FF-vita Blog

Landschaftsnutzung und Naturschutz

Archiv: Oktober 2009

Schluss mit putzig! Kormoran ist Vogel des Jahres 2010

Der Kormoran ist zum Vogel des Jahres 2010 gekürt worden – das ist doch mal spannend! Da kommt doch mal so richtig Bewegung in die Sache.  Schluss mit hübsch, putzig oder elegant! Ich mein, so einen Eisvogel findet noch jeder schön, am liebsten in einer netten Licher-Werbung mit klarem Wasser und so schön grünen Wäldern drumherum. Ja damit können wir uns identifizieren, vor allem wir Biertrinker. Wo genau liegt eigentlich dieses Licher-Land? weiterlesen… »

The World’s Dirtiest City – Baku

Kürzlich habe ich gelesen, dass Baku die dreckigste Stadt der Welt und Sumgayit die am meisten verschmutzte Region ist. Ich muss sagen, dass beruhigt mich sehr! Irgendwie wäre die Vorstellung, dass es eine noch  dreckigere Stadt als Baku geben könnte auch zu grausam. Gut, ich weiss nicht wie es in Dhaka ist, der Nummer zwei im Ranking um den Platz “Dirtiest City”, sicherlich auch nicht viel besser. Aber den Platz eins kann nun mal nur einer belegen und da hat sich Baku diesen Titel doch redlich verdient, wie ich finde. weiterlesen… »

Altiaghaj Nationalpark

Am Sonntag war es wieder soweit, wir mussten Baku dringend verlassen und frische Landluft schnappen. Nachdem wir bereits im Shirvan-und Hirkan-Nationalpark waren, haben wir mittlerweile den Anspruch alle Nationalparke in Aserbaidschan kennenzulernen. Nun denn, unser ultimativer Vogel-Reisefuehrer  ”Birdwatching in Azerbaijan – a guide to nature and landscape” lockt mit: “Wolves and Caucasian Brown Bears still roam the national park, which is espacially beautiful in early October, when the trees are in full autumn colours.” weiterlesen… »

Shirvan-Nationalpark

Der Trescher-Reiseführer Aserbaidschan weiss zu berichten, dass der Shirvan-Nationalpark 2003 als erster aserbaidschanischer Nationalpark gegründet und 2006 für Besucher eröffnet wurde. Er umfasst 65 000 ha Steppe, Halbwüste, einen unberührten Küstenstreifen, Lagunen, Binnengewässer mit beeindruckendem Schilfgürtel und lockt den Naturfan unter anderem mit Kropfgazellen, Wölfen, Schakalen, Flamingos, Pelikanen, Weisskopfruderenten und Rötelfalken. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so machten wir uns am Mittwoch morgen auf den Weg Richtung Älät und von dort weiter zum “Shirvan Milli Parki”. Der Fahrer und die beiden anderen Fahrgäste im Lada, dem “russischen Mercedes” haben zum ersten Mal in ihrem Leben den Eingang zum Nationalpark bewusst wahrgenommen, obwohl sie wahrscheinlich schon tausende Male vorbei gefahren sind. Der Eingang ist im sozialistischem Stil errichtet worden und soll wohl Respekt einflössen, nicht zuletzt durch die Herren im Anzug, die einem Einlass gewähren, indem sie die Kette wegnehmen.

Eingang Shirvan NationalparkKropfgazellen

Einer von ihnen spricht Englisch und brachte uns zum Gästehaus. Auf dem Weg dorthin warnte er uns eindringlich vor Wölfen, Schlangen und erwähnte, dass es Mäuse im Gästehaus gäbe, von denen wir aber nichts zu befürchten hätten. Ok, das Gästehaus stank bestialisch nach Mäusekot, aber es gab Betten, also abgesehen vom “Bad”, was nun wirklich das ekelhafteste war, was ich je gesehen habe, konnte man zumindest ohne Zelt übernachten. Wir warens zufrieden, stellten unsere Rucksäcke ab und machten mit dem Fernglas einen Erkundungsgang. Nachdem wir unsere ersten Rötelfalken beobachtet haben, ohne sie wirklich sicher von Turmfalken unterscheiden zu können, kam der Leiter des Nationalparkes Hartmut Müller. weiterlesen… »

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