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Landschaftsnutzung und Naturschutz

Kategorie: FF-vita.de

FLL-zertifizierter Baumkontrolleur

Seit vergangenem Donnerstag kann ich mich, dank bestandener Prüfung, als FLL-zertifizierten Baumkontrolleur bezeichnen. Ziel war es meine bisherigen praktischen Erfahrungen in der Baumkontrolle auf eine solide, theoretische Basis zu stellen, um das Leistungsspektrum von FFvita dauerhaft um diesen Arbeitsbereich erweitern zu können.

Neben der Baumbiologie standen insbesondere die Themengebiete Schadenskunde an Bäumen, Baumpilze , Baumpflege,  Baumschutz auf Baustellen,  ZTV Baumpflege und die Richtlinie zur Durchführung von Baumkontrollen der FLL auf dem Stundenplan. Begleitet wurde der theoretische Unterricht von praktischen Unterweisungen an Straßenbäumen, die von dem Seminarleiter selbst durchgeführt wurden.

Die Schulungsinstitution ImStrom aus Höxter soll an dieser Stelle zunächst einmal sehr lobend erwähnt werden.  In der Konrad-Zuse-Straße 3 in Höxter trifft eine geballte Ladung gelebtes Praxiswissen auf sympathische Seminarleiter und eine angenehme Lernatmosphäre. Das Kursangebot umfasst einige interessante Seminare rund um die Themenkomplexe Gewässerökologie, Baumkontrolle, Katasterarbeit und einiges mehr.  Dementsprechend wird mein erstes Seminar bei Imstrom sicher nicht mein letztes gewesen sein.

Mehr zu der Woche bei ImStrom in Höxter schreibe ich in den kommenden Tagen….jetzt wird erstmal weiter an der Firmenhomepage gebastelt.

Mit Fortbildung das Leistungsspektrum erweitern

Nun bin ich seit über einem Jahr regelmäßig in der Baumkontrolle tätig und konnte wertvolle Erfahrungen in diesem verantwortungsvollen Arbeitsbereich sammeln. Neben der Mitarbeit bei der kommunalen Baumkontrolle  (in Zusammenarbeit mit einem Baumsachverständigenbüro) seit 2008, konnte ich auch für eine Wohnungsbaugesellschaft tätig werden und ein Baumkataster erstellen, bzw. die Verkehrssicherheit der Bäume  bewerten. Durch die praktische Berufserfahrung in dem Bereich erfülle ich nun eine der Voraussetzungen für die FLL-Zertifizierung zum Baumkontrolleur (Zertifizierung der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.). Da ich die weiteren Voraussetzungen zur Zulassung ebenfalls erfüllt sehe, habe ich mich zu einem entsprechenden Seminar mit anschließender Prüfung Ende April in Höxter angemeldet.

Das Seminar und die Prüfung wird durchgeführt von der Arbeitsgruppe ImStrom und umfasst drei Tage Lehre und einen Tag für die Zertifizierung. Die Lehrgangsinhalte drehen sich dabei vornehmlich um folgende Schwerpunkte:

  • Baumbiologie / Holzanatomie
  • Schadenskunde / Reperaturwachstum der Bäume / VTA
  • Schadpilze / Abwehrverhalten der Bäume
  • rechtliche Grundlagen der Baumkontrolle
  • Arbeitssicherheit bei der Baumkontrolle
  • Baumpflegemaßnahmen
  • Baumschutz bei Baustellen
  • Abnahme von Baumpflegemaßnahmen

Es wird somit eine ganze Menge an Fachwissen vermittelt und ich hoffe die Kontrolle der Straßenbäume in diesem Jahr zusammen mit der erfolgreichen Zertifizierung abschließen zu können. Spätestens Ende April werde ich dann wohl entweder mit eingezogenem Schwanz verkünden, dass ich die Prüfung in einem halben Jahr wiederholen muss oder aber erfolgreich das Leistungsspektrum und die Referenzen von FFvita erweitert habe. Hauptsache das Wetter passt, da ich die Chance gleich nutzen möchte die Campingsaison zu eröffnen.

Schwarzspechte und Turmfalken am Krongut Bornstedt

Bei der heutigen Arbeit habe ich das erste Mal in diesem Jahr die Flugrufe und Revierrufe mehrerer Schwarzspechte vernommen. Da alleine ist sicherlich noch wenig besonderes dran, sind Schwarzspechte doch Standvögel, die größtenteils das ganze Jahr über bei uns bleiben. Mich hat es trotzdem gefreut direkt die Revierrufe zweier Individuen gehört zu haben. Für die Schwarzspechte beginnt jetzt ab Ende Januar bis in den Februar hinein die Suche nach einem passenden Revier und einem Partner.

Seitdem ich im letzten Jahr meine Diplomarbeit über die Kartierung von Schwarz- und Mittelspechten geschrieben habe, lässt mich diese Artengruppe nicht mehr los und ich hoffe mich auch in diesem Jahr weiter in der Kartierung von Spechten schulen zu können. Zunächst einmal folgt wohl ab Ende Februar die bereits angekündigte Kartierung der Mittelspechte im “Neuen Garten” Potsdam.

Will man selbst einmal versuchen aktiv Schwarzspechte in der freien Natur zu finden, so ist dies sicherlich nicht sonderlich schwer, da die Rufe zum einen weithin hörbar sind und zum anderen der Vogel nicht sonderlich scheu auf den Menschen reagiert. Es ist allerdings empfohlen sich zwischen Ende Februar und Ende März / Mitte April auf die Suche zu machen, da die Art im weiteren Verlauf des Frühjahrs deutlich ruhiger wird.

Die Homepage von FF-vita ist online

Am vergangenen Donnerstag war es dann endlich so weit. Die Homepage von FF vita, dem Ingenieurbüro für Landschaftsnutzung und Naturschutz wurde online gestellt. Zwar sind noch nicht alle Themenbereiche und Inhalte vollständig fertig, doch hoffen wir mit unserer Firmenpräsenz im Internet schon jetzt ein attraktives Angebot für potenzielle Auftraggeber geschaffen zu haben.

In den nächsten Tagen folgt selbstverständlich der sogenannte “Feinschliff”, welches sich im Konkreten hauptsächlich auf inhaltliche Vervollständigung der Bereiche Leistungen, Referenzen und Ausstattung bezieht. So sollen zum Beispiel die angebotenen Leistungen näher beschrieben werden um auch die Unterschiede in den Arbeitsmethoden verdeutlichen zu können.

Neben den potenziellen Kooperationspartnern und Auftraggebern sollen natürlich auch alle anderen Interessierten von unserem Internetauftritt profitieren. Dazu liefert der Bereich “Aktuelles” in Zukunft eine Rundschau aktueller Veröffentlichungen mit Naturschutzbezug und auch ein in den nächsten Tagen folgender Bereich mit interessanten Informationen rund um die Vorgänge in der Natur soll folgen.

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