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	<title>FF-vita Blog &#187; Allgemeines</title>
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	<description>Landschaftsnutzung und Naturschutz</description>
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		<title>So sieht also NATURA 2000 aus?!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Aserbaidschan]]></category>
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		<description><![CDATA[Oder: Anleitung zum &#8220;Wegackern&#8221; von Kleingewässern&#8230; Jeder Mitgliedstaat der EU verpflichtet sich, zur Erhaltung der Biodiversität, auf seinem Hoheitsgebiet bestimmte Schutzgebiete in das europäische Schutzgebietssystem &#8220;Natura 2000&#8243; einzugliedern: &#8220;Es wird ein kohärentes europäisches ökologisches Netz besonderer Schutzgebiete mit der Bezeichnung &#8220;NATURA 2000&#8243; errichtet. Dieses Netz besteht aus Gebieten, die die natürlichen Lebensraumtypen des Anhangs I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Oder: Anleitung zum &#8220;Wegackern&#8221; von Kleingewässern&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder Mitgliedstaat der EU verpflichtet sich, zur Erhaltung der Biodiversität, auf seinem Hoheitsgebiet bestimmte Schutzgebiete in das europäische Schutzgebietssystem &#8220;Natura 2000&#8243; einzugliedern: &#8220;<em>Es wird ein kohärentes europäisches ökologisches Netz besonderer Schutzgebiete mit der Bezeichnung &#8220;NATURA 2000&#8243; errichtet. Dieses Netz besteht aus Gebieten, die die natürlichen Lebensraumtypen des Anhangs I sowie die Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes dieser natürlichen Lebensraumtypen und Habitate der Arten in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gewährleisten</em> (Artikel 3 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie).&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Brandenburg hat 620 solcher FFH-Gebiete mit einer Fläche von 333.138 ha, was 11.3 Prozent der Landesfläche entspricht. Mecklenburg-Vorpommern hat zwar nur 235 FFH-Gebiete, aber dafür mit einer Fläche von 573.400 ha, was sogar 18.5 Prozent der Landesfläche entspricht. Na &#8211; ist das nicht schön? So viel Natur auf einmal? Na klar, wenn man Agrarsteppe, Kiefernforst und Kuhweiden als Natur ansieht. Ich gebe zu, es war wirklich SEHR naiv von mir zu glauben, dass FFH-Gebiete etwas besonderes sind und zum Teil gibt es darin auch kleine Inseln mit naturnahem Wald, Mooren, artenreiche Feuchtwiesen oder natürlichen Gewässern. Und außerdem hat die Kulturlandschaft, wie sie nun einmal in Mitteleuropa geschaffen wurde, auch ihre Reize und kann eine große Artenvielfalt hervorbringen. Will sagen &#8211; ich bin nun wirklich ein Freund unserer Landschaft mit ihren Weiden, Wiesen, Äckern und Hecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber oft verschlägt es mir den Atem, wenn ich an die kleinen (Natur-) Inseln auf den riesigen Ackerschlägen herantrete. Entweder ist von einem ehemaligen Ackersoll (=Kleingewässer als Überbleibsel der letzten Weichselvereisung) nur noch eine Brennesselfur übrig geblieben oder es wird noch aktiv daran gearbeitet, dieses Kleinod der Natur &#8220;wegzuackern&#8221;. Dafür wirtschaftet man am besten bis zur Böschungskante heran, möglichst so, dass viel Material ins Gewässer fällt, die Eutrophierung tut dann schon ihr Übriges. Bis man dann in einpaar Jahren einen schönen, sauberen, ebenen Ackerschlag ohne störende Kleingewässer hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/08/Natura.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-975" title="Natura" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/08/Natura.jpg" alt="" width="640" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt natürlich auch schöne Beispiele in dem FFH-Gebiet Krohnhorst in Brandenburg und Hinrichshagen in Mecklenburg-Vorpommern, zum Beispiel Kleingewässer in naturnahem Wald mit Wasserschlauch, aber das habe ich bisher nur selten sehen können. So sieht also NATURA 2000 bei uns aus! Da will ich mich nicht mehr über Aserbaidschan beschweren, wo auch mal ein Einkaufszentrum in ein Important Bird Area gebaut wird. Das können wir besser&#8230;</p>
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		<title>Die Zeit rast&#8230;..Spaß machts trotzdem</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Kartierung]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsaussichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon einige Zeit her, dass sich Ninett oder ich hier verewigt haben. Die entstandene Lücke will ich nun versuchen mit einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Wochen zu schließen. Wir sind momentan in der glücklichen Situation uns vor Arbeit nicht retten zu können. Sogar einen weiteren Kartierer, einen ehemaligen Kommilitonen, konnten wir als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist schon einige Zeit her, dass sich Ninett oder ich hier verewigt haben. Die entstandene Lücke will ich nun versuchen mit einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Wochen zu schließen. Wir sind momentan in der glücklichen Situation uns vor Arbeit nicht retten zu können. Sogar einen weiteren Kartierer, einen ehemaligen Kommilitonen, konnten wir als Verstärkung für einen Auftrag mit ins Boot holen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den heißesten Tagen des Jahres waren wir hauptsächlich in der wunderschönen Pampa der Feldberger Seenlandschaft in Mecklenburg Vorpommern unterwegs und führten eine umfangreiche FFH-LRT-Kartierung im FFH-Gebiet Hinrichshagen durch. Der Fokus lag auf den natürlich eutrophen Seen und Kleingewässern, den Moorstandorten und den artenreichen Flachlandwiesen in dieser reich strukturierten Landschaft. Während der ersten Durchgänge, als die Hitze so langsam an die 39°C heranreichte, war es schon eine ganz schöne Quälerei sich durch den vorbildlich unaufgeräumten Wald zwischen Hinrichshagen und Neugarten zu schlagen. Es kam einem so vor, dass auf jeden Baum in diesem Wald so um die 97364 Mücken gekommen sind. Der arme Herr Urox sah jedes Mal wenn wir den Wald betreten haben so aus, als hätte man ihn in Mücken paniert&#8230;..armer Kerl. So nen Hund hat ja nicht soo viel Blut&#8230;. Uns erging es kaum besser. Zumeist sind wir, um der Hitze einen Tribut zu zollen, gegen drei Uhr morgens aufgestanden und waren so ab halb fünf im Wald und dem umgebenden Offenland unterwegs, bis die Hitze so langsam das Hirn schabbelig gekocht hat.  Es galt ja schließlich möglichst alle FFH-LRT ausfindig zu machen. Naja was soll ich sagen, insgesamt waren drei (und einer kommt noch am letzten Augustwochenende) Kartiereinsätze notwendig, aber wir haben es geschafft. Neben der Aufarbeitung der Kartierungsergebnisse haben wir auch noch alle Hände voll mit einer FFH-Kartierung im Norden der wundervollen Schorfheide zu tun. &#8220;Wir&#8221; trifft es dabei allerdings nicht wirklich gut, da maßgeblich Ninett dort kartiert und ich nur versuche sie zu unterstützen. Für meine Anstellung an der FH Eberswalde für die Konzeption einer naturschutzfachlichen Dauerbeobachtung im Nationalpark &#8220;Unteres Odertal&#8221; gibt es schließlich auch noch eine Menge zu tun und auch Potsdams Straßenbäume werfen ihre Schatten voraus. Ab der kommenden Woche starte ich wieder mit der Verkehrssicherheitskontrolle. Nebenbei gibt es noch die eine oder andere Weiterbildung (z.B. ein Baumpflegeseminar bei Imstrom in Höxter, wo ich mich auch schon zum Baumkontrolleur ausbilden ließ) und im September dann ein bestimmt spannender Kongress zur Umweltbeobachtung in Essen, meiner Geburtsstadt. In diesem Sinne ist erstmal alles auf einen neuen Stand gebracht und ich hoffe inständig, dass wir demnächst mal Zeit finden die schönen Seiten unserer Arbeit und die damit verbundenen Erlebnisse, Geschichten und Bilder zu präsentieren. Auch wenn wir momentan nicht wissen wo uns der Kopf steht, wollen wir beide nichts anderes machen. Hoffentlich fängt das kommende Jahr so gut an, wie dieses scheinbar langsam zu Ende geht.</p>
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		<title>Wenn die Mädchen rote Schuhe tragen&#8230;.</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2010/06/wenn-die-madchen-rote-schuhe-tragen/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 11:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitssaison]]></category>
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		<category><![CDATA[HNE Eberswalde]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;dann hat der Lanu wenig Zeit. Dann ist der Sommer da und der Lanu kommt kaum klar&#8230;.düpdidüpdidüü&#8230; Aber genug vom Funny und Schluss mit lustig. In diesem Jahr ist die Arbeitssaison für uns beide sehr gut angelaufen. Wir sind mehr als ausgelastet und verdienen unser Geld maßgeblich damit, in einigen der schönsten Gegenden Ostdeutschlands (und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8230;dann hat der Lanu wenig Zeit. Dann ist der Sommer da und der Lanu kommt kaum klar&#8230;.düpdidüpdidüü&#8230; Aber genug vom Funny und Schluss mit lustig.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Jahr ist die Arbeitssaison für uns beide sehr gut angelaufen. Wir sind mehr als ausgelastet und verdienen unser Geld maßgeblich damit, in einigen der schönsten Gegenden Ostdeutschlands (und damit hÃ¶chstwahrscheinlich auch dem Rest der Republik) verschiedenste Erfassungen zu machen, uns die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen und noch ganz nebenbei weitere Arbeitsfelder für uns zu erschließen. Natürlich ist es einerseits belastend einen riesigen Berg Arbeit vor sich aufgetürmt zu sehen und Tag für Tag sich neuerlich auf den Weg zu machen eine Etappe nach der Nächsten hinter sich zu bringen. Auf der anderen Seite haben wir (und ich bin mir sicher da für uns beide zu sprechen) aber das unverschämte Glück genau das zu machen, was uns Spaß macht. Manch einer geht seiner sonstwie gearteten Tätigkeit nach und freut sich das ganze Jahr schon auf die zwei Wochen Jahresurlaub, die er dann bei einer Treckingtour in den Alpen, beim Wandern im Harz oder beim Erholungsurlaub an der Ostsee verbringt. Wir haben das jeden Tag. Sicher, im Urlaub würde man sich wohl kaum mit einem Rucksack voll Bücher, Karten, Luftbildern, technischer Ausstattung etc. zu unmenschlich frühen Zeiten aus den Laken schälen, um sich dann tagsüber von der Sonne brutzeln, von Mücken fressen und von den Brennnesseln sich die Beine nesseln zu lassen, aber der Raum und der Genuss an der umgebenden Natur bleibt der gleiche. Wir haben unser Hobby zum Beruf gemacht&#8230;.hört sich platt an, ist aber so.</p>
<p style="text-align: justify;">Während ich hier sitze und schreibe hat mich gerade mein Telefon an die Arbeit der nächsten Woche erinnert. Grund genug mal einen kleinen Einblick in unsere momentanen Aufgabenbereiche zu geben:<span id="more-957"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In den ersten Monaten dieses Jahres war ich noch mit umfassenden Baumkontrollen in Potsdam beschäftigt, durch die Mithilfe von Ninett konnte ich die Arbeit aber zum Glück noch termingerecht zu Abschluss bringen. Seit März hat dann ja auch schon vermehrt der Schuh gedrückt, da ein groß angelegtes Vogelmonitoring im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin für das Naturschutzgroßprojekt Biodiversitäts-Exploratorien teilweise zeitgleich zur kommunalen Baumkontrolle durchgeführt werden musste. Auch das haben wir am vergangenen Fretag zum Abschluss gebracht. Weitere Fachgutachten, insbesondere im avifaunistischen Bereich, für verschiedene Auftraggeber haben ihr Übriges zur Belegung sämtlicher Wochenenden beigetragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im April hat Ninett im Zuge einer Trassenertüchtigung zwischen Waren und Lalendorf (MV) eine Kartierung der im Trassenbereich vorkommenden Greifvogelhorste durchgeführt, für die wir in der kommenden Woche (da sind wir wieder bei der Erinnerung meines Telefons) die Nachkontrolle machen werden. Hoffentlich können wir den einen oder anderen Greifvogel in oder an seinem Horst beobachten. Wie sagte Ninett letzte Woche zu mir&#8230;.es käme ihr vor wie eine Schatzsuche&#8230;.Recht hat sie! Genau das ist es, eine Schatzsuche für Erwachsene oder besser noch geocaching mit (avi-) faunistischem Anspruch. Wir werden wohl den werten Herrn Urox (meinen untreuen, vierbeinigen Weggefährten) einpacken und dann für zwei Tage in der Knüste Meck.Poms verschwinden, Vögel gucken und im Zelt nächtigen. Toll, wa?!</p>
<p style="text-align: justify;">Meiner Einer hat im Juni erneut eine halbe Arbeitsstelle an der HNE Eberswalde angenommen. Dort hatte ich ja bereits im vergangenen Jahr daran gearbeitet ein Konzept für eine naturschutzfachliche Dauerbeobachtung im Nationalpark Unteres Odertal zu erstellen. Damit geht es nun weiter und ich bin gerade dabei einen Workshop mit Vertretern aus dem Landesumweltamt Brandenburg, der Nationalparkverwaltung, externen Experten und am Nationalparkplan beteiligten Planungsbüros zu organisieren. Dort soll dann eine Prioritätensetzung hinsichtlich des von mir zu erstellenden Monitoringkonzepts erfolgen. Das ganze ist zwar hauptsächlich sitzende Bürotätigkeit, aber ich kann mich eingehend mit dem einzigen deutschen Auennationalpark auseinandersetzen, was mich meine kommenden Besuche in der Region mit Sicherheit intensiver erleben lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ninett ist im Zuge eines Werkvertrags seit Mai diesen Jahres mit der Kartierung von einigen tausend Hektar FFH-Gebietsfläche im Norden des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin beschäftigt. Neben meiner halben Stelle habe ich zwar nicht so viel Zeit wie sie dafür, aber ich freue mich trotzdem drauf mich mit ihr in den Bereich FFH Kartierung / Biotopkartierung einarbeiten zu können. In der zweiten Junihälfte starten wir dann auch gemeinsam mit einer weiteren FFH-Kartierung. Diese dann allerdings nicht in Brandenburg, sondern in MV. Eine tolle Chance sich auch einmal mit den Biotopkartieranleitungen in anderen Bundesländern auseinanderzusetzen. Schwerpunkt dieser zweiten Kartierung werden Seen in einem Waldkomplex sein. Seen&#8230;.im Sommer&#8230;.da fällt einem zum Feierabend bestimmt was zu ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Na wie auch immer&#8230; Ihr seht, dass wir eine ganze Menge zu tun haben. Nichts Lästiges, nur schöne Sachen. Jeder einzelne Bereich, den man sich durch die verschiedensten Tätigkeiten in der freien Natur erarbeitet, erhöht zwangsweise und unnehmbar das Naturerlebnis in der Zukunft. Das Handwerkzeug die Landschaft zu sehen und zu verstehen haben wir durch das gemeinsame Studium an der HNE Eberswalde erworben.  Es so vielfältig zu nutzen kommt durch die Leidenschaft, die wir diesem Arbeitsfeld entgegenbringen. So&#8230;.ich mach dann mal weiter&#8230;.</p>
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		<title>Buchen sollst Du suchen&#8230;</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2010/05/buchen-sollst-du-suchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 14:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanzenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Buchenwald]]></category>
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		<description><![CDATA[Naturnahe Buchenwälder gehören zu den faszinierendsten und eindrucksvollsten Landschaften in Deutschland. Vor allem jetzt im Wonnemonat Mai haben sie eine besondere Ausstrahlung durch das frische Grün der austreibenden Blätter. Und wo der Wilddruck nicht zu groß ist, bilden sie mit ihrer immensen Naturverjüngung tatsächlich, die von Tacitus beschriebenen &#8220;undurchdringlichen Wälder Germaniens&#8220;. Experten gehen davon aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naturnahe Buchenwälder gehören zu den faszinierendsten und eindrucksvollsten Landschaften in Deutschland. Vor allem jetzt im Wonnemonat Mai haben sie eine besondere Ausstrahlung durch das frische Grün der austreibenden Blätter. Und wo der Wilddruck nicht zu groß ist, bilden sie mit ihrer immensen Naturverjüngung tatsächlich, die von Tacitus beschriebenen &#8220;<em>undurchdringlichen Wälder Germaniens</em>&#8220;.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/05/Buchenwald2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-943" title="Buchenwald" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/05/Buchenwald2.jpg" alt="" width="640" height="200" /></a></p>
<p>Experten gehen davon aus, dass Deutschland von Natur aus zu ca. 60-70% mit Buchenwäldern bedeckt wäre. Real sind es ca. 5% und von diesem Restbestand werden 98% forstlich genutzt. Rotbuchen (<em>Fagus sylvatica</em>) können 300 und zum Teil sogar bis zu 500 Jahre  alt werden. Das Erreichen ihrer Endhöhe bzw. Hiebsreife liegt jedoch bei 140-160 Jahren, weshalb es Bestände mit über 160-jährigen Buchen nur noch auf 0,16% der Fläche Deutschlands gibt. Der älteste Buchenbestand Deutschlands sind die sogenannten <a href="http://www.wald-mv.de/style-a2/heilige_hallen-13-7-1-67-68-75.html" target="_blank">Heiligen Hallen</a>, mit über 350 Jahre alten Buchen auf 25 ha.</p>
<p>Dass Buchenwälder besonders artenarm sind,  ist jedoch ein verbreiteter Aberglaube und trifft lediglich auf die Anzahl der Baumarten zu. Tatsächlich ist die Rotbuche im Allgemeinen, also abgesehen von Extremstandorten (sehr nass, trocken oder besonders flachgründig) gegenüber anderen Baumarten dominant und kann mit ihrem dichten Kronenschluss Reinbestände bilden. Vor allem in der sogenannten Optimalphase, mit Erreichen der Endhöhe fehlen verschiedene Schichten und der Wald erhält das Aussehen eines aufgeräumten Wirtschaftswaldes. Von Natur aus würden jedoch verschiedene Waldentwicklungsphasen von Vorwald- bis hin zu einem Zerfallsstadium, nebst anderen Kleinbiotopen wie Quellen, Bächen, Waldsümpfe, Kesselmoore usw. mosaikartig nebeneinander vorkommen.</p>
<p>Buchenwald ist sogar besonders artenreich! Vor allem ist er reich an Pilzen, Bodenfauna, speziell Insekten und damit auch unter anderem an Vögel. Nach Untersuchungen wird die Zahl der Tierarten im Buchenwald auf rund 6000 geschätzt. Dabei spielt besonders Tot- und Altholz eine wichtige Rolle als unerschöpfliche Quelle neuen Lebens. Zahlreiche Totholzkäfer (z.B. Hirschkäfer), Hautflügler (Bienen, Wespen), Schnecken, höhlenbewohnende Vögel wie Spechte, Hohltaube, Waldkauz oder auch Säugetiere wie Fledermäuse, Eichhörnchen und Siebenschläfer finden in den Tot- und Altholzstrukturen der Buche einen Lebensraum. Und auch der phänologische Wandel ist im Jahresverlauf viel ausgeprägter als in anderen Waldsystemen. Wenn im Frühjahr die Buchenwälder noch lichtdurchflutet sind, gibt es eine Fülle an Frühjahrsblühern und Gräsern und im Sommer ist der Boden durch den dichten Bewuchs junger Buchen oder dem Kronenschluss ausgedunkelt. Durch den ausgeprägten Wechsel des Licht- und Mikroklimas im Jahresverlauf können elf phänologische Phasen unterschieden werden.</p>
<p><a href="http://www.natur-und-landschaft.de/kurzfassung/index_kurzfassung.htm" target="_blank">Natur und Landschaft, 82. Jg., Heft 9/10 (2007)</a></p>
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		<title>Endlich Frühling!</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2010/04/endlich-fruhling/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 09:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahrsblüher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, dieser Winter war lang und hart, aber umso mehr kann man sich jetzt über die Sonne freuen. Und wer mal einen Spaziergang durch Wald und Flur unternimmt, wird vieles entdecken können, zum Beispiel, die vielen Frühjahrsblüher. Das Buschwindröschen zaubert gleich ganze Blütenteppiche auf den Waldboden, solange noch kein Laub an den Bäumen ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, dieser Winter war lang und hart, aber umso mehr kann man sich jetzt über die Sonne freuen. Und wer mal einen Spaziergang durch Wald und Flur unternimmt, wird vieles entdecken können, zum Beispiel, die vielen Frühjahrsblüher. Das Buschwindröschen zaubert gleich ganze Blütenteppiche auf den Waldboden, solange noch kein Laub an den Bäumen ist und die Sonne ungehindert zu ihr durchdringen kann.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8422.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-894" style="border: 0pt none;" title="Blütenteppich" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8422-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8418.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-895" style="border: 0pt none;" title="Buschwindröschen" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8418-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Huflattich blüht schon sehr zeitig im Jahr, ab Februar, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Schnee weglecken und kommt häufig an lichten Waldstellen, Wegen oder Ufern vor. Den jetzt schon rumfliegenden Hummeln und Bienen bietet der Huflattich eine erste Nahrungsquelle. Ein saftiges Gelb steuern auch die Sumpfdotterblumen an Uferrändern, Gräben und in Auwäldern bei.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8393.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-899" style="border: 0pt none;" title="Huflattich" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8393-300x225.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_8524.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-900" style="border: 0pt none;" title="Sumpfdotterblume" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_8524-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Das Leberblümchen blüht zart blau und verdankt seinen Namen den dreilappigen Blättern, die an die Form einer Leber erinnern. Es gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ist in Laub-,  oder Auwäldern mit kalkhaltigem Boden zu finden. Die Blüten wachsen  während der achttägigen Blütezeit auf das Doppelte ihrer ursprünglichen  Länge an, sie werden von pollenfressenden Käfern gefressen und die Samen  von Ameisen verschleppt.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_8462.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-911" title="Leberblümchen" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_8462-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8414.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-912" title="Lungenkraut" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/04/CIMG8414-300x225.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Wie viele andere Frühblüher besitzt das wunderschön blau bis rotviolett  blühende Lungenkraut einen stärkehaltigen Wurzelstock, der im zeitigen  Frühjahr dem jungen Trieb die notwendigen Nährstoffe zuführt. Das besondere am Lungenkraut aber ist die Blüte, die ihre Farbe mit dem Säuregrad des Zellsaftes ändert. In jungen Blüten ist der Zellsaft sauer und der Farbstoff eher rot. In älteren Blüten ist der Zellsaft neutral bis alkalisch und der Farbstoff blau.  Auch das Lungenkraut verdankt seinen Namen den (weiß gesprenkelten) Blättern, die entfernt an die Oberfläche der Lunge erinnern. Wie beim Leberblümchen glaubte man früher an die Heilkraft für das jeweilige Organ. Tatsächlich enthält das Lungenkraut Saponin und Kieselsäure und soll damit lindernd bei Reizungen der Luftwege sowie bei Reizhusten wirken. Na wie auch immer, für mich wirken alle Frühjahrsblüher lindernd bei Wintermuffeligkeit und Trägheit. Also raus, wenn die Sonne scheint und die Wirkung der bunten Farbtupfer am eigenen Leibe ausprobieren!</p>
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		<title>Mit Fortbildung das Leistungsspektrum erweitern</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 10:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[FF-vita.de]]></category>
		<category><![CDATA[Baumkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[FLL]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun bin ich seit über einem Jahr regelmäßig in der Baumkontrolle tätig und konnte wertvolle Erfahrungen in diesem verantwortungsvollen Arbeitsbereich sammeln. Neben der Mitarbeit bei der kommunalen Baumkontrolle  (in Zusammenarbeit mit einem Baumsachverständigenbüro) seit 2008, konnte ich auch für eine Wohnungsbaugesellschaft tätig werden und ein Baumkataster erstellen, bzw. die Verkehrssicherheit der Bäume  bewerten. Durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun bin ich seit über einem Jahr regelmäßig in der Baumkontrolle tätig und konnte wertvolle Erfahrungen in diesem verantwortungsvollen Arbeitsbereich sammeln. Neben der Mitarbeit bei der kommunalen Baumkontrolle  (in Zusammenarbeit mit einem Baumsachverständigenbüro) seit 2008, konnte ich auch für eine Wohnungsbaugesellschaft tätig werden und ein Baumkataster erstellen, bzw. die Verkehrssicherheit der Bäume  bewerten. Durch die praktische Berufserfahrung in dem Bereich erfülle ich nun eine der Voraussetzungen für die <a title="FLL" href="http://www.fll.de/" target="_blank">FLL</a>-Zertifizierung zum Baumkontrolleur (Zertifizierung der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.). Da ich die weiteren Voraussetzungen zur Zulassung ebenfalls erfüllt sehe, habe ich mich zu einem entsprechenden Seminar mit anschließender Prüfung Ende April in Höxter angemeldet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Seminar und die Prüfung wird durchgeführt von der Arbeitsgruppe <a title="Imstrom" href="http://www.imstrom.de/" target="_blank">ImStrom</a> und umfasst drei Tage Lehre und einen Tag für die Zertifizierung. Die Lehrgangsinhalte drehen sich dabei vornehmlich um folgende Schwerpunkte:</p>
<ul>
<li>Baumbiologie / Holzanatomie</li>
<li>Schadenskunde / Reperaturwachstum der Bäume / VTA</li>
<li>Schadpilze / Abwehrverhalten der Bäume</li>
<li>rechtliche Grundlagen der Baumkontrolle</li>
<li>Arbeitssicherheit bei der Baumkontrolle</li>
<li>Baumpflegemaßnahmen</li>
<li>Baumschutz bei Baustellen</li>
<li>Abnahme von Baumpflegemaßnahmen</li>
</ul>
<p>Es wird somit eine ganze Menge an Fachwissen vermittelt und ich hoffe die Kontrolle der Straßenbäume in diesem Jahr zusammen mit der erfolgreichen Zertifizierung abschließen zu können. Spätestens Ende April werde ich dann wohl entweder mit eingezogenem Schwanz verkünden, dass ich die Prüfung in einem halben Jahr wiederholen muss oder aber erfolgreich das Leistungsspektrum und die Referenzen von FFvita erweitert habe. Hauptsache das Wetter passt, da ich die Chance gleich nutzen möchte die Campingsaison zu eröffnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt gehts los &#8211; auf Krötenwanderung</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2010/03/jetzt-gehts-los-auf-krotenwanderung/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 15:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Amphibien]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingsanfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Freunde, es sind 20°C draussen und die Sonne lacht, da kommt man schon richtig ins Schwitzen, zumindest beim Stützen in die Erde rammen und Krötenzaun einbuddeln. Aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht heute, endlich kann man die dicke Jacke ausziehen und mal wieder richtig körperlich draussen arbeiten. Denn bei Bodentemperaturen über 4°C werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde, es sind 20°C draussen und die Sonne lacht, da kommt man schon richtig ins Schwitzen, zumindest beim Stützen in die Erde rammen und Krötenzaun einbuddeln. Aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht heute, endlich kann man die dicke Jacke ausziehen und mal wieder richtig körperlich draussen arbeiten. Denn bei Bodentemperaturen über 4°C werden auch die Amphibien aktiv und suchen liebeshungrig nach einem Partner. Frösche, Kröten und Molche verlassen jetzt zu Tausenden ihre Winterquartiere und wandern paarungswillig zu ihrem Laichtümpel.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1841.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-874" title="Moorfrosch" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1841-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1842.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-875" title="Moorfroschpaarung" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1842-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Dabei sind sie todesmutig genug, um auch Straßen zu überqueren, die ihre traditionellen Wanderwege durchkreuzen, einige kommen durch, aber viele bleiben auf der Strecke. Wie zum Beispiel die Frösche an der Wildparkstraße in Eberswalde. Ihre Tümpel liegen zwar  gerade einmal 200 m auseinander, aber dennoch haben die kleinen Racker einen gefährlichen Weg vor sich. Beim Neubau der Straße wurden zwar Tunnel eingebaut, aber leider mit unzweckmäßigem &#8220;Leitsystem&#8221;. Hier muss also doch mit einem Krötenzaun nachgeholfen werden, aber zumindest müssen die Eimer nicht mehr täglich geleert werden.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/03/CIMG8357.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-877" title="Amphibientunnel an der Wildparkstraße" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/03/CIMG8357-300x225.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1839.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-878" title="Braunfrosch sucht Übergang" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1839-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Zur Belohnung gab es nach getaner Arbeit ein Froschkonzert mit vielen verpaarten und unverpaarten, aus dem Wasser lugenden Moorfröschen zu bewundern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vögel zählen im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 10:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kartiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[unser Niva]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingsanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Lada]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelmonitoring]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen dürfte es auch bei den letzten angekommen sein, dass der Frühling mit großen Schritten dem Winter auf die Pelle rückt. Eine Auswahl der aktuell zu beobachtenden Frühlingsboten haben wir auf unserer Homepage bereits vorgestellt. An dieser Stelle will ich aus gegebenem Anlass von meinen beiden ersten Vogelkartierungswochen in diesem Frühjahr 2010 erzählen. Meine hochwohlgeschätzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Inzwischen dürfte es auch bei den letzten angekommen sein, dass der Frühling mit großen Schritten dem Winter auf die Pelle rückt. Eine Auswahl der aktuell zu beobachtenden Frühlingsboten haben wir auf unserer Homepage bereits vorgestellt. An dieser Stelle will ich aus gegebenem Anlass von meinen beiden ersten Vogelkartierungswochen in diesem Frühjahr 2010 erzählen. Meine hochwohlgeschätzte Freundin und Kollegin Ninett hatte ja bereits in Aserbaidschan das unzweifelhafte Vergnügen ihre Zeit mit der Beobachtung international bedeutender Zugvogel-Rast- und Nahrungsgebiete zu verbringen. Ich allerdings habe den kompletten Winter hindurch meinem nächstwichtigsten (zumindest aus arbeitstechnischer Sicht betrachtet) Arbeitsgebiet gewidmet, der kommunalen Baumschau. Diese Tätigkeit ist nicht minder wichtig und interessant und es gibt auch einige bedeutende Parallelen. Sowohl bei der Vogelbeobachtung, als auch bei der Baumschau holt man sich mitunter einen steifen Nacken, bei beiden Tätigkeiten ist ein konzentrierter Fokus auf das Objekt der Begierde (Baum oder Vogel) von essentieller Wichtigkeit und beide Tätigkeiten können (müssen) Jahr für Jahr wiederholt von A bis Z durchgeführt werden. Na wie auch immer&#8230; In der vergangenen Woche habe ich mit dem ersten Durchgang im Zuge des &#8220;<a title="Brutvogelmonitoring" href="http://www.vogelmonitoring.de/index.php?cat=service&amp;subcat=mitmachen&amp;subsubcat=hb" target="_blank">Monitoring häufiger Brutvögel in Deutschland</a>&#8221; des Dachverbandes deutscher Avifaunisten, kurz <a title="DDA" href="http://www.vogelmonitoring.de/index.php" target="_blank">DDA</a>, gestartet und auf einer Wald und einer Offenlandfläche eine Linienkartierung durchgeführt. Es ist zwar noch recht früh im Jahr und die Artenzahlen halten sich noch in Grenzen, doch konnte ich auf der Fläche in der Döberitzer Heide immerhin einige Kraniche und Kiebitze beobachten. Auch die Heide- und Feldlerchen geben schon alles und sind überall in ihren Lebensräumen zu vernehmen. In den folgenden Kartierungsdurchgängen im April, Mai und Juni wird sich insbesondere in der Döberitzer Heide das Artenspektrum noch um ein Vielfaches erweitern. Im letzten Jahr zählten auch Klein- und Mittelspechte, Kernbeisser, Seeadler und eine Vielzahl weiterer Brutvögel zum Arteninventar.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben diesen Kartierungen für den Brutvogelatlas von Deutschland werde ich in den kommenden Monaten im Zuge des Naturschutzgroßprojektes <a title="Biodiversitäts Exploratorien" href="http://www.biodiversity-exploratories.de/" target="_blank">Biodiversitätsexploratorien</a> das alljährliche Vogelmonitoring im <a title="BSR SC" href="http://www.schorfheide-chorin.de/" target="_blank">Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin</a> durchführen. Die erste Begehung der insgesamt 100 Flächen im BSR ist habe ich in der vergangenen Woche nun nahezu abgeschlossen und da es momentan regnet und somit eine weitere Kartierung heute ausgeschlossen ist, will ich die erste Woche mal an dieser Stelle Revue passieren lassen.<span id="more-862"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als erstes muss jedoch fernab der Vogelwelt eines hervorgehoben werden: Ein Hoch auf den Lada Niva! Im Mai letzten Jahres habe ich meinen Opel Astra bei der gleichen Tätigkeit zu (wirtschaftlichem) Schrott gefahren. Die Waldwege sind zum großen Teil völlig zerfahren durch die Holzeinschläge in den Wäldern. Harvester, Forwarder und nicht zuletzt die Transport-LKW haben die Forstwege in einen üblen Zustand versetzt. Nicht nur einmal saß ich selbst mit dem Niva im Schlamm fest und konnte mich nur mit Hilfe der Differentialsperre und der Geländeuntersetzung wieder befreien. Aber was soll ich sagen, dafür haben wir uns ja diese Russenschleuder gekauft.</p>
<p style="text-align: justify;">Es liegt bestimmt daran, dass wir in Brandenburg zweifellos mit einer der schönsten und reichhaltigsten Aivifaunen Deutschlands gesegnet sind, aber hätte ich in der vergangenen Woche für jedes von mir gesehene Kranichpaar ein Kreuzchen gemacht, so ständen bestimmt schon 50 oder 60 auf meiner Liste. Auch Rotmilane kreisen über dem Offenland in einer Anzahl, dass es eine wahre Wonne ist. Ohne auf die genaue Kartieranleitung eingehen zu wollen, sind es insgesamt 50 Grünlandflächen und 50 Waldflächen die insgesamt fünf Mal bis Mitte Juni zu begehen sind. Die Flächen wurden dabei so ausgewählt, dass möglichst alle vorkommenden &#8220;Natürlichkeitsgrade&#8221; abgebildet werden. So hat man Untersuchungsflächen in Kieferndickungen ebenso wie in naturnahen Buchenwäldern. Selbstverständlich spiegelt sich das auch jetzt schon im März  in dem vorkommenden Arteninventar wieder. Während in den Kiefernmonokulturen hauptsächlich verschiedene Meisen und Wintergoldhähnchen zu vernehmen sind, so warten die naturnahen Buchenwaldbereiche mit Kleibern, Schwarz-, Mittel- und Buntspechten, Kranichen, verschiedenen Meisen, Buchfinken, Wald- und Gartenbaumläufern usw. auf. Ebenso verhält es sich auf den Grünlandflächen. Je nach umgebender Landschaftsstruktur mehr oder weniger reichhaltig ausgeprägt. Sieht man heute im Offenland einen Schwarm von vielleicht 300 Staren, so lässt sich schon vermuten wie imposant wohl noch vor einigen Jahren (bzw. Jahrzehnten) Schwärme mit mehreren Tausend Individuen gewirkt haben müssen. Momentan sind Wiesenpieper und Feldlerchen auf dem Grünland und Grauammer, Goldammer und Heidelerche in den umgebenden Gehölzen noch tonangebend. Mit jeder weiteren Woche wird sich die Artenanzahl jedoch weiter erhöhen und so werden bald auch Neuntöter und verschiedene Grasmücken in den Frühlingsgesang mit einstimmen. Ich freue mich in jedem Fall auf den nächsten Durchgang. Doch bevor es soweit ist, stehen erst wieder einige Bäume zur Beurteilung ihrer Verkehrssicherheit auf dem Programm. Aber was soll ich sagen, schließlich lässt sich auch Innernorts parallel zur Baumschau eine besondere und einmalige Vogelwelt entdecken&#8230;..man muss nur hinschauen.</p>
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		<title>Die kleinen Freuden des Niva-Fahrers</title>
		<link>http://blog.ff-vita.de/2010/02/die-kleinen-freuden-des-niva-fahrers/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[unser Niva]]></category>
		<category><![CDATA[Lada Niva]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt, wo die Schneedecke in Wald und Flur langsam Kniehöhe (zumindest für so kleine Menschen wie mich) erreicht hat, kommt man endlich in den Genuss all die schönen Dinge wie Geländeuntersetzung und Differentialsperre am Lada Niva auszuprobieren. Endlich haben es die anderen Autofahrer am Oder-Havel-Kanal, einem beliebten Rodelplatz bei Finowfurt aufgegeben, den Weg dorthin zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt, wo die Schneedecke in Wald und Flur langsam Kniehöhe (zumindest für so kleine Menschen wie mich) erreicht hat, kommt man endlich in den Genuss all die schönen Dinge wie Geländeuntersetzung und Differentialsperre am <a href="http://gelaendewagen.at/artikel/ladaniva.php" target="_blank">Lada Niva</a> auszuprobieren. Endlich haben es die anderen Autofahrer am Oder-Havel-Kanal, einem beliebten Rodelplatz bei Finowfurt aufgegeben, den Weg dorthin zu befahren. Keine frischen Fahrspuren mehr, nur zwei grobe Vertiefungen zeigen den Weg an. Nach dem ich neulich schon feststellen musste, dass die Fahrspur direkt an der Lichterfelder Brücke wohl von LKW´s stammt und definitiv zu breit für den kleinen Niva war und ich mich nur mit viel vor- und zurückschaukeln wieder befreien konnte, wollte ich es heute noch einmal wissen. Bis zu den Barschgruben kein Problem, denn auch im Winter scheinen hier Leute zu angeln und ihre Datschen zu besuchen, Gott weiss warum.<span id="more-850"></span></p>
<p>Danach wurde es schon spannender, keine frischen Fahrspuren mehr, nur Schnee und ein Gefühl dafür, wo der Weg sein müsste. Ich schaltete schon einmal vorsorglich die Geländeuntersetzung ein und versuchte mich im zweiten Gang so schnell wie möglich durch den Schnee zu schieben und es funktionierte. Nach vielleicht 500 m fing es an Spaß zu machen und ich wusste, ich schaffe es auf diese Weise bis nach Finowfurt. Der Hund bekam dann auch einen tollen Auslauf am Kanal. Als ich dann, wie alle anderen Jeep- und SUV-fahrenden Frauen einkaufen fuhr und über das Parkdeck zu dem wunderschönen grünen Niva lief, sah ich, dass er statt Radkappen weisse Ummantelungen von Schnee auf den Rädern hatte. Das erfüllte mich dann doch etwas mit Stolz, dass dieser Geländewagen sein Dasein nicht <em>nur</em> auf entwürdigende Weise auf Asphaltstraßen, Parkplätzen und in Städten fristen muss. Ein weitere, fast schon diebische Freude in diesen Wintertagen hat man außerdem, wenn man einfach jeden Parkplatz ansteuern kann, Schnee hin oder her.</p>
<p>Hier noch ein Foto vom Niva, als die Schneedecke noch lächerlich flach war und vom Herrn Urox beim Date mit der Hundedame Sally.</p>
<p><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_1488.jpg"><img class="size-medium wp-image-852 alignleft" title="Lada Niva" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_1488-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_1535.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-853" title="Urox und Sally" src="http://blog.ff-vita.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_1535-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
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		<title>Winterbeobachtungen und die Vorfreude auf den Frühling</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 14:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ninett Hirsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinspecht]]></category>
		<category><![CDATA[Schwärzefliess]]></category>
		<category><![CDATA[Schwärzesee]]></category>

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		<description><![CDATA[Da soll doch noch einer sagen, es gäbe zur Zeit nichts vogeltechnisch Interessante zu beobachten. Wie ich so durch den Kiefernforst (übrigens rücksichtsvoll neben der Loipe) stapfe und denke, ach scheiss doch der Hund drauf, dann beobachte ich halt die vielen wuselnden Wintergoldhähnchen und Haubenmeisen in den Wipfeln. Sind ja auch niedlich, vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da soll doch noch einer sagen, es gäbe zur Zeit nichts vogeltechnisch Interessante zu beobachten. Wie ich so durch den Kiefernforst (übrigens rücksichtsvoll <em>neben</em> der Loipe) stapfe und denke, ach scheiss doch der Hund drauf, dann beobachte ich halt die vielen wuselnden Wintergoldhähnchen und Haubenmeisen in den Wipfeln. Sind ja auch niedlich, vor allem die Wintergoldhähnchen, wie sie flink über die Zweige der Kiefern wuseln. Da sehe ich auch einen Kleiber beim Trommeln &#8211; ??! Ach nee, das ist ja gar kein Kleiber, das ist ein Kleinspecht, da brat mir doch einer einen Storch, was macht der denn hier im Kiefernforst? Ich schaue noch einmal genauer mit dem Fernglas hin und verfolge ihn bei seiner Futtersuche in den dürren Birken- und Kiefernästen. Tatsächlich, dieser Winzling unter den Spechten ist mit seiner Querbänderung auf Flügel und Rücken über jeden Zweifel erhaben &#8211; ein Kleinspecht (<em>Dendrocopos minor</em>). Nun gut, die Schwärze und der Schwärzesee sind mit ihren auwaldartigen Erlenbrüchen nicht so weit entfernt. Vielleicht ist dieses Männchen aber auch nur ein Durchzügler? Na ich werde der Sache im März nachgehen, wenn der Schnee weg ist und man endlich wieder Fahrrad fahren kann. Schöne Winterlandschaft hin oder her, aber so langsam freue ich mich auf den Frühling.</p>
]]></content:encoded>
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