Über technische Details kann ich als Laie natürlich wenig sagen, aber schön klein ist er auf jeden Fall – er passt sogar in eine Frauenhandtasche! Und er ist leicht, kaum 2 kg machen ihn neben den neun Stunden Akkulaufzeit zum idealen Partner für unterwegs. Man kann ihn einfach überall nutzen und ist lange Zeit nicht auf eine Steckdose angewiesen. Und während andere in Panik ausbrechen, wenn der Laptop auf Netzwerkbetrieb umgestellt werden möchte, bleibe ich entspannt und weiss, dass ich noch mindestens eine halbe Stunde und meist sogar noch mehr Zeit habe, um das Ladekabel zu suchen. Und selbst wenn es kurz vor knapp ist: erstmal schaltet sich der Eee PC diskret in den Standby und nichts geht verloren, nun kann man immer noch in Ruhe das Ladekabel holen. weiterlesen… »
…oder des Mannes neues Spielzeug. Na wie man den frischen FF vita – Zuwachs auch immer nennen möchte (für Namensvorschläge bin ich immer dankbar), er wurde wie bestimmt viele andere seiner Art, vom Postboten gebracht. Zwar nicht traditionell durch den Schornstein, sondern durch die Vordertür, aber ich denke dies war dem übermenschlichen Arbeitspensum geschuldet, dass so ein Paktebote in Zeiten des Internetversands zu bewerkstelligen hat. Jetzt ist er da, kaum größer als DIN A5 kommt er daher und begeistert durch eine Vielzahl technischer Spielereien und Möglichkeiten.
Ich bin ganz sicher kein PC-Experte und sollte mich daher mit einer rein technischen Interpretation der Komponenten fein zurück halten, dennoch bin ich jahrelanger Computernutzer und erkenne was Spaß macht und was nicht. Er macht Spaß! Und zwar viel und ausdauernd. Der Akku hat bereits nach dem ersten Laden gut und gerne neun Stunden ausgehalten ohne zu mucken. Auch ist das Teil im direkten Vergleich schneller am Start als mein “großer”, der immerhin mit einem modernen QuadCore Prozessor und reichlich Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Schaut man sich das Gehäuse an findet man allerhand Anschlüsse, die dem uneingeschränkten mobilen Einsatz ganz sicher zuträglich sein werden. Schließlich wurde das Gerät nicht nur zum Zeitvertreib angeschafft, sondern es soll eine Investition in die Zukunft unserer Selbständigkeit darstellen.
Jetzt geht der Kleine erstmal auf Wanderschaft. Wie jeder Zögling großer Familien soll auch er die Welt bereisen, Erfahrungen sammeln und Patina ansetzen. So sende ich ihn zu meiner werten Geschäftspartnerin, die gerade bemüht ist einen kleinen Beitrag zur Rettung der aserbaidschanischen Vogelwelt zu leisten. Sie weilt, wie sie ja bereits beschrieben hat in der dreckigsten Stadt der Welt: in Baku. Ich habe ihn hier mit allen nützlich Programmen ausgestattet, so dass er dann vor Ort direkt einsatzbereit ist. Vielleicht schickt er ja mal ne ecard aus der Ferne…wer weiß.
Endlich ist es soweit, der neue PC ist da – ein Dell Vostro 420 mit 250GB Festplattenspeicher. Ich habe wieder Internet! Sehr geil! Und wie wunderschön der BenQ Monitor ist. Jetzt kann er seine ganze Pracht entfalten und GIS-Karten basteln macht doppelt so viel Spaß, weil man einfach wahnsinnig viel Platz auf dem Schirm hat. Auch die Bekanntmachung mit dem Drucker lief super, eigentlich kann es jetzt nur noch bergauf gehen, aber da wird meine Freude auch schon gleich wieder getrübt. Die Festplatte mit jeglichen Daten des Targa-Notebooks kann nicht gelesen werden – tja irgendwas ist ja immer. Sehr ärgerlich, nicht zuletzt wegen dem geschäftlichen Kram, aber auch schade um die Musik und zahlreichen Bildern, z.B. aus Kirgistan. Entweder wird die Festplatte gar nicht erkannt oder nur als lokaler Datenspeicher angezeigt und beim Versuch diesen zu öffnen, stürzt der niegelnagelneue Dell-PC ab, na wunderbar. Wenn man in Foren versucht eine Lösung zu finden, stößt man nur auf gleichfalls Verzweifelte User, die um einen kompletten Datenverlust fürchten. Einmal habe ich es geschafft, mir die Eigenschaften der Platte anzuschauen, ohne, dass der Rechner abschmiert – aha, komplett freier Speicherplatz. Ich fall vom Glauben ab. Lieber digitaler Gott, habe noch einmal ein Einsehen mit mir und lass es nur ein Problem mit der Kompatibilät sein oder eine Macke der Festplatte, die man wieder hinbekommt! Dieser Datenverlust wäre zu viel für mich und meine technikgepeinigte Seele.
BeCool! Das fiel mir in der letzten Zeit sehr schwer, denn der digitale Gott ist immer noch gegen mich und ich weiss nicht, wie ich ihn besänftigen kann. Mein Targa-Notebook ist nun zum dritten Mal beim Hersteller im Reperaturservice und ich schreibe grad auf einer alten Kiste von meinen Eltern. Ich weiss, man darf nicht undankbar sein und sie haben sich sehr viel Mühe gegeben, dieses Notebook, welches sechs Jahre lang (!) nicht online war und kaum noch genutzt wurde, wieder zum Laufen zu bringen. Es hat mehr als einen Tag gedauert und ich bin ihnen auch sehr dankbar dafür, aber dennoch ist das Ergebnis eher unbefriedigend. Man darf nur einen Explorer öffnen, kann sich erstmal einen Kaffee machen, wenn man eine Internetseite anklickt und ab und an schmiert er einfach völlig ab, dann hat man einen blauen Krisselbildschirm. Ok, das kann man alles ertragen, auch dass man einen halben Tag braucht, um den Drucker zu installieren mit dem Ergebnis, dass man zwar drucken, aber nicht scannen kann. Man kann eben nicht alles haben, aber dass ich nun urplötzlich nicht mehr auf meine (mühsam!) auf externer Festplatte gespeicherten Daten zugreifen kann, macht mich dann doch sauer. Es reicht langsam und ich habe auch keinen Nerv mehr für gutgemeinte Tipps wie “dann fahr doch zu… oder ins Internetcafè” oder sonstwas. Falls das meine Freunde lesen, bitte entschuldigt, ich weiß es ist alles lieb gemeint. Aber nächste Woche soll ja der neue PC von Dell geliefert werden, ich bin gespannt, ob mir der digitale Gott dann wieder hold ist. Jedenfalls ist der neue Monitor heute schon eingetroffen, danke Andy, er ist wunderschön. Ein BenQ G2220HDA 21,5 Zoll Widescreen TFT Monitor in elegantem Schwarz, für mich ist er auf jeden Fall ein Cadillac unter den Bildschirmen, ideal für GIS-Arbeiten oder Filme anschauen. Wenn ich ihn anschaue, vergesse ich kurz den Ärger mit der Technik.