher-Land? weiterlesen… »

The World’s Dirtiest City – Baku

Kürzlich habe ich gelesen, dass Baku die dreckigste Stadt der Welt und Sumgayit die am meisten verschmutzte Region ist. Ich muss sagen, dass beruhigt mich sehr! Irgendwie wäre die Vorstellung, dass es eine noch  dreckigere Stadt als Baku geben könnte auch zu grausam. Gut, ich weiss nicht wie es in Dhaka ist, der Nummer zwei im Ranking um den Platz “Dirtiest City”, sicherlich auch nicht viel besser. Aber den Platz eins kann nun mal nur einer belegen und da hat sich Baku diesen Titel doch redlich verdient, wie ich finde. weiterlesen… »

Altiaghaj Nationalpark

Am Sonntag war es wieder soweit, wir mussten Baku dringend verlassen und frische Landluft schnappen. Nachdem wir bereits im Shirvan-und Hirkan-Nationalpark waren, haben wir mittlerweile den Anspruch alle Nationalparke in Aserbaidschan kennenzulernen. Nun denn, unser ultimativer Vogel-Reisefuehrer  ”Birdwatching in Azerbaijan – a guide to nature and landscape” lockt mit: “Wolves and Caucasian Brown Bears still roam the national park, which is espacially beautiful in early October, when the trees are in full autumn colours.” weiterlesen… »

Ich bin zu alt für den Scheiß

Share and discover what’s happening right now, anywhere in the world- twitter.com, Facebook helps you connect and share with the people in your life…  Also ich weiss nicht, hat das alles mit sms begonnen oder schon mit Papierrollen ?  Menschen kommunizieren halt gern, aber ich bin wohl sehr altmodisch, ich rede lieber beim Bier auf dem Balkon oder gemütlich auf dem Sofa mit analogen Menschen. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht technik-feindlich eingestellt, gar nicht und ich lobe auch die Vorzüge des Internet, des Bloggens und der Informationsbereitstellung. Ich gehör doch auch irgendwo zur Youtube-,Wiki-, GMX- und Skype-Generation.  Aber der Sinn vom twittern und chatten will sich mir einfach nicht erschließen, was kann man beispielsweise in 140 Zeichen mitteilen? Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen, ich lese Die Zeit! Nun habe ich mich kürzlich auch bei Facebook angemeldet, obwohl ich darin bisher ebenfalls keinen Sinn gesehen habe.  Aber nun gut, eine Freundin hat mir mehrmals eine Freundschaftseinladung an meine Mailadresse geschickt und irgendwann dachte ich – ja, ist ja schon gut, wieder so ein Zeitfresser, aber ich machs! Erstaunlich fand ich, dass mir bei der Anmeldung gleich eine Latte von Leuten als Freunde angeboten wurden, die ich tatsächlich alle kenne. Heidewitzga, Big Brother is watching you! Während des Studiums war ich bei Studivz angemeldet, aber habe mich irgendwann davon verabschiedet, weil ich zu viel Zeit darin verbracht habe. Viele haben sich dort abgemeldet, aber aus Datenschutzgründen und sich bei Facebook & co. angemeldet, naja. Es ist gerade schwer einen zusammenhängenden Gedanken zu fassen und einen Blogeintrag zu schreiben, weil ich parallel von zwei Leuten angeskypt werde und mein PC diverse Updates möchte. Mein bester Freund empfiehlt mir außerdem Thunderbird, da kommen dann alle Mails an und es ploppt jedes Mal auf der Menüleiste auf, wenn ich eine Mail bekomme.  Aber dann kann ich gar nichts mehr schreiben, dann müsste ich wohl in ein anderes Zimmer gehen und den Text, an dem ich arbeite auf einem Rechner schreiben, der nicht ans Internet gestöpselt ist oder womöglich noch auf Papier. Oje, natürlich könnte ich auch an diesem Rechner das DSL-Kabel rausziehen, manchmal kommt man auf die einfachsten Sachen nicht. Wo war ich? Ach ja, Facebook, ja das ist toll, ich kann jetzt mit Leuten in Kontakt treten, die gerade im Tienshan-Gebirge oder sonstwo sind. Ich kann mir über Youtube bzw. dem Profil bei Facebook eines Bekannten ein Video anschauen, was er gestern, sagen wir mal, auf den Straßen in Kathmandu gedreht hat. Das ist wirklich Wahnsinn, man braucht nicht mehr Monate oder Jahre auf Reiseberichte zu warten. Aber wäre es nicht schöner, sich zu treffen und bei einem Essen in Ruhe darüber zu berichten? Sich dabei Fotos anzuschaun, Gedankenaustausch zuzulassen, Nachfragen zu gewähren? Mir scheint vieles banaler zu werden, selbst Weltreisen, denn alles wird ganz knapp und hipp in kleinen Kommentaren zusammengefasst, dazu lustige Bilder und Videos und schaut ma Leute, wie cool ich bin. Vielleicht wäre ich gern selbst so cool und vielleicht habe mich auch bei Studivz abgemeldet, weil mir nie tausend Leute auf meine Pinnwand geschrieben haben oder ich zweitausend “Freunde” hatte. Aber ich verbringe dann auch lieber Zeit mit echten Freunden in der Wirklichkeit, ich bin auch einfach zu alt für den Scheiß.

Ein Leben ohne Internet

Unvorstellbar – ein Leben ohne Internet, also ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne Rechner, ohne Musik und natürlich auch ohne Arbeit! Was macht man, wenn man  morgens beim Kaffee als erstes Mails checkt, aber der Rechner die Hufe hochgerissen hat? Wenn man sich nicht in Arbeit stürzen kann? Wenn sich das ganze Leben auf diese Kiste  mit DSL-Anschluss eingestellt hat? Wie soll man dann überhaupt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können ohne bvg.de, ach wie findet man überhaupt Adressen ohne GoogleMaps? Wie kann man Leute anrufen, deren Telefonnummer nur Online verfügbar sind? Wie lädt man neue Musi auf den iPod? Seit einem Monat muss ich mir diese Fragen stellen, seit einem Monat hat mein Targa-Notebook keine Lust mehr hochzufahren. Ok, ganz sauber ist er nie gelaufen, hat oft gemuckt, hatte wohl zu wenig Arbeitsspeicher und musste sanft behandelt werden. Also beispielsweise nicht anfassen diese kleine Mimose, wenn er größere Daten zu verarbeiten hat oder noch nicht ganz hochgefahren ist. Dann hatte er diese gruselige Eigenschaft nach dem Runterfahren wieder eigenständig hochzufahren, also immer Strom im richtigen Moment ausschalten. Gut, das sind alles Sachen, mit denen man leben kann. Aber man ist doch ziemlich ratlos, wenn er gar nicht mehr hochfährt  und nicht mal von der Installations-CD bootet. Inzwischen war er zweimal beim Hersteller und mehrere Male beim PC Spezialisten, aber niemand hat eine Lösung für das Problem und ich langsam keinen Nerv mehr für weitere Lösungsvorschläge. Ich werde den Eindruck nicht los, dass er mich verkackeiern will! Denn fahre ich mit ihm zum PC Spezialisten und er fährt einwandfrei hoch, ich fahre wieder nach Hause, er fährt NICHT hoch. Ich fahre wieder zum PC Spezialisten und er fährt mit einer Selbstverständlichkeit hoch, dass ich ihm gern mal das Fliegen beibringen möchte. Die denken doch, ich bin verrückt, völlig gaga oder in einer der jungen Männer dort verliebt. Also das bin ich NICHT! Ich möchte doch nur einen funktionierenden Computer – meine Herren. Ich möchte wieder mein Leben mit Internet zurück, eine eigenständiges, selbstbestimmtes Leben, ohne ständig zu Freunden fahren zu müssen, um dort “mal was am Rechner zu machen”. So wie jetzt grad: 2,5 Stunden Bahnfahrt für diesen Blogeintrag, das ist doch irgendwie tragisch, oder?

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