FF-vita Blog

Landschaftsnutzung und Naturschutz

Archiv: Mai 2009

FFH-Gebiet Suckower Haussee

Einen Sonnenuntergang am See von einem Hügel aus erleben, dabei Neuntöter, Rohrweihe und Kranich beobachten , den Grau- und Goldammern lauschen? Ja,  so schön kann Brandenburg sein. Besonders viel Spaß macht das natürlich bei einer Flasche Rotwein und Freunden, die sich für Pflanzen, Tiere und der eiszeitlich geprägten Landschaft mit ihren vielen kleinen Söllen und Seen begeistern können. Wer sich nach dem Besuch des im letzten Artikel genannten Kranichspeicher in Parlow mit dem Rad weiter Richtung Norden begibt, wegen meiner über Poratz und Stegelitz kommt nach der Durchquerung ausgedehnter Waldgebiete  in eine äußerst reizvolle Hügelweidelandschaft. In Suckow lohnt sich denn auch ein Besuch des Gutshofes und dem angrenzenden FFH-Gebiet Suckower Haussee, welcher Fischotter, Rotbauchunke und Teichfledermaus einen Lebensraum bietet. Radelt man nun weiter nach Flieth, biegt  aber noch vorher links in Richtung der kleinen Siedlung Voßberg ab und durchquert diese, kann man auf besagten Hügel rasten, die Rotweinflasche rausholen und einfach genießen…

FFH-Gebiet Suckower Haussee

FFH-Gebiet Suckower Haussee

UNESCO – Weltnaturerbe Grumsiner Forst

Das Naturschutzgebiet Grumsiner Forst wurde als Weltnaturerbe nominiert und das völlig zu Recht. Im Herzen des Biosphärenreservates Schorheide-Chorin, nördlich des Grimnitzsees gelegen, ist er selbst innerhalb dieses riesigen zusammenhängenden Waldes eine besondere Perle. (Da lassen wir die Autobahn mal außer Acht…)

Habe ich in dem Artikel über den Urwald bei Chorin übertrieben? Mag sein, also wer sich einen naturnahen Waldmeister- Buchenwald mit Flattergras und Einblütigem Perlgras und Schwarzerlen- oder Moorbirkenwald anschauen möchte, sollte sich auch auf einem der vielen Wander- oder Radwege durch den Grumsiner Forst begeben. Bei Fontanes “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” heisst dieses Gebiet noch Werbelliner Forst und seine Beschreibung ist im Band “Das Oderland” zu finden. weiterlesen… »

Vier Seeadler und ein fahder Beigeschmack

Auch an diesem Samstag waren wir wieder draußen in der wunderschönen Schorfheide und haben im Offenland Vögel beobachtet. Das Wetter war nicht gerade perfekt, doch war es immerhin gut genug nicht die Zelte abzubrechen, um schon vorzeitig nach hause zu fahren. Immer wieder ergab sich doch ein kleines Highlight, dass uns zum weitermachen bewegte. Am letzten Punkt unserer Tour wurde dann unser Durchhaltevermögen jedoch mehr als nur belohnt. In unmittelbarer Nähe zu unserem Astra (ja, er ist noch immer dabei :-) ) standen neben uns in der Wiese drei Kraniche… na super! denkt sich da der alteingesessene Brandenburger, die Viecher sieht man doch mittlerweile an jeder Straßenecke….doch war es damit noch nicht genug. Drei juvenile Seeadler saßen im Abstand von etwa 10 Metern zueinander etwa 80 Meter von uns entfernt. Zwar hatten wir kein Spektiv dabei, doch aufgrund der guten Lichtverhältnisse und der geringen Distanz, war es uns möglich die Tiere eingehend zu beobachten. weiterlesen… »

Die Vorfreude auf den Niva

Wie bereits erwähnt tauschen wir unseren treuen Astra, man kann die Treue und Zuverlässigkeit nicht oft genug erwähnen, gegen einen nagelneuen Lada Niva ein. Obwohl die Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, brennt es einem schon unterm Hintern, wenn man im Wald an so manchem Forstweg vorbeifährt mit dem Gedanken “das schafft der Astra nicht” und daher einen Umweg in Kauf nehmen muss….aber auch die letzten zwei Wochen Wartezeit werden vergehen und spätestens dann gilt nicht mehr der Weg, sondern die Richtung in die man will. Der Niva wirds schon richten.

Hier schonmal ein paar kleine Details:

Grün wird er sein, eine Anhängerkupplung wird er haben und große Spiegel….. naja, ansonsten kommt er zunächst einmal in Serienaustattung. Aber genau diese Schlichtheit ist ja auch das reizvolle an dem Gefährt. Ein pures Auto in einer Zeit zu bewegen, in der die Straßen, Parkplätze und Auffahrten voll sind mit protzigen  SUVs (SuperUnnützeVehikels),  bedeutet selbstverständlich ein zusätzliches und unbezahlbares Maß an Fahrspaß. Mir gefällt der Gedanke, dass mein ganzes Auto günstiger (und weitaus geländegängiger) ist, als die Reparaturkosten für eine Mercedes M-Klasse nach nem kleinen Geländeausritt…….

In diesem Sinne und voll der Vorfreude bis demnächst!

Schweizer Berge und verrückte Damhirsche

Da brauchen sich die Schweizer auf ihre Alpen gar nichts einzubilden, denn auch in unserer Märkischen Heimat gibt es einen Schweizer Berg mit ganzen 101 zu überwindenden Höhenmetern – klein aber fein.  Wer sich also mal an den Grimnitzsee begibt, egal ob zum baden, Boot fahren, Vögel beobachten oder was auch immer, dem sei ein  Spaziergang um das nette Dörfchen Neugrimnitz empfohlen. Die Vogelliebhaber unter uns kennen ja die Beobachtungsstation in Althüttendorf und von dort aus einfach weiter, über die Autobahn und schon ist man in Neugrimnitz, ein richtiges Dorf mit Wiesen und Kuhweiden drumherum. Geht man von dort weiter kommt man zu besagtem Schweizer Berg und danach zu dem malerisch gelegenen Grumsinsee. Wer Zeit oder ein Fahrrad hat, kann weiter Richtung Wolletzsee und dem verschlafenen Dörfchen Altkünkendorf einen Besuch abstatten,  was auch sehr lohenswert wäre. Aber wir begeben uns an der alten Försterei Richtung Sperlingsherberge, an einem weiteren Waldee vorbei, gehen durch einen Buchenwald mit Perlgras und um die Wiesen und Felder wieder zurück nach Neugrimnitz. Bei diesem Weg legt man ungefähr sechs Kilometer zurück und kann in gut anderthalb Stunden wieder in Neugrimnitz sein. weiterlesen… »

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