Bei der heutigen Arbeit habe ich das erste Mal in diesem Jahr die Flugrufe und Revierrufe mehrerer Schwarzspechte vernommen. Da alleine ist sicherlich noch wenig besonderes dran, sind Schwarzspechte doch Standvögel, die größtenteils das ganze Jahr über bei uns bleiben. Mich hat es trotzdem gefreut direkt die Revierrufe zweier Individuen gehört zu haben. Für die Schwarzspechte beginnt jetzt ab Ende Januar bis in den Februar hinein die Suche nach einem passenden Revier und einem Partner.
Seitdem ich im letzten Jahr meine Diplomarbeit über die Kartierung von Schwarz- und Mittelspechten geschrieben habe, lässt mich diese Artengruppe nicht mehr los und ich hoffe mich auch in diesem Jahr weiter in der Kartierung von Spechten schulen zu können. Zunächst einmal folgt wohl ab Ende Februar die bereits angekündigte Kartierung der Mittelspechte im “Neuen Garten” Potsdam.
Will man selbst einmal versuchen aktiv Schwarzspechte in der freien Natur zu finden, so ist dies sicherlich nicht sonderlich schwer, da die Rufe zum einen weithin hörbar sind und zum anderen der Vogel nicht sonderlich scheu auf den Menschen reagiert. Es ist allerdings empfohlen sich zwischen Ende Februar und Ende März / Mitte April auf die Suche zu machen, da die Art im weiteren Verlauf des Frühjahrs deutlich ruhiger wird.
Ich will es garnicht verhehlen, dass auch ich seit Mitte Januar mit dem Gedanken gespielt habe, meinen alten, treuen Opel Astra aus dem Baujahr 1998 via Abwrackprämie ins Jenseits des Schrottplatznirvanas zu schicken, um mir stattdessen meinen allerersten Neuwagen zu kaufen. Die von Vater Staat angepriesenen 2500 Euro für die Verschrottung meines Altfahrzeugs, würde mein treuer Gefährte ansonsten ganz sicher bei keinem Händler der Welt mehr als Verkaufswert erhalten. Doch lange Rede, wenig Sinn…ich kann es nicht. Nicht nur aus reiner Sentimentalität heraus, nein, mein ökologisches gewissen hat sich lautstark zu Wort gemeldet. weiterlesen… »
Am vergangenen Donnerstag war es dann endlich so weit. Die Homepage von FF vita, dem Ingenieurbüro für Landschaftsnutzung und Naturschutz wurde online gestellt. Zwar sind noch nicht alle Themenbereiche und Inhalte vollständig fertig, doch hoffen wir mit unserer Firmenpräsenz im Internet schon jetzt ein attraktives Angebot für potenzielle Auftraggeber geschaffen zu haben.
In den nächsten Tagen folgt selbstverständlich der sogenannte “Feinschliff”, welches sich im Konkreten hauptsächlich auf inhaltliche Vervollständigung der Bereiche Leistungen, Referenzen und Ausstattung bezieht. So sollen zum Beispiel die angebotenen Leistungen näher beschrieben werden um auch die Unterschiede in den Arbeitsmethoden verdeutlichen zu können.
Neben den potenziellen Kooperationspartnern und Auftraggebern sollen natürlich auch alle anderen Interessierten von unserem Internetauftritt profitieren. Dazu liefert der Bereich “Aktuelles” in Zukunft eine Rundschau aktueller Veröffentlichungen mit Naturschutzbezug und auch ein in den nächsten Tagen folgender Bereich mit interessanten Informationen rund um die Vorgänge in der Natur soll folgen.
zur Homepage von FF-vita
Gestern war es dann nun endlich so weit. Als ich an dem wunderschönen Vormittag während meiner Kartierungsarbeit an der Straße “Am Neuen Garten” in Potsdam die Parkflächen westlich tangierte, konnte ich lautstark mindestens 2 Mittelspechte (Dendrocopus medius) sowohl akustisch, als auch visuell in den alten Eichen ausmachen.
Wahrscheinlich haben die Individuen sich selbst von dem frühlingshaften Wetter überraschen lassen und begannen daher bereits so zeitig im Jahr im angestrebten Reviergrenzen gegen Artgenossen zu verteidigen. Zwar gehört der Mittelspecht ganz sicher zu den bereits sehr früh im Jahr zu kartierenden Vögeln (die ersten Versuche sollten bereits ab Mitte Februar unternommen werden), doch war für mich eine so lautstarke Aktivitätsbekundung Mitte Januar neu.
Da ich leider neben meiner Arbeit keine Zeit hatte der Sache weiter nach zu gehen, mich aber dennoch eine gewisse Neugierde gepackt hat, werde ich versuchen im nächsten Monat eine vollständige Kartierung der Mittelspechte im “Neuen Garten” vorzunehmen.
Der Januar ist gerade einmal zur Hälfte verstrichen und schon zeigt sich mit voller Überzeugung der erste Kandidat für das Unwort des Jahres 2009 – ABWRACKPRÄMIE. Es hat zwar bei weitem nicht den agentenhaften Charme des im letzten Jahr für jeden krisengebeutelten Banker aufgespannten “SCHUTZSCHIRMS”, doch implimentiert es gerade durch seine bodenständige Schlichtheit den ernst der Lage im Konsumgulag Deutschland. weiterlesen… »